Landschaftsempfinden
WissenschaftlerInnen der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon und der Universität Zürich wollen im Zuge einer Versuchsreihe herausgefunden haben, dass es eine universelle Vorliebe für die Gartengestaltung gibt. Die WissenschaftlerInnen erklärten, sie hätten mit Hilfe von manipulierten Landschaftsfotos nachgewiesen, dass Menschen weite Landschaften bevorzugten, da diese einen größeren Artenreichtum versprechen würden. Je abwechslungsreicher dabei die Vegetation war, desto attraktiver hätten die Fotos auf die ProbandInnen gewirkt. Verantwortlich dafür sollen unsere Gene sein. Die genetische Fixierung auf den idealen Lebensraum bestimme allerdings nur die Weite des Gebiets, nicht etwa die Details der Vorlieben im Garten. Somit werden wir wohl auch in Zukunft in manchen Gärten Gartenzwerge vorfinden und in anderen nicht - ohne das bisher Gartenzwerg-Gene ins Spiel gebracht werden.
aid Infodienst, 01.07.09



