Der Geist - nur ein biologisches System?
Fabian Kröger
Der Geist - nur ein biologisches System?
In Berlin fand im Juli der siebte Weltkongress für biologische Psychiatrie statt. VertreterInnen dieser Disziplin gehen davon aus, dass psychische Störungen vor allem biologischen beziehungsweise genetischen Ursprungs sind. Dementsprechend befassten sich die rund 6.000 Kongress-TeilnehmerInnen aus mehr als 80 Ländern fünf Tage lang in erster Linie mit den biologisch-genetischen Hintergründen für Schizophrenie, Depression, Angstzustände, Alkoholismus, Nikotinsucht und Essstörungen. Organisiert wurde der Kongress von der World Federation of Societies of Biological Psychiatry (WFSBP) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP).
Fabian Kröger
In der Ursachenforschung psychischer Störungen
lassen sich zwei Hauptrichtungen ausmachen: Während die soziale
Psychiatrie eng mit Psychologie und Soziologie verbunden ist und
als Ursache psychischer Störungen vor allem Umwelteinflüsse
und seelische Faktoren betont, sieht die andere Richtung, zu der
die biologische Psychiatrie gehört, vor allem in organischen
Krankheiten die Ursache psychischer Störungen. Sie stützt
sich auf die Neurowissenschaften und zunehmend stärker auf
Erkenntnisse der molekularen Genetik. Dementsprechend verkündete
Hans-Jürgen Möller, Präsident der World Federation
of Societies of Biological Psychiatry (WFSBP) und Direktor der
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität
in München, bei seiner Eröffnungsrede der Konferenz
zur biologischen Psychiatrie: "Derzeit ist ganz besonders
die Genetik von Interesse". Gerade psychische Erkrankungen
müssten hinsichtlich ihrer genetischen Ursachen untersucht
werden. Dahinter stehe die "Hoffnung, solche Krankheiten
nicht nur nach Symptomen, sondern auch nach ihren genetischen
Ursachen ganz neu zu ordnen". Auf dieser Grundlage sollen
ganz neue Behandlungsformen entwickelt werden, die laut Möller
"stark davon abweichen, was wir bisher haben".
Alles eine Frage der Gene?
Bei der biologischen Psychiatrie ist der
Glaube an die Gene sehr groß. So wurde in den einzelnen
Veranstaltungen auf dem Kongress verkündet, es seien bereits
erste Risiko-Gene für Schizophrenie, Angststörungen,
Depression, Alzheimer-Demenz oder Alkoholismus lokalisiert worden.
Auf rund 50 bis 60 Prozent wurde zum Beispiel der Anteil der Gene
an der Alkoholabhängigkeit geschätzt. Unklar sei lediglich,
welche Gene oder Genkombinationen im einzelnen an der Entstehung
der Suchtkrankheiten beteiligt sind. Auch für depressive
Erkrankungen gebe es "eine erbliche Veranlagung". Dies
hätten Familien-, Adoptions- und Zwillingsstudien gezeigt.
Dass Frauen zwei- bis dreimal so häufig an einer Depression
erkranken wie Männer, wird weniger mit den herrschenden Geschlechterverhältnissen
in Beziehung gesetzt, sondern vor allem darauf zurück geführt,
dass "eine Reihe von genetischen Faktoren sich geschlechtsspezifisch
auswirken". Einer "bislang allerdings nicht belegten
Hypothese zufolge" könnten dominante Mutationen auf
dem X-Chromosom eine Ursache sein, vermutete Kongresspräsident
Möller.
Daniel R. Weinberger, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees
des Kongresses und Direktor der Clinical Brain Disorders Branch
der US-amerikanischen National Insitutes of Health ging sogar
soweit, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Menschen, "abstrakt
zu denken und strategisch voranzugehen" aus den Genen abzuleiten.
Es gebe nie die gleiche Reaktion auf die Umwelt. Nur durch die
Gene werde die Bedeutung der Umwelt erkannt.
