Jump to Navigation

Fröhlichkeit

Nun ist es bekannt: Die Freude im Leben eines Menschen ist von dessen Eltern abhängig. Nicht in Bezug auf die Erziehung, sondern der Erbanlagen wegen. Zumindest zu fünfzig Prozent. Das will eine Forschungsgruppe um Tim Bates von der Edinburgh Universität in einer Studie mit über 900 Zwil-lingspaaren herausgefunden haben. Dabei habe sie mit Fragen nach Persönlichkeit und Zufriedenheit festgestellt, dass eineiige Zwillinge in dieser Hinsicht einander
ziemlich gleich seien, zweieiige dagegen etwas unterschiedlicher, so Bates. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass die Fröhlichkeit etwa zur Hälfte von den Genen abhängen müsse. Wie Bates außerdem folgert, seien Leute mit positiven Erbinformationen demnach mit einem Vorrats-speicher an Fröhlichkeit ausgestattet, auf den sie in Stresssituationen zurückgreifen könnten.

www.reuters.com, 06.03.08