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15. Januar 2012
(Berlin, 15. Januar 2012) Einem Bericht der Wirtschaftswoche zufolge plant der BASF-Konzern, die Zentrale seiner Aktivitäten im Bereich der Pflanzen-Biotechnologie in die USA zu verlagern. „Wir werden diesem Geschäftszweig keine Träne hinterher weinen.‟
23. Januar 2012 Alexander Schwerin
Aus dem Auge, nicht aus dem Sinn! Nach dem Rückzug der BASF-Agrogentechnik-Sparte aus Europa gehört die Meldung der Auswertung der überraschenden Ankündigung. 1,2 Milliarden Euro hat die BASF umsonst in die Agrogentechnik gesteckt. Was hätte man mit diesem Geld bereits alles tun können, um den Hunger in der Welt einzudämmen?! Doch die BASF gibt nicht auf; sie konzentriert sich jetzt auf die „attraktiven Märkte in Nord- und Südamerika und die Wachstumsmärkte in Asien“. Den Menschen dort muss unsere Solidarität gelten. Das GeN wird deshalb auch in Zukunft, die Machenschaften der BASF kritisieren.
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11. Januar 2012
(Berlin, Januar 2012) Das Gen-ethische Netzwerk veröffentlichte im vergangenen Dezember eine neue Ausgabe des GID Spezial - sie informiert ausführlich und kompetent zum Thema Nutrigenomik.
3. Dezember 2011
(Rain Rabbit)(Rain Rabbit)(3. Dezember 2011) Heute ist Hacktag!

Die Open Knowledge Foundation und andere setzen sich für mehr offene Daten ein. Das ist auch in unserem Interesse. Am heutigen Tag soll es nicht um nicht legale Zugriffe auf Datenbanken, Websites ... gehen, sondern vielmehr darum, dass Daten, die eh' schon öffentlich bzw. von jederman_frau einsehbar sind, kreativ genutzt werden sollen.
28. Oktober 2011
(Berlin und München, 28. Oktober 2011) Die Redaktion des Gen-ethischen Informationsdienst (GID) wurde in diesem Jahr mit dem Salus-Journalistenpreis (Sonderpreis) ausgezeichnet. Der Salus-Journalistenpreis wurde am 27. Oktober im Münchener Presseclub verliehen. Er ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert.
209 - Dezember 2011
GID_Titel209
„Gentechnik kann den Hunger bekämpfen“ - das ist so etwas wie ein universelles Standardargument in der Debatte um den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen. In Verbindung mit Hinweisen auf die wachsende Weltbevölkerung und den Klimawandel wird es zum Totschlagargument.
helle Haut
Juni 2007
Einer neuen Studie zufolge hat sich die Genvariante für helle Haut erst vor rund 6.000-12.000 Jahren entwickelt, und damit sehr viel später als gedacht. Heather Norton von der Universität Arizona stellte durch Genomanalysen fest, dass die DNA-Abschnitte in der angrenzenden Region des relevanten Gens kaum Mutationen aufweisen. Dies wird als Anzeichen für eine erst "kürzlich" erfolgte genetische Veränderung gesehen. Unsere Vorfahren dürften also noch bis vor wenigen tausend Jahren eine dunklere Hautfarbe gehabt haben. Dies ist auch die These des US-amerikanischen Genetiker Cavalli-Sforza, dessen Theorie zufolge die Entwicklung der hellen Haut eine Anpassung an veränderte Ernährungsweisen infolge des Ackerbaus gewesen ist.
Science 316, 20.04.07
Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) vermittelt seit 1986 Informationen und Kontakte zu Gen-, Bio- und Reproduktionstechnologien. Seit dieser Zeit gibt das GeN den Gen-ethischen Informationsdienst (GID) heraus, der im Jahr zuvor gegründet worden war und heute zweimonatlich erscheint. Der GID berichtet als einzige Zeitschrift in Deutschland gleichermaßen kritisch und wissenschaftlich fundiert in den Bereichen Landwirtschaft & Lebensmittel, Mensch & Medizin sowie Politik & Wirtschaft über diese Technologien. Das GeN nimmt außerdem Stellung zu aktuellen politischen Prozessen, führt Veranstaltungen durch und unterstützt andere Initiativen bei ihrem Engagement.