Forschung an Depressions- und Schizophrenie-Genen
Die aktuelle Vorherrschaft der biologischen
Psychiatrie in Deutschland lässt sich gut an den verschiedenen
"Kompetenznetzwerken" erkennen, die vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert werden. So ist
das "Kompetenznetzwerk Schizophrenie" ein Netzwerk aus
16 Psychiatrischen und 5 Jugendpsychiatrischen Universitätskliniken,
14 Krankenhäusern sowie 6 Arztpraxenverbänden. Hier
soll ebenso wie im "Kompetenznetzwerk Depression" die
Ursache der psychischen Erkrankungen erforscht werden. Obwohl
nicht ausschließlich Vertreter der Biologischen Psychiatrie
beteiligt sind, werden die genetischen Faktoren immer wieder in
den Vordergrund gerückt. So ist auf der Homepage des "Kompetenznetzwerkes
Depression" zu erfahren, dass man nach genetischen Anlagen
suche, "die für ein erhöhtes Erkrankungsrisiko
hinsichtlich affektiver Erkrankungen verantwortlich sind."
Die am "Kompetenznetzwerk Schizophrenie" beteiligten
Wissenschaftler glauben, dass schizophrene Psychosen zu ungefähr
50 Prozent genetisch bedingt sind. Es sei zwar "noch keines
dieser Gene" auf dem Genom identifiziert, einige aber lokalisiert
worden. Vor allem die Diagnostik solle durch die Kenntnis der
"genetischen Determinanten" verbessert werden. "Ziel
ist es, die genetischen Bedingungsfaktoren zu identifizieren und
damit das Risiko gefährdeter Personen, im Laufe ihres Lebens
an Schizophrenie zu erkranken, besser abschätzen zu können",
heißt es in dem Konzept. Da für diese Forschungen Körpermaterialien
der Patienten gebraucht werden, sollen an den Psychiatrischen
Kliniken in Bonn und München in sogenannten Ressourcenzentren
"Zell-Linien von Patienten angelegt" werden. Dieses
Patientenmaterial soll "für molekulargenetische Projekte
innerhalb des Netzes als auch außerhalb", zum Beispiel
für das Humangenomprojekt zur Nutzung bereitgestellt werden.
Projekt "Brain-Net"
Da nach Ansicht der biologischen Psychiatrie die genetisch bedingten
psychischen Erkrankungen im Gehirn zum Ausdruck kommen, wird neben
der Suche nach genetischen Faktoren stark auf die Forschung an
menschlichen Hirnen gesetzt. "From bench to bed", so
nennt Wolfgang Gaebel die enge Verzahnung von Klinik und Forschung.
Ein vielversprechendes Beispiel für diesen Ansatz sei laut
Gaebel das Projekt "Brain-Net", das sich dem Aufbau
von Hirnbanken widmet, in denen die Hirne verschiedenster PatientInnen
gesammelt werden.
Brain-Net wurde im Oktober 1999 auf Initiative der Kompetenznetzwerke
"Parkinson", "Depression" und "Schizophrenie"
eingerichtet. Bis zum Jahr 2002 wird es vom Bundesforschungsministerium
mit 8,5 Millionen Mark gefördert. Im Brain-Net haben sich
10 universitäre Hirnbank-Zentren zusammengeschlossen, "in
denen neurologische und psychiatrische Krankheiten nach pathologischen
und genetischen Kriterien diagnostiziert werden", heißt
es in einer Selbstdarstellung. Die Organisationszentrale des Brain-Net
ist am Institut für Neuropathologie der Ludwig-Maximilians-Universität
München angesiedelt. Gesammelt wird indikationsspezifisch
an verschiedenen Orten: Die Gehirne von Depressiven werden vor
allem in Bonn gesammelt, die Hirne schizophrener PatientInnen
in Magdeburg und bei der Sammlung der Gehirne von Süchtigen
ist Würzburg führend.
