Lungenkrebs
In der Zeitschrift Journal of the National Cancer Institute berichten Wissenschaftler des israelischen Weizmann-Instituts von einem genetischen Marker, der das Risiko für Lungenkrebs erhöht. Entscheidend soll ein bestimmtes Gen sein, das das Reparaturenzym für die Korrektur von Rauchschäden an der DNA kodiert. Die Forscher Livneh und Paz-Elizur gehen davon aus, dass eine niedrige Aktivität dieses Enzyms zu einem erhöhten Krebsrisiko führt. Raucher mit einer geringeren Enzymaktivität sollen einer 5-