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9. März 2015

(Lüneburg und Berlin, 9. März 2015) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat in einem Bescheid vom 5. Februar 2015 einen mit Hilfe von kurzen Abschnitten synthetischen Erbguts (Oligonukleotiden) entwickelten sogenannten RTDS-Raps der Firma Cibus als „nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ eingestuft. Dadurch könnten jetzt entsprechende herbizidresistente Pflanzen ohne Sicherheitsprüfung und Kennzeichnung angebaut werden. Gegen diesen Bescheid legen zahlreiche Organisationen und Unternehmen Widerspruch beim BVL ein. Zudem veröffentlichen sie ein gemeinsames Forderungspapier und appellieren an Landwirtschaftsminister Schmidt, die Freisetzung zu stoppen. Sie befürchten eine unkontrollierte Ausbreitung der Pflanzen in der Umwelt und warnen vor einer Aushöhlung des EU Gentechnikrechtes.

1. September 2014 Uta Wagenmann

Kurzsichtiger Werberat "Eine Herabwürdigung von Menschen mit Trisomie 21 erkennen wir allein in dem Bewerben von Tests zur Früherkennung nicht", so die lapidare Antwort des deutschen Werberates auf unsere Beschwerde gegen die Werbung für pränatale Bluttests, mit denen nach Trisomien beim Ungeborenen gefahndet wird. Da mit den Tests "frühzeitig" das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Down-Syndroms beim Ungeborenen festgestellt werde, liege es "in der Natur der Sache, dass über die Möglichkeiten der Diagnostik aufgeklärt" werde.

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16. April 2015

Am Samstag, 18. April 2015, gibt es in 45 Ländern verschiedenste Aktionen gegen undemokratische Freihandels- und Investitionsschutzabkommen. Über 700 Demonstrationen, Straßenaktionen sowie Info- und Diskussionsveranstaltungen gegen die Handelsabkommen TTIP, CETA und TiSA sind angemeldet. In Deutschland finden in 160 Städten Aktionen statt. Auch das GeN ist mit von der Partie.

5. März 2015

(Berlin, 5. März 2015) Unsere Zeitschrift, der Gen-ethische Informationsdienst (GID), erscheint seit genau 30 Jahren. Vor wenigen Tagen veröffentlichten wir die neueste Ausgabe des GID. Sie widmet sich in ihrem Schwerpunkt der Berichterstattung über die Agro-Gentechnik durch die Lobbygruppe ISAAA.

24. Februar 2015

(Berlin, 24. Februar 2015) Das GeN hat den Verband der privaten Krankenversicherungen zu einer offensiven Informationspolitik bezüglich Gentest-Ergebnissen aufgefordert. Der Zusammenschluss soll nicht nur das GenDG auf seinen Internetseiten verlinken. Seine Mitgliedsunternehmen müssen auch umgehend einen eindeutigen Hinweis in ihre Antragsunterlagen aufnehmen, dass Gentests nicht zu den Untersuchungen gehören, nach denen gefragt wird und darüber keine Auskunft erteilt werden muss.

Juli 2004

Nach einem Bericht der PNAS-Online-Ausgabe sind US-amerikanische Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, dass der plötzliche Kindstod (SIDS) genetisch bedingt sein könnte. Den Forschungsergebnissen zufolge sind in zwei Generationen von neun Familien, die der Religionsgemeinschaft der Amischen angehören, 21 Kinder am SIDS gestorben. Die Forscher geben an, vier der Kinder genetisch untersucht und festgestellt zu haben, dass beide Kopien des Gens TSPYL verändert gewesen seien, während Verwandte maximal eine Kopie des veränderten Gens aufgewiesen hätten.

Ärzte-Zeitung, 21.07.04
k.A.