Ziel sei es, "Untersuchungen am Patienten oder gesunden Probanden
mit Experimenten der Grundlagen- und Pharmaforschung zu verbinden".
Dafür seien Untersuchungen an biologischem Material essentiell,
schreiben die Forscher. Die Gehirne Verstorbener mit bestimmten
Krankheiten werden gesammelt und "für die biochemische
und molekularbiologische Forschung bereitgestellt." Das klingt
dann so: "Zu Forschungszwecken sucht das Brain-Net Parkinson
(Parkinson Hirnbank) Spender, die nach ihrem Ableben ihr Gehirn,
Rückenmark und eventuell andere Organe zur Verfügung
stellen". Im ersten Jahr seien 340 Hirne aus allen Zentren
zur "Gehirn-Bank" gekommen, sagte Peter Falkai von der
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bonn auf dem
Kongress der biologischen Psychiatrie. Wesentlich sei hierbei,
dass "neben biologischem Material auch eine sorgfältige
klinische Dokumentation (incl. Familiengeschichte) der verstorbenen
Patienten und Kontrollpersonen vorliegt", schreibt das Netzwerk
auf seiner Homepage. Hirnsammler Peter Falkai erklärt stolz:
"Allein in Bonn sammeln wir fünf bis zehn Hirne pro
Monat!"
Schizophrenie: Risikopersonen gesucht
Zielsetzung und Vorgehensweise der "Kompetenznetzwerke"
lesen sich wie eine Anleitung in einem polizeiwissenschaftlichen
Handbuch: Die Psychiatrie möchte ein umfassendes System aus
Fahndung, gendiagnostischer Identifikation und therapeutischer
Intervention aufbauen. Der erste Schritt - die "Früherkennung"
- diene dem Zweck, "mögliche Risikopersonen ausfindig
zu machen". Dazu sollten "Vorfeldeinrichtungen"
in die Fahndungsmaschinerie einbezogen werden, also "Schulen,
Erziehungsberatungsstellen oder Hausärzte". Dort werden
in der Vision der Psychiatrie dann "mittels Screening-Bögen
Menschen identifiziert, die Symptome und Beschwerden haben, die
auf ein erhöhtes Risiko hinweisen könnten. Diese Personen
werden zur weiteren Abklärung an Früherkennungszentren
überwiesen".
Wie schwer sich mit den Ansätzen der biologischen Psychiatrie
eine sichere Diagnose erstellen lässt, zeigt sich am Beispiel
der Schizophrenie, an der allein in Deutschland rund 800.000 Menschen
einmal im Leben erkranken. In der biologischen Psychiatrie wird
die Schizophrenie heute als genetisch determinierte "Hirnentwicklungsstörung"
angesehen. Noch vor 20 Jahren, so erzählte in seinem Vortrag
Heinz Häfner, Leiter der Schizophrenieforschung am Zentralinstitut
für seelische Gesundheit in Mannheim, habe man gedacht, die
Krankheit wäre sozial ausgelöst. Das sei laut Häfner
ein großer Irrtum gewesen.
Er bekräftigte jedoch auch, dass die Schizophrenie ein vielfältiges
Krankheitsbild aufweise. Der Begriff fasse "verschiedene
Symptome zusammen, denen sehr unterschiedliche Ursachen zugrunde
liegen können". Außerdem seien in der Anfangszeit
die so genannten "negativen Symptome" vorherrschend,
also unspezifische Defizitsymptome, die auch bei anderen Krankheiten
vorkommen: Konzentrationsstörungen, Antriebsverlust, sozialer
Rückzug. Erst in einer späteren Phase der Krankheit
würden die so genannten "positiven Symptome" auftreten,
also Halluzinationen oder Wahnvorstellungen.
