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19. Mai 2016

Heute Mittag sollten die VertreterInnen der EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel darüber abstimmen, ob der umstrittene Wirkstoff Glyphosat in der EU für weitere neun Jahre als Unkrautvernichtungsmittel verwendet werden darf. Das Ergebnis lautet - mal wieder: Kein Ergebnis. Dabei sind die schädlichen Auswirkungen von Glyphosat-haltigen Ackergiften auf Mensch Umwelt längst bekannt - insbesondere in Regionen, in denen auf riesigen Feldern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, die gegen Glyphosat tolerant gemacht wurden.

3. Mai 2016 Anne Bundschuh

TTIP-Leaks: CETA nicht vergessen! Die Veröffentlichung von hunderten Seiten geheimer TTIP-Verhandlungspapiere am Montag war spektakulär. Dank den KollegInnen von Greenpeace wissen wir nun, dass unsere Befürchtungen nicht aus der Luft gegriffen sind: Schwarz auf weiß lässt sich darin nachlesen, dass die USA das Abkommen dazu nutzen wollen, das Vorsorgeprinzip zu unterlaufen und den Marktzugang für gentechnisch veränderte Pflanzen zu ebnen.

Zweifel am Abschluss von TTIP ist plötzlich aus unerwarteten Ecken zu hören. Doch bei aller berechtigten Aufregung sollten wir CETA, das Abkommen mit Kanada, nicht vergessen...

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24. Mai 2016

(Berlin, 24. Mai 2016) Um in der Schweiz eine liberale Genehmigungspraxis bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) zu verhindern, ruft ein Bündnis aus 19 sozial engagierten Organisationen dazu auf, bei der Volksabstimmung am 5. Juni mit „Nein“ zu stimmen. Die Organisationen richten sich gegen das Inkrafttreten einer Gesetzesänderung, die bei allen künstlichen Befruchtungen PID erlauben würde.

17. Mai 2016

(Berlin, 17. Mai 2016) ForscherInnen  in Großbritannien und den USA haben die Lebenszeit von menschlichen Embryonen in künstlicher Umgebung auf 14 Tage erhöht. Sie sprachen von einem „Durchbruch“ und versprechen sich Erkenntnisse über die frühe Embryonalentwicklung. Bei bisherigen Versuchen starben die Embryonen nach maximal neun Tagen, nach sieben Tagen  findet üblicherweise die Einnistung in die Gebärmutter statt.

9. Mai 2016

(Berlin, 9.Mai 2016) In diesem Jahr ist unter anderem auch TOUCHDOWN 21 für den Grimme-Online-Publikumspreis nominiert. Das GeN empfiehlt: Die Webseite von und für Menschen mit Down-Syndrom wählen!

Hier kann ab sofort fleißig geklickt werden...

 

 

235 - April 2016
GID_Titel235

Gegen eine paternalistische Medizin erkämpft, hat sich der Anspruch auf Aufklärung und Beratung in der ausufernden Gen- und Pränataldiagnostik zu einem Instrument der Biopolitik gewandelt.

Hautkrebs
Februar 2004

Eine bestimmte Variante des BRAF-Gens soll bei Männern das Risiko für Hautkrebs stark erhöhen. Tübinger Forscher untersuchten verschiedene Gene von knapp 1000 Testpersonen und entdeckten dabei, dass bestimmte Varianten des betreffenden Gens nur bei Männern vorkommen, die an Hautkrebs erkrankten. Wie Claus Garbe und seine Kollegen von der Tübinger Universitätsklinik im Journal of Carcinogenesis schreiben, sei die Bestrahlung mit UV-Licht zwar immer noch als größter Faktor für Hautkrebs anzusehen. Offensichtlich hinge das Erkrankungsrisiko aber auch von vererbbaren Faktoren ab. Das BRAF–Gen soll für ein Protein kodieren, das das Wachstum und die Vermehrung von Zellen aktiviert.

www.wissenschaft.de, 28.11.03