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1. September 2014
(Berlin, 1. September 2014) Das Gen-ethische Netzwerk startet eine Unterschriftenaktion gegen die Einführung nicht-invasiver Pränataldiagnostik in die Regelversorgung von Schwangeren. Schon in der vergangenen Woche hatten wir gemeinsam mit BioSkop und dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik eine Stellungnahme verfasst, in der wir den Gemeinsamen Bundesausschuss auffordern, seine Entscheidung über die probeweise Einführung des Bluttests auf das Down-Syndrom beim Ungeborenen in die Schwangerenversorgung zurückzunehmen.
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1. September 2014 Uta Wagenmann
Kurzsichtiger Werberat "Eine Herabwürdigung von Menschen mit Trisomie 21 erkennen wir allein in dem Bewerben von Tests zur Früherkennung nicht", so die lapidare Antwort des deutschen Werberates auf unsere Beschwerde gegen die Werbung für pränatale Bluttests, mit denen nach Trisomien beim Ungeborenen gefahndet wird. Da mit den Tests "frühzeitig" das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Down-Syndroms beim Ungeborenen festgestellt werde, liege es "in der Natur der Sache, dass über die Möglichkeiten der Diagnostik aufgeklärt" werde.
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3. Oktober 2014

(Berlin, 7. Oktober 2014) Das zivilgesellschaftliche Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ hat heute gemeinsam mit mehr als 200 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Europa eine wirkliche - selbstorganisierte - Europäische Initiative von Bürgerinnen und Bürgern gegen die Handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP und CETA gestartet. Diese Abkommen werden von der Europäischen Union mit den USA beziehungsweise Kanada verhandelt. Die unterstützenden Organisationen reagieren damit auf die Ablehnung einer offiziellen Europäische BürgerInneninitiative (EBI) durch die Europäische Kommission. Gleichzeitig werden die Organisationen gerichtlich gegen die Ablehnung vorgehen.
In Bezug auf die geplanten Abkommen befürchten die Mitglieder dieses Bündnisses, dass sich deren Abschluss massiv auf die Umwelt- und VerbraucherInnenrechte in der EU und anderen Staaten auswirken kann. Nur ein Stopp der Verhandlungen sichert den nötigen Schutz.
BITTE UNTERZEICHNEN SIE hier online oder auf gedruckten Listen !!!

22. September 2014

(September 2014) Ein Bündnis von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Nichtregierungsorganisationen ruft gemeinsam mit der internationalen Koalition No Patents on Seeds (Keine Patente auf Saatgut - click) für den 27. Oktober 2014 (ab 9 Uhr) zu einer Demonstration vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München auf. Anlass ist eine öffentliche Anhörung der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes zu zwei Präzedenzfällen von Patenten auf Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert sind. Beiteiligt an dem Bündnis sind: die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die arbeitsgemeinschaft der umweltbeauftragten der gliedkirchen der evangelischen kirche in deutschland, der Bund Naturschutz in Bayern, die Erklärung von Bern, die Gesellschaft für ökologische Forschung, die IG Nachbau, Kein Patent auf Leben!, Zivilcourage - Agro|Gen|Technik|freier Landkreis Rosenheim, das Bündnis für Gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen, Hamburg und das Gen-ethische Netzwerk.

24. Juli 2014
(Juli 2014) Immer wieder werden wir damit konfrontiert, dass Medien von Nazis auf unsere Inhalte verweisen oder unsere Inhalte in eigene Publikationen einfügen. Aktuell wurden wir auf eine Verlinkung auf der Website des Nazi-Umwelt-Heimat-blabla-Blattes Umwelt & Aktiv aufmerksam gemacht. Wir werden gegen diese Verknüpfung vorgehen. Aus diesem Anlass wollen wir klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir mit Nazis und ihrem Gedankengut nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen. Wir freuen uns über Hinweise von Leuten und Organisationen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Strategien dagegen empfehlen können.
225 - August 2014
GID_Titel225
Wissenschaft und Gesellschaft müssen Verantwortung für die Gefahren übernehmen, die sich aus biosicherheitsrelevanten Forschungsprojekten ergeben. Dabei ist es mit technischen Lösungen nicht getan.

Sportlichkeit
Oktober 2003
Australische Sportwissenschaftler haben ein Gen identifiziert, das die Sportlichkeit eines Menschen mitbestimmen soll: Während ein Träger mit der einen Variante des Gens ACTN3 eher zum Sprinter neige, befähige die zweite Variante zu Ausdauersportarten, so das Ergebnis einer Studie. Da abgesehen von den Genen auf den Geschlechtschromosomen jedes Gen in zwei Kopien vorliegt, gebe es auch Menschen, die beide Veranlagungen haben. Entscheidend für die Eignung zum Sprinter sei die Bildung eines Muskelproteins, das vermutlich eine bessere Umsetzung der Kraft ermöglicht. Insgesamt beruhe die Sportlichkeit eines Menschen aber auf dem Zusammenspiel vieler Gene, schreiben die Forscher Kathryn North et al. im New Scientist.
New Scientist 30.08.03
k.A.