Trotz der unspezifischen Symptome im Frühstadium der Schizophrenie
hat die biologische Psychiatrie inzwischen ein "Früherkennungsprogramm"
auf die Beine gestellt, mit dem "Risikopatienten" identifiziert
werden sollen. Als "Früherkennungsinstrument" sei
eine Skala entwickelt worden, auf der anhand bestimmter Werte
in einzelnen Dimensionen festgestellt werden könne, ob jemand
Schizophrenie hat. In einem Stufenmodell werde mit dem Trend "hin
zu mehr Auslese" die entsprechende Person "herausgefiltert".
Denn nur "die Hälfte der psychisch Kranken ist in Behandlung.
Das ist bedauerlich," erklärte Gaebel, Präsident
der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Er
stellte in seinem Vortrag plastisch dar, wie die Suche nach "Risikopersonen"
aussehen kann: "Ein Lehrer sagt über einen Schüler:
´Der verhält sich aber komisch´. Der Schüler
muss dann einen Fragebogen ausfüllen. Hat er einen auffälligen
Score, wird er an das Früherkennungszentrum überwiesen.
Dort wird dann mittels EEG, bildgebenden Verfahren, Klärung
der genetischen Belastung und neurophysiologischen Untersuchungen
ein Risikoprofil erstellt."
Auch wenn Gaebel sagt, "es ist nicht Ziel, durch die Lande
zu ziehen, und zu sagen, kommt alle zu uns" die Vermutung
drängt sich angesichts dieses Szenarios auf. Dazu kommt,
dass so der Eindruck entsteht, als wenn Schizophrenie messbar
und eindeutig diagnostizierbar sei. So ist es auch denkbar, dass
mit derartigen "Identitfikationsmodellen" immer mehr
diagnostisch identifizierte und nach Risikoprofilen eingeteilte
Personen zu Bedürftigen der Psychiatrie erklärt, im
schlimmsten Fall sogar "schizophrenisiert" werden.
Geist gegen Gene
Die Funktion der Diagnostik sei so behaupten VertreterInnen
der Biologischen Psychiatrie oftmals - vor allem deswegen wichtig,
um in Zukunft "zu Präventionszwecken Risikopatienten
zu bestimmen". Dieser Ansatz passt sehr gut in ein modernes
Lebensmanagement-Konzept der Industriegesellschaften, in dem Risiken
aller Art erkannt, reguliert und individualisiert werden. Dieser
Trend bleibt nicht ohne Kritik. So veranstalteten kurz vor dem
WFSBP-Kongress ebenfalls in Berlin psychiatriekritische Gruppen
die internationale Konferenz "Freedom of Thought" mit
den Symposion "Geist gegen Gene" und dem "Russell-Tribunal
zur Frage der Menschenrechte in der Psychiatrie". Die Veranstalter
wollten sich mit dem "Gegen-Kongress" gegen die Allianz
von Biowissenschaften und Psychiatrie und gegen den einseitigen
Ansatz wenden, abweichendes Verhalten von Menschen genetisch vorhersagen
und behandeln zu wollen. Silja Samerski, Wissenschaftlerin aus
dem Arbeitskreis um den Medizinkritiker Ivan Illich, erklärte
auf dem psychiatriekritischen Kongress: "Die Gene reiben
einem das Risikomanagement unter die Haut. Man soll sich selbst
aus der Sicht eines Versicherungsmaklers sehen." Ivan Illich
selbst sprach über eine frühere Form der Diagnostik:
"1938 bin ich zum Bewußtsein meiner Nase gekommen".
Damals hätten die Nationalsozialisten eine Diagnostik per
Nase betrieben, die als Rassenmerkmal galt. Über die Gene
solle man ebenso mitleidig lachen wie über das Konstrukt
der Rasse, sagte Illich. Er beklagte, dass inwischen ein Großteil
der Bevölkerung zum Gen-Glauben bekehrt worden sei: "Ich
fordere die Entkehrung!" Wenn Atheisten Leute seien, die
nicht an Gott glauben, müssten Menschen, die nicht an die
Gene glauben, ja Agenisten genannt werden. Insofern bezeichne
er sich als Agenisten. "Wenn sie denken, dass hier ein Genotyp
als Phänotyp sitzt, gehen sie bitte raus. Hier sitzt kein
Genom, das zum Ausdruck kommt."
