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12. Mai 2015

Am 26.5.2015 diesen Jahres soll der umstrittene australische Bioethiker Peter Singer in der Berliner „Urania“ den „Peter-Singer-Preis“ für seinen Beitrag zur „Tierleidminderung“ erhalten. Bekannt ist Philosoph Singer seit den 1980ern Jahren wegen seiner Forderung, die Tötung behinderter Säuglinge unter bestimmten Bedingungen zu legalisieren. Das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ ruft zu einer Gegenkundgebung auf.

Im April 2015 forderte er in einem Radio-Interview, behinderten Säuglingen Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems zu entziehen: „Ich möchte nicht, dass sich meine Versicherungsbeiträge erhöhen, damit Kinder ohne Aussicht auf Lebensqualität teure Behandlungen bekommen“, so der Princeton-Professor.

1. September 2014 Uta Wagenmann

Kurzsichtiger Werberat "Eine Herabwürdigung von Menschen mit Trisomie 21 erkennen wir allein in dem Bewerben von Tests zur Früherkennung nicht", so die lapidare Antwort des deutschen Werberates auf unsere Beschwerde gegen die Werbung für pränatale Bluttests. Da mit den Tests "frühzeitig" das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Down-Syndroms beim Ungeborenen festgestellt werde, liege es "in der Natur der Sache, dass über die Möglichkeiten der Diagnostik aufgeklärt" werde.

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22. Mai 2015

(Mai 2015) Im April starteten 27 Verbände einen gemeinsamen Aufruf an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Der Minister hatte im Februar ein neues Gentechnik-Verfahren namens RTDS „nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ eingestuft, obwohl diese Technik den gesetzlichen Kriterien für gentechnische Verfahren entspricht.

 

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16. April 2015

Am Samstag, 18. April 2015, gibt es in 45 Ländern verschiedenste Aktionen gegen undemokratische Freihandels- und Investitionsschutzabkommen. Über 700 Demonstrationen, Straßenaktionen sowie Info- und Diskussionsveranstaltungen gegen die Handelsabkommen TTIP, CETA und TiSA sind angemeldet. In Deutschland finden in 160 Städten Aktionen statt. Auch das GeN ist mit von der Partie.

24. Februar 2015

(Berlin, 24. Februar 2015) Das GeN hat den Verband der privaten Krankenversicherungen zu einer offensiven Informationspolitik bezüglich Gentest-Ergebnissen aufgefordert. Der Zusammenschluss soll nicht nur das GenDG auf seinen Internetseiten verlinken. Seine Mitgliedsunternehmen müssen auch umgehend einen eindeutigen Hinweis in ihre Antragsunterlagen aufnehmen, dass Gentests nicht zu den Untersuchungen gehören, nach denen gefragt wird und darüber keine Auskunft erteilt werden muss.

229 - April 2015
GID_Titel229

Vor einem halben Jahr hat hierzulande die für einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren geplante „Gesundheitsstudie“ an 200.000 Menschen begonnen - die „Nationale Kohorte“ wirft eine Menge Fragen auf.

Alkoholismus
Oktober 2005

Fruchtfliegen steigern aufgrund eines Gens namens "Hangover" (zu Deutsch Kater) die Alkoholtoleranz, was zu einem höheren Konsum von Alkohol führen kann. Wissenschaftler um Henrike Scholz von der Universität Würzburg berichten im Magazin Nature, dass diese Wechselwirkung die Ursache von Alkoholabhängigkeit zu sein scheint. "Hangover" beeinflusse auch andere Körperfunktionen, die den Umgang mit Umweltstress regeln. Ein vergleichbarer Mechanismus könnte auch beim Menschen vorliegen, erklärten die Forscher.

www.wissenschaft.de, 11.08.05; Nature Bd. 436