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17. Dezember 2014
(Berlin und Witzenhausen, 17. Dezember 2014) Wann wird die KWS Saat AG von Monsanto übernommen? ... das ist die Leitfrage, mit der ein Bündnis von kritischen Aktionärinnen und Aktionären in der morgen stattfindenden Hauptversammlung der KWS Saat AG auftreten wird.
1. September 2014 Uta Wagenmann
Kurzsichtiger Werberat "Eine Herabwürdigung von Menschen mit Trisomie 21 erkennen wir allein in dem Bewerben von Tests zur Früherkennung nicht", so die lapidare Antwort des deutschen Werberates auf unsere Beschwerde gegen die Werbung für pränatale Bluttests, mit denen nach Trisomien beim Ungeborenen gefahndet wird. Da mit den Tests "frühzeitig" das Vorliegen oder Nicht-Vorliegen eines Down-Syndroms beim Ungeborenen festgestellt werde, liege es "in der Natur der Sache, dass über die Möglichkeiten der Diagnostik aufgeklärt" werde.
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18. November 2014
(Berlin/Köln, November 2014) Das Gen-ethische Netzwerk und das Komitee für Grundrechte und Demokratie fordern in einer gemeinsamen Pressemitteilung eine kritische Auseinandersetzung mit der "Nationalen Kohorte" (NAKO). Das gigantische Biobankprojekt, das Bioproben von 200.000 Menschen in der Bundesrepublik sammeln und 20 Jahre lang von ihnen Daten zu Gesundheit und Lebensstil erheben will, wurde am 10. November offiziell eröffnet und wird von Politik und Betreibern als "Gesundheitsstudie" beworben. Tatsächlich aber wird hier ohne konkrete wissenschaftliche Fragestellungen eine Proben- und Datensammlung angelegt, die industrielle und gesundheitspolitische Begehrlichkeiten wecken wird, vor denen ProbandInnen nicht ausreichend geschützt sind.


5. Oktober 2014
(Berlin, 1. September 2014) Das Gen-ethische Netzwerk startet eine Unterschriftenaktion gegen die Einführung nicht-invasiver Pränataldiagnostik in die Regelversorgung von Schwangeren. Schon in der vergangenen Woche hatten wir gemeinsam mit BioSkop und dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik eine Stellungnahme verfasst, in der wir den Gemeinsamen Bundesausschuss auffordern, seine Entscheidung über die probeweise Einführung des Bluttests auf das Down-Syndrom beim Ungeborenen in die Schwangerenversorgung zurückzunehmen.
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3. Oktober 2014

(Berlin, 7. Oktober 2014) Das zivilgesellschaftliche Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ hat heute gemeinsam mit mehr als 200 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Europa eine wirkliche - selbstorganisierte - Europäische Initiative von Bürgerinnen und Bürgern gegen die Handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP und CETA gestartet. Diese Abkommen werden von der Europäischen Union mit den USA beziehungsweise Kanada verhandelt. Die unterstützenden Organisationen reagieren damit auf die Ablehnung einer offiziellen Europäische BürgerInneninitiative (EBI) durch die Europäische Kommission. Gleichzeitig werden die Organisationen gerichtlich gegen die Ablehnung vorgehen.
In Bezug auf die geplanten Abkommen befürchten die Mitglieder dieses Bündnisses, dass sich deren Abschluss massiv auf die Umwelt- und VerbraucherInnenrechte in der EU und anderen Staaten auswirken kann. Nur ein Stopp der Verhandlungen sichert den nötigen Schutz.
BITTE UNTERZEICHNEN SIE hier online oder auf gedruckten Listen !!!

226 - Oktober 2014
GID_Titel226
Dass es keine gv-Lebensmittel in Geschäften und auf Tellern gibt, daran haben wir uns gewöhnt - aber sind unsere Lebensmittel wirklich frei von Gentechnik? Und wenn ja: Bleiben sie es? Eine Bestandsaufnahme.

Kurzfingrigkeit
März 2009
Es ist doch immer wieder aufschlussreich zu lesen, wohin wichtige Forschungsgelder fließen: Zum Beispiel in die Erforschung der genetischen bedingten Kurzfingrigkeit. Berliner Wissenschaftler haben im Auftrag der Max-Planck-Gesellschaft nun zusätzlich zu bereits bekannten genetischen Faktoren, die eine Verkürzung der Finger bedingen sollen, nun noch einen weiteren Aspekt entdeckt: Die Verdoppelung einer winzigen, als nicht-kodierend geltenden DNA-Sequenz soll die Ausprägung eines Gens beeinflussen, von dem die Musterbildung der menschlichen Hand abhängt. Die Beschreibung der regulatorischen Funktion dieses DNA-Abschnitts ist in der online-Version des Fachblatts American Journal of Human Genetics zu finden. Weitere Forschungsarbeiten zu den genetischen Eigenschaften gesellschaftlich verpönter Langfinger werden sicherlich folgen.
Ärzte Zeitung, 30.03.09
k.A.