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19. Juni 2014
(19. Juni 2014) Das GeN hat heute gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik Beschwerde beim Deutschen Werberat gegen die Unternehmen LifeCodexx, Natera/Amedes und Ariosa eingelegt, weil sie in ihrer Werbung für vorgeburtliche Bluttests Menschen mit Beeinträchtigungen herabwürdigen. In unserer Beschwerde fordern wir den Deutschen Werberat auf, darauf zu dringen, dass die Werbung eingestellt wird.
22. April 2014 Uta Wagenmann
Was tun gegen die elektronische Gesundheitskarte? Kürzlich stellte der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar „selbstkritisch“ fest, dass der Datenschutz möglicherweise die Einführung der eGK behindert habe. Und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen sah sich Ende März genötigt, vom Gesetzgeber mehr Druck auf diejenigen zu fordern, die sich der neuen Karte verweigern. Als KritikerInnen des Megaprojektes freuen wir uns über die Verunsicherungen, die auch wir bewirkt haben, und sagen „jetzt erst recht“! Hier einige nützliche Tipps für alle, die sich wehren wollen.
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24. Juli 2014
(Juli 2014) Immer wieder werden wir damit konfrontiert, dass Medien von Nazis auf unsere Inhalte verweisen oder unsere Inhalte in eigene Publikationen einfügen. Aktuell wurden wir auf eine Verlinkung auf der Website des Nazi-Umwelt-Heimat-blabla-Blattes Umwelt & Aktiv aufmerksam gemacht. Wir werden gegen diese Verknüpfung vorgehen - mit offenem Ausgang. Aus diesem Anlass wollen wir klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir mit Nazis und ihrem Gedankengut nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen. Wir freuen uns über Hinweise von Leuten und Organisationen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Strategien dagegen empfehlen können.
3. Juli 2014
(München und Berlin, 2. Juli 2014) In einem offenen Brief fordert ein Bündnis von Organisationen Bundesland­wirtschafts­minister Christian Schmidt (CSU) auf, gegen den Anstieg von Tierversuchen im Bereich Gentechnik aktiv zu werden. Die Organisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Jane Goodall Institut Deutschland, Gen-ethisches Netzwerk, Gesellschaft für ökologische Forschung, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner, Kein Patent auf Leben!, TASSO e.V., Testbiotech und Wild Chimpanzee Foundation beziehen sich dabei auf die offiziellen Statistiken des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Demnach ist die Anzahl verbrauchter transgener Tiere im Jahr 2012 auf fast eine Million gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung um 78 % innerhalb von nur fünf Jahren.
16. Mai 2014
(Berlin, Köln und München, 16. Mai 2014) Heute jährt sich die erste Genehmigung für die Freisetzung einer gentechnisch veränderten Pflanze in Deutschland zum 25sten Mal. Das Bundesgesundheitsamt genehmigte am 16. Mai 1989 die Freisetzung von gentechnisch veränderten Petunien im gleichen Jahr durch das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln. Dieses Jubiläum nehmen die Kölner Bürgerinitiative BürgerInnen beobachten Petunien, Testbiotech und das Gen-ethische Netzwerk zum Anlass, um Rückschau auf dieses Ereignis zu halten, dessen unkontrollierbare Auswirkungen inzwischen unübersehbar geworden sind.
224 - Juni 2014
GID_Titel224
Die Suche nach Abweichungen beim Fötus wird immer selbstverständlicher. Und das, obwohl es überall von Inklusion tönt. Ein Schwerpunkt zu den Normalisierungsprozessen vorgeburtlicher Selektion.

Torkeln und Lallen
Februar 2004
Ein einziges Gen soll nach Angaben von US-amerikanischen Neurologen für die Wirkung von Alkohol im Körper verantwortlich sein. Sei das so genannte slo-1-Gen verändert, so bleiben Menschen und Tiere selbst dann, wenn sie große Mengen an Alkohol getrunken haben, nüchtern, schreiben die Forscher im Fachmagazin Cell. Für ihre Studien veränderten die Wissenschaftler um Steven McIntire vom Ernest-Gallo-Forschungszentrum in San Francisco das Erbgut von Fadenwürmern. Das betreffende Gen soll für die Weiterleitung von Nervenimpulsen verantwortlich sein und unter Einfluss von Alkohol zu einer Verlangsamung von Nervenaktivitäten führen. Da etwa die Hälfte der zwanzigtausend Gene des Fadenwurms Entsprechungen im menschlichen Genom habe, glauben die Forscher, dass sich die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen.
Bild der Wissenschaft online, 12.12.03
k.A.