13. Juni 2013
(Berlin, 13. Juni 2013) U.S. Supreme Court verbietet Patente auf menschliche Gene weitgehend. Allerdings bleiben weiterhin Möglichkeiten bestehen, auch menschliche DNA-Sequenzen zu patentieren. weiterlesen ...
17. Juni 2013
Alexander Schwerin
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Was ist die Natur der Patente? Die Entscheidung des US Supreme Court wirft Fragen auf: Patente auf "natürlich vorkommende" DNA sind nach dem Urteil ab sofort verboten. Patente auf DNA-Konstrukte - wie die so genannte cDNA - sind erlaubt. Deshalb jubelt die Biotech-Industrie! Offenbar hat der Supreme Court nicht verstanden, was cDNA ist: Das ist nämlich nichts anderes als eine Kopie von Kopien der DNA (mRNA). Und mRNA kommt in jeder Zelle millionenfach vor! Natürlicher geht es nicht mehr. Wo, lieber Supreme Court, ist da die erfinderische Leistung der Biotech-Industrie? (siehe auch Stellungnahme des GeN vom 13.06.13)
31. Mai 2013
(Berlin, 31. Mai 2013) Monsanto streicht die Segel - wer hätte das gedacht? Wie die taz in ihrer Online-Ausgabe berichtet, wird der Konzern in Europa „keine Lobbyarbeit mehr für den Anbau‟ gentechnisch veränderten Pflanzen machen. „Nach dem schrittweisen Rückzug des BASF-Konzerns im vergangenen Jahr, ein weiterer Erfolg für die gentechnikkritische Bewegung‟, kommentiert Christof Potthof, Mitarbeiter des Gen-ethischen Netzwerk, die Entwicklung.
18. Mai 2013
(München und Berlin, 16. Mai 2013) Heute fällt der Startschuss für die Bundestagspetition „Behördenaufbau und -organisation, Stärkung der Unabhängigkeit der Forschungsinstitute“, die von einem breiten Bündnissen von Verbänden, Bauern- und Bürgerorganisationen getragen wird. Ziel der Petition ist es, die unabhängige Risikoforschung im Bereich Gen- und Biotechnologie zu stärken. „Trotz jahrelanger Kritik an Interessenkonflikten von Experten, die mit der Risikobewertung im Bereich Gentechnik befasst sind, ist die zuständige Ministerin Ilse Aigner untätig. Mit unserer Petition geben wir dem Bundestag die Chance, hier endlich klare Signale zu setzen“, sagt die Petentin Ruth Tippe von der Gen-ethischen Stiftung.
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April 2013
Dass Menschen in ihrer Zahl als „Bevölkerung“ zum Objekt politischen Handelns werden, hat gravierende Konsequenzen: Demografie als alte und wieder neu erstarkende Leitwissenschaft geht einher mit Kriterien der Differenz: Manche gehören zum planenden „Wir“, andere zur Biomasse.
Außerdem
November 2008
"Forscher entdecken Gen für vorzeitiges Altern" -- so titelte etwa der Berliner Tagesspiegel am 10.11.2008 -- nicht zuletzt deshalb, weil es sich um "Berliner Forscher" handelte. Nachdem man zuletzt über verschiedene Mäusestämme hören konnte, dass sie überdurchschnittlich lange oder kurz leben und sich deshalb als Modelle für das Altern eignen, liegen damit erste Ergebnisse auf DNA-Ebene beim Menschen vor. Forschungsobjekt waren Patienten aus vier Mennoniten-Familien, die alle an der seltenen Erbkrankheit Gerodermia osteodysplastica leiden. Diese Krankheit kennzeichnen nach der Geburt einsetzende Symptome wie "schlaffe, faltige Haut und Knochenschwund". Verantwortlich sei dafür, so die Forscher in "Nature Genetics", die Mutation des Gens (SCYL1BP1). Die Untersuchungen führte ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von WissenschaftlerInnen des Berliner Universitätsklinikums Charité und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik durch.
Tagesspiegel, 10.11.2008
k.A.





