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Depressionen

US-amerikanische Forscher wollen entdeckt haben, warum Menschen mit einer bestimmter genetischen Veranlagung anfälliger für Depressionen sind: Bei ihnen bilden sich kleinere Mengen von jenen Molekülen, die für die Verteilung des Botenstoffs Serotonin verantwortlich sind. Dadurch sei ein wichtiger "Schaltkreis" unterbrochen, der für die Verarbeitung negativer Gefühle zuständig ist. Die Folge sei ein ängstliches und reizbares Naturell, was das Risiko für eine Depression erhöht. Bei Probanden mit diesem Gen, deren Hirnaktivitäten mit Magnetresonanztomographie gemessen wurden, war außerdem die Koppelung zwischen bestimmten Hirnregionen, die auf unangenehme Umwelteindrücke reagieren, nach Angaben der Wissenschaftler gestört. Siehe auch die Veröffentlichung von Lukas Pezawas, National Institute of Health, Bethesda, Maryland, Nature Neuroscience, online-Vorabveröffentlichung, DOI: 10.1038/nn1463.
www.wissenschaft.de, 09.05.05