Die Kritik der Betroffenenverbände an der biologischen Psychiatrie
wird auch von einzelnen Vertretern der Psychiatrie geteilt. So
bezeichnet Dr. David Kaiser vom Northwest University-Hospital
in Chicago den neuen Glauben an die Biologie als "Katastrophe
mit weitreichenden Wirkungen auf den einzelnen Patienten".(siehe
auch http://www.rossinst.com/pseudo.htm) Biologische Psychiatrie
folge "einem Dogma, das dringend demaskiert werden muss."
Kaiser kritisierte den biologischen Determinismus, und dass geistige
Krankheiten allein anhand bestimmter Symptome klassifiziert würden.
Die biologische Psychiatrie glaube, mit der medikamentösen
Behandlung der Symptome sei auch die Krankheit verschwunden. Patienten,
bei denen medikamentöse Behandlungen nichts bewirkten, würden
zunehmend als Patienten "mit einem schlechten Gehirn"
gesehen. Diese Sicht auf den Patienten als "biologisch-beeinträchtigt"
sei eine der "zerstörerischsten Wirkungen biologischer
Psychiatrie".
Man bekomme "den starken Eindruck, dass Patienten Abstraktionen
geworden sind, schwarze Kisten biologischer Symptome", die
von ihrer Vorgeschichte und ihren Erfahrungen getrennt wurden.
Das Gespräch mit den Patienten falle völlig unter den
Tisch. Dabei litten die meisten Patienten an früheren Gewalterfahrungen,
an einem Macht- oder Kontrollverlust über ihr Leben. Erfahrungen,
die einer bestimmten kulturellen Umgebung entspringen. Die biologische
Psychiatrie könne nur existieren, indem sie von einer Kritik
der kulturellen Bedingungen von Krankheit absehe. Krankheit generell
als Unglück zu definieren, sei eine "kulturelle Katastrophe".
Man müsse den utopischen Behauptungen über Glück
durch medizinischen Fortschritt misstrauen, meint Kaiser.
Heute sei auch die "kulturelle Psyche" soweit infiltriert,
dass es schon eine gewöhnliche Annahme sei, dass "Depression
eine Krankheit ist, die durch eine chemische Unausgeglichenheit
verursacht wurde." Wer aus dem Raster falle, werde von der
medizinischen Wissenschaft zudem unter ein kontrollgesellschaftliches
Management gestellt. Die moderne Psychiatrie übertreffe alle
vergangenen Versuche, unter dem Schirm medizinischer und wissenschaftlicher
Autorität Abweichungen und Unterschiede zu definieren und
zu kontrollieren.
Der Autor ist freier Wissenschaftsjournalist in Berlin.
Quellen
Kompetenznetzwerk Schizophrenie: http://www.kompetenznetz-schizophrenie.de/subsites/images/schizonetzwerk.pdf
Kompetenznetzwerk Depression: http://www.kompetenznetz-depression.de/ download/kompetenznetz_pressemappe.pdf; Brain-Net: http://www.brain-net.net/
Kaiser, David: Not by chemicals alone: a hard look at "Psychiatric medicine"; http://www.rossinst.com/pseudo.htm
Kröger, Fabian: Wenn sich Hirnforschung, Psychiatrie und Humangenetik verbünden. In: Telepolis, Magazin der Netzkultur, 07.06.2001, http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/7820/1.html
Kröger, Fabian: Das Recht auf Gedankenfreiheit
ist nicht beschränkt auf Gedanken, die staatlicherseits für
gesund gehalten werden. In: Telepolis, Magazin der Netzkultur,
08.06.2001, http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/
7821/1.html