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22. Mai 2015

(Mai 2015) Im April starteten 27 Verbände einen gemeinsamen Aufruf an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Der Minister hatte im Februar ein neues Gentechnik-Verfahren namens RTDS „nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ eingestuft, obwohl diese Technik den gesetzlichen Kriterien für gentechnische Verfahren entspricht. [UPDATES: Pressemitteilung v. 12. Juni 2015 und Pressemitteilung v. 26. Juni 2015]

 

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2. Juni 2015 Susanne Schultz

Silo-Effekt Labore interpretieren Ergebnisse von Gentests sehr unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der US-Regierung. Wenn mehr als ein Labor befragt wurde, gab es bei 17 Prozent der 13.000 untersuchten Genvarianten unterschiedliche Auswertungen. Das mit der Studie beauftragte Konsortium ClinGen begründete diese Unterschiede mit dem Silo-Effekt, das heißt dem Aufbau isolierter Datenbanken durch konkurrierende Unternehmen. Außerdem seien heute gerade einmal 5.000 von 80 Millionen entdeckten Genvarianten einer bestimmten "disorder" zugeordnet.

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12. Juni 2015

(Berlin, 8. Juni 2015) Die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Stop TTIP“ hat die Zwei-Millionen-Marke übersprungen – wenige Tage, bevor das Europäische Parlament (EP) seine Resolution zu TTIP verabschiedet. Damit hat das von rund 470 Organisationen aus allen EU-Mitgliedsstaaten unterstützte Bündnis die bisher größte Europäische Bürgerinitiative seit der Einführung des Verfahrens vor drei Jahren organisiert.

26. Mai 2015

(Köln, 26. Mai 2015)  Wir protestieren gegen die weltweite Vermarktungsoffensive von Bayer HealthCare mit dem Hormonimplantat Jadelle! Gemeinsam fordern wir einen Stopp der Vermarktung von Jadelle im Rahmen bevölkerungspolitischer Programme. Mehrere Organisationen werden auf der Aktionärs-Hauptversammlung von Bayer am 27. Mai präsent sein und in ihren Redebeiträgen häufige Nebenwirkungen und eine Unterordnung reproduktiver Gesundheitsbelange unter bevölkerungspolitische Ziele kritisieren.

12. Mai 2015

Am 26.5.2015 diesen Jahres soll der umstrittene australische Bioethiker Peter Singer in der Berliner „Urania“ den „Peter-Singer-Preis“ für seinen Beitrag zur „Tierleidminderung“ erhalten. Bekannt ist Philosoph Singer seit den 1980ern Jahren wegen seiner Forderung, die Tötung behinderter Säuglinge unter bestimmten Bedingungen zu legalisieren. Das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ ruft zu einer Gegenkundgebung auf.

Im April 2015 forderte er in einem Radio-Interview, behinderten Säuglingen Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems zu entziehen: „Ich möchte nicht, dass sich meine Versicherungsbeiträge erhöhen, damit Kinder ohne Aussicht auf Lebensqualität teure Behandlungen bekommen“, so der Princeton-Professor.

[UPDATE: Beitrag von Radio Corax, 8. Juni 2015 unter www.freie-radios.net/70952]

229 - April 2015
GID_Titel229

Vor einem halben Jahr hat hierzulande die für einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren geplante „Gesundheitsstudie“ an 200.000 Menschen begonnen - die „Nationale Kohorte“ wirft eine Menge Fragen auf.

Alkoholismus
April 2005

Wissenschaftler der britischen Universitäten Oxford und Bristol wollen festgestellt haben, dass Menschen mit einer bestimmten Version des DRD2-Gens wenig Alkohol trinken. Dabei seien die Auswirkungen des Gens bei Männern stärker gewesen als bei Frauen, so Marcus Munafo und seine KollegInnen im Fachmagazin Pharmacogenomics. An den Untersuchungen nahmen 1000 Männer und Frauen teil, die Auskunft über ihre Trinkgewohnheiten gaben. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass zumindest manche Verhaltenweisen, so auch das Trinken, auch genetische Ursachen haben. Menschen mit den entsprechenden Veranlagungen seien anfälliger dafür, abhängig zu werden. Das DRD2-Gen kodiert für ein Rezeptorprotein, welches die Empfänglichkeit der Gehirnzellen für den "Glückbotenstoff" Dopamin beeinflusst. DRD2 wurde bereits in Zusammenhang mit Rauchverhalten und Nikotinabhängigkeit gebracht.

BBC News, 17.03.05