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25. April 2017

(Berlin, 25. April 2017) In größter Eile bemühen sich Sicherheitspolitiker_innen derzeit darum, noch in dieser Legislaturperiode die polizeilichen Befugnisse bei der DNA-Analyse drastisch zu erweitern. Mit dieser Stellungnahme protestieren 25 zivilgesellschaftliche Organisationen gegen diesen äußerst bedenklichen Vorstoß. Sie bemängeln eine fehlgeleitete Informationspolitik, die Verletzung von Datenschutzrechten und befürchten rassistische Stimmungsmache.
Die Stellungnahme als PDF herunterladen. (426 KB)

2. Mai 2017 GeN

Um die Diagnose von genetischen Syndromen anhand von äußerlichen Merkmalen zu erleichtern, hat ein US-amerikanisches Start-up eine Gesichtserkennungssoftware entwickelt. Das GeN findet diese Software hochproblematisch, da sie die Stigmatisierung von Menschen mit äußerlichen Normabweichungen erleichtert und dazu auch von Nicht-MedizinerInnern benutzt werden kann.

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8. Mai 2017

Demografische Ziele staatlicher Politik sind heute in Deutschland in aller Munde. Wie lässt sich dies politisch einordnen? Welche Entscheidungen im Bereich der Familien- und Migrationspolitik sind damit verbunden? Diese und andere Fragen standen im Zentrum einer sehr gut besuchten Veranstaltung Mitte Februar im k-fetisch in Berlin-Neukölln. Von Anthea Kyere

8. Mai 2017

Unsere Vorständlerin und Geschlechterforscherin Ulrike Klöppel über queere Wünsche, Handlungsspielräume und Kritik an Reproduktionstechnologien in der aktuellen analyse & kritik

25. April 2017

(Berlin, 25. April 2017) 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische NGOs stellen heute ihren Bericht „Fusion von Bayer und Monsanto – Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ der Öffentlichkeit vor. Sie fordern wenige Tage vor der Bayer-Hauptversammlung am kommenden Freitag strengere Regeln für Unternehmensfusionen und weitere Maßnahmen, um Konzernmacht zu begrenzen.
Den Bericht als PDF herunterladen. (3,7 MB)

240 - Februar 2017
GID_Titel240

Die Möglichkeit, aus dem Blut der Schwangeren DNA des Fötus zu isolieren und zu testen, ist ein Instrument der selektiven Pränataldiagnostik (PND). Obwohl dessen Auswirkungen erst ansatzweise diskutiert sind,  soll es bereits in die Krankenkassenversorgung integriert werden.

Juli 2008

Ein internationales Team will bei Forschungen in Großbritannien zwei Genvarianten identifiziert haben, die das Risiko von Alkoholikern, an Krebs zu erkranken, reduziere. Die Genvariante des Gens ADH7, die bei 15 bis 20 Prozent der britischen Bevölkerung vorkäme, und des Gens ADH1B, die bei 5 Prozent zu verzeichnen sei, würden es ermöglichen, Alkohol im Körper schneller zu verarbeiten. Menschen mit einer oder beiden Genvarianten hätten nur etwa die Hälfte des Risikos, an Mund-, Rachen- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken, die in Verbindung mit Alkoholkonsum gebracht werden. 9.000 Personen wurden dafür untersucht. „Wissenschaftsinformationsmanager“ Julie Sharp von Cancer Reseach UK erklärte: „Es ist wichtig zu betonen, dass diese Ergebnisse nicht bedeuten, dass Leute zu viel trinken können und hoffen, dass sie nichts risikieren.“

The Guardian/The Observer online, 20.07.08, www.guardian.co.uk