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26. Januar 2015
(26. Januar 2015) Anlässlich der Anhörung „Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik“ - heute im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) - hat eine Reihe von Verbänden aus den Bereichen Agrarpolitik, Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz gemeinsame Forderungen für die Verbesserung der Risikoforschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen veröffentlicht. GeN-Mitarbeiter Christof Potthof, der selbst bei der Anhörung anwesend sein wird, betont in diesem Zusammenhang, dass für eine plausible Risikoforschung bis heute jede Basis fehlt: Die Gentech-Firmen bestimmen selbst darüber, wer mit ihren Pflanzen forscht - und wer nicht.
1. September 2014 Uta Wagenmann
Kurzsichtiger Werberat "Eine Herabwürdigung von Menschen mit Trisomie 21 erkennen wir allein in dem Bewerben von Tests zur Früherkennung nicht", so die lapidare Antwort des deutschen Werberates auf unsere Beschwerde gegen die Werbung für pränatale Bluttests, mit denen nach Trisomien beim Ungeborenen gefahndet wird. Da mit den Tests "frühzeitig" das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Down-Syndroms beim Ungeborenen festgestellt werde, liege es "in der Natur der Sache, dass über die Möglichkeiten der Diagnostik aufgeklärt" werde.
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23. Januar 2015
(Berlin, 23. Januar 2015) Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat bei der Gesprächsrunde „Europe’s Twin Challenges: Growth and Stability“ auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos auf den Widerstand gegen das Handelsabkommen TTIP mit den USA mit Wählerbeschimpfung reagiert. Das Bündnis TTIP UnfairHandelbar, dem auch das Gen-ethisches Netzwerk zugehört, weist dies zurück.
13. Januar 2015
(Berlin, Strasbourg, 13. Januar 2015) Heute nachmittag hat EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zum Investorenschutz in dem aktuell zwischen der EU und den USA verhandelten Freihandelsabkommen TTIP vorgestellt. Das wichtigste Ergebnis: 97 Prozent der Antworten sprechen sich gegen Schiedsgerichte zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Staaten und Konzernen aus.
18. November 2014
(Berlin/Köln, November 2014) Das Gen-ethische Netzwerk und das Komitee für Grundrechte und Demokratie fordern in einer gemeinsamen Pressemitteilung eine kritische Auseinandersetzung mit der "Nationalen Kohorte" (NAKO). Das gigantische Biobankprojekt, das Bioproben von 200.000 Menschen in der Bundesrepublik sammeln und 20 Jahre lang von ihnen Daten zu Gesundheit und Lebensstil erheben will, wurde am 10. November offiziell eröffnet und wird von Politik und Betreibern als "Gesundheitsstudie" beworben. Tatsächlich aber wird hier ohne konkrete wissenschaftliche Fragestellungen eine Proben- und Datensammlung angelegt, die industrielle und gesundheitspolitische Begehrlichkeiten wecken wird, vor denen ProbandInnen nicht ausreichend geschützt sind.


227 - Dezember 2014
GID_Titel227
Die Legalisierung reproduktions-technologischer Verfahren und ihre moralische Legitimität werden zur Zeit heiß diskutiert. Wer argumentiert hier wie und warum? Was spricht gegen, was für bestehende Verbote?

Hautfarbe
Februar 2006
Das ausschlaggebende Gen für die helle Haut der Europäer und die dunkle Hautfarbe der Afrikaner wollen US-Forscher der Staatlichen Universität von Pennsylvania entdeckt haben. Dies berichtete das Wissenschaftsmagazin Science. Dem Einblick in die Evolution der menschlichen Hautfarbe sei man dadurch ein Stück näher gekommen, sagte einer der beteiligten Forscher, Keith Cheng. Das verantwortliche Gen komme zu 99 Prozent im Erbgut der Europäer und in einer anderen Version zu 93-100 Prozent bei Afrikanern vor. Es regele die Melanosom-Produktion. Melanosome sind Pigment-Partikel und geben der Haut ihre Farbe. Urahnen des Menschen entwickelten vor circa 1,5 Millionen Jahren eine dunkle Hautfarbe, als ihr Körper immer mehr seinen dichten Haarwuchs verlor, lautet die Theorie. Auf diese Weise habe sich der Mensch vor den UV-Strahlen der Sonne schützen können. Beim Vordringen der europäischen Vorfahren in nördliche Breitengrade wirkte sich die dunkle Haut aber kontraproduktiv für den Körper aus. Die Sonnenlichtaufnahme war erschwert und das lebensnotwendige Vitamin D konnte nicht produziert werden.
Science, 15.12.05
k.A.