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Fettleibigkeit

Für jede Meldung aus der Genforschung scheint es weitere zu geben, die ihr widersprechen: So haben Forscher von der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit europäischen Forschergruppen das Gen FTO entdeckt. 22 Prozent des Risikos einer Person, zu viele Pfunde anzusammeln, lassen sich auf die Mutationen dieses Gens zurückführen, sagt Professor Wieland Kiess vom Interdisziplinären Zentrum für klinische Forschrung. Gemeinsam mit seinem Team hatte er die Daten von 2.900 Übergewichtigen und 5.100 Kontrollpersonen ausgewertet. „Übergewicht und Adipositas sind zur Hälfte genetisch bedingt und für 22 Prozent davon ist dieses Gen zuständig,“ behauptet Kiess. Vielleicht sollte er sich mal mit den US-amerikanischen Kollegen (siehe oben) zusammensetzen.
Ärzte Zeitung, 04.06.07