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18. August 2014
(Berlin, August 2014) Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht! Aus diesem Grund rufen wir gemeinsam mit einem internationalen Bündnis zur Demonstration Freiheit statt Angst auf. Los geht‛s am 30. August 2014 um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
22. April 2014 Uta Wagenmann
Was tun gegen die elektronische Gesundheitskarte? Kürzlich stellte der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar „selbstkritisch“ fest, dass der Datenschutz möglicherweise die Einführung der eGK behindert habe. Und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen sah sich Ende März genötigt, vom Gesetzgeber mehr Druck auf diejenigen zu fordern, die sich der neuen Karte verweigern. Als KritikerInnen des Megaprojektes freuen wir uns über die Verunsicherungen, die auch wir bewirkt haben, und sagen „jetzt erst recht“! Hier einige nützliche Tipps für alle, die sich wehren wollen.
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24. Juli 2014
(Juli 2014) Immer wieder werden wir damit konfrontiert, dass Medien von Nazis auf unsere Inhalte verweisen oder unsere Inhalte in eigene Publikationen einfügen. Aktuell wurden wir auf eine Verlinkung auf der Website des Nazi-Umwelt-Heimat-blabla-Blattes Umwelt & Aktiv aufmerksam gemacht. Wir werden gegen diese Verknüpfung vorgehen. Aus diesem Anlass wollen wir klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir mit Nazis und ihrem Gedankengut nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen. Wir freuen uns über Hinweise von Leuten und Organisationen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Strategien dagegen empfehlen können.
3. Juli 2014
(München und Berlin, 2. Juli 2014) In einem offenen Brief fordert ein Bündnis von Organisationen Bundesland­wirtschafts­minister Christian Schmidt (CSU) auf, gegen den Anstieg von Tierversuchen im Bereich Gentechnik aktiv zu werden. Die Organisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Jane Goodall Institut Deutschland, Gen-ethisches Netzwerk, Gesellschaft für ökologische Forschung, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner, Kein Patent auf Leben!, TASSO e.V., Testbiotech und Wild Chimpanzee Foundation beziehen sich dabei auf die offiziellen Statistiken des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Demnach ist die Anzahl verbrauchter transgener Tiere im Jahr 2012 auf fast eine Million gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung um 78 % innerhalb von nur fünf Jahren.
19. Juni 2014
(19. Juni 2014) Das GeN hat heute gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik Beschwerde beim Deutschen Werberat gegen die Unternehmen LifeCodexx, Natera/Amedes und Ariosa eingelegt, weil sie in ihrer Werbung für vorgeburtliche Bluttests Menschen mit Beeinträchtigungen herabwürdigen. In unserer Beschwerde fordern wir den Deutschen Werberat auf, darauf zu dringen, dass die Werbung eingestellt wird.
225 - August 2014
GID_Titel225
Wissenschaft und Gesellschaft müssen Verantwortung für die Gefahren übernehmen, die sich aus biosicherheitsrelevanten Forschungsprojekten ergeben. Dabei ist es mit technischen Lösungen nicht getan.

Zittern
Februar 2009
Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung hat als Ergebnis einer internationalen genomweiten Assozationsstudie bekanntgegeben, einen genetischen Risikofaktor für den essenziellen Tremor identifiziert zu haben. Dies ist die Bezeichnung für eine Bewegungsstörung, die sich durch Zittern der Hände äußert und unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Im Forschungsprojekt kooperierten das Institut mit ForscherInnen des isländischen Unternehmens deCode Genetics, der Universität Wien und der Emory University in Atlanta/USA. 750 PatientInnen aus den entsprechenden Ländern sowie 15.000 Kontrollpersonen wurden einbezogen. Die letztendlich präsentierten Ergebnisse der Großstudie haben allerdings eine geringe Aussagekraft: Eine bestimmte Variante des Gens LINGO1 wurde bei den TremorpatientInnen zwar etwas häufiger gefunden als in der Kontrollgruppe. Sie kommt aber auch bei den gesunden Kontrollpersonen so häufig vor, dass das errechnete Risiko, mit der Genvariante an Tremor zu erkranken, nur geringfügig höher ausfällt als ohne dieselbe. Für eine genetische Diagnostik am einzelnen Patienten oder eine Voraussage für Familienmitglieder von Betroffenen taugten die Erkenntnisse nicht.
Ärztezeitung, 13.02.09
k.A.