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2. August 2017

Im Auftrag des Gunda Werner Institut in der Heinrich Böll Stiftung hat das Gen-ethische Netzwerk die Handreichung "Neue Technologien, alte Gesetze" zum Stand (06/17) der Debatte um eine Liberalisierung der Fortpflanzungstechniken erstellt.

2. Mai 2017 GeN

Um die Diagnose von genetischen Syndromen anhand von äußerlichen Merkmalen zu erleichtern, hat ein US-amerikanisches Start-up eine Gesichtserkennungssoftware entwickelt. Das GeN findet diese Software hochproblematisch, da sie die Stigmatisierung von Menschen mit äußerlichen Normabweichungen erleichtert und dazu auch von Nicht-MedizinerInnern benutzt werden kann.

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17. Juli 2017

Unter dem Motto "Ganzhaben statt teilhaben" fand am vergangenen Samstag die Pride Parade in Berlin statt. Das GeN beteiligte sich mit einem Redebeitrag zur Kritik an selektiver pränataler Diagnostik und dem davon vermittelten Bild von Behinderung.

27. Juni 2017

(Berlin 27.06.2017) Viel Protest hat die schnelle und in der Öffentlichkeit kaum diskutierte Verabschiedung des Gesetzes „über effektivere und praxistauglichere Strafverfahren“ letzte Woche erzeugt. Doch neben der skandalösen Erlaubnis von Spionagesoftware und Online-Durchsuchungen, findet eine weitere folgenschwere Veränderung der Gesetzeslage leider wenig Beachtung: Das Gesetz macht es jetzt möglich, bei DNA-Reihenuntersuchungen auch nach Verwandten zu suchen, die selbst nicht an dem Test teilgenommen haben. Bis jetzt wurden bei Massengentests die DNA-Proben, die freiwillig (oder unter sozialem Druck) abgegeben wurden, mit dem gesuchten DNA-Profil vom Tatort verglichen. Ab jetzt ist es erlaubt, die Verwandten einer teilnehmenden Person unter Verdacht zu stellen und gegen sie zu ermitteln, wenn es eine Teilübereinstimmung zwischen DNA-Probe der Person und dem gesuchten DNA-Profil gibt.

8. Mai 2017

Demografische Ziele staatlicher Politik sind heute in Deutschland in aller Munde. Wie lässt sich dies politisch einordnen? Welche Entscheidungen im Bereich der Familien- und Migrationspolitik sind damit verbunden? Diese und andere Fragen standen im Zentrum einer sehr gut besuchten Veranstaltung Mitte Februar im k-fetisch in Berlin-Neukölln. Von Anthea Kyere

241 - Mai 2017
GID_Titel241

In weiten Teilen Afrikas dominiert bis heute eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, je nach Region werden bis zu 80 Prozent des Lebensmittelbedarfs von lokalen KleinproduzentInnen gedeckt. Das macht den Kontinent auch zu einer Fundgrube für Konzerne, die auf der Suche nach neuen Absatzmärkten sind.

Bluterkrankheit
April 2004

Deutsche und amerikanische Wissenschaftler geben in der Zeitschrift Nature (Bd. 427) an, unabhängig voneinander herausgefunden zu haben, dass eine Mutation in zwei Genen zu einer erhöhten Bluterneigung führe. Bereits seit 60 Jahren weiß man, dass es bestimmte Gerinnungsfaktoren gibt, die von Vitamin K abhängig sind. Forscher vom Biozentrum Würzburg und von der University of North Carolina führen nun die Unfähigkeit des Körpers von Blutern, Vitamin K in die Gerinnungsfaktoren IX, VII und Prothrombin umzuwandeln, auf eine Veränderung der Gene mit den Bauplänen für die Enzyme Vitamin-K-Carboxylase und Epoxik-Reduktase zurück. Sie hätten, so die Wissenschaftler, das Gen Vitamin K epoxide reductase complex subunit 1 und die Mutation darin auf Chromosom 16 entdeckt.

Ärzte Zeitung, 11.03.04