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21. März 2016

(Berlin, 21. März 2016) Aus Anlass des Welt-Down-Syndrom-Tags protestieren wir erneut gegen die möglicherweise bevorstehende Krankenkassenfinanzierung nicht-invasiver Pränataldiagnostik! In einer gemeinsamen Stellungnahme wendet sich das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik, dem auch das GeN angehört, gemeinsam mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe erneut gegen die Bluttests, mit denen das Risiko des Fötus' für eine Trisomie 21 errechnet wird.

21. März 2016 Anne Bundschuh

Bundestag veröffentlicht Gutachten... zum Teil Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages erstellt im Auftrag von Abgeordneten Gutachten zu politik-relevanten Themen. Diese waren bisher nicht öffentlich zugänglich. Dank der Arbeit von Abgeordnetenwatch und FragDenStaat sollen diese Gutachten zukünftig veröffentlicht werden und können in einer Datenbank durchsucht werden. Das ist erfreulich. Aber ...

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17. März 2016

(Berlin, 17. März 2016) Neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR*, mit denen in die Genetik von Pflanzen und Tieren eingegriffen wird, müssen als Gentechnik eingestuft werden und gemäß dem Vorsorgeprinzip einer Risikoprüfung und Kennzeichnung unterliegen. Das fordert ein breites Bündnis von Verbänden sowie die 67.000 UnterzeichnerInnen des Aufrufs „Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren? Das machen wir nicht mit, Herr Minister Schmidt!

26. Februar 2016

(Berlin, 26. Februar 2016) Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge „streicht“ der BASF-Konzern seine „Forschung in der Gentechnik zusammen“. Das kommentiert Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk (GeN) in Berlin: „Wir begrüßen diesen Schritt natürlich außerordentlich. Gleichzeitig warnen wir vor neuen gentechnischen Verfahren.“

30. November 2015

(Berlin, 30. November 2015) Aus aktuellem Anlass erneuert das Gen-ethische Netzwerk (GeN) seine grundsätzliche Kritik an der Anwendung gentechnischer Verfahren beim Menschen. Insbesondere die Veränderung des menschlichen Erbguts, das sich in der Keimbahn findet und an folgende Generationen weitergegeben wird, muss weiter verboten sein.

235 - April 2016
GID_Titel235

Gegen eine paternalistische Medizin erkämpft, hat sich der Anspruch auf Aufklärung und Beratung in der ausufernden Gen- und Pränataldiagnostik zu einem Instrument der Biopolitik gewandelt.

Hautkrebs
Februar 2004

Eine bestimmte Variante des BRAF-Gens soll bei Männern das Risiko für Hautkrebs stark erhöhen. Tübinger Forscher untersuchten verschiedene Gene von knapp 1000 Testpersonen und entdeckten dabei, dass bestimmte Varianten des betreffenden Gens nur bei Männern vorkommen, die an Hautkrebs erkrankten. Wie Claus Garbe und seine Kollegen von der Tübinger Universitätsklinik im Journal of Carcinogenesis schreiben, sei die Bestrahlung mit UV-Licht zwar immer noch als größter Faktor für Hautkrebs anzusehen. Offensichtlich hinge das Erkrankungsrisiko aber auch von vererbbaren Faktoren ab. Das BRAF–Gen soll für ein Protein kodieren, das das Wachstum und die Vermehrung von Zellen aktiviert.

www.wissenschaft.de, 28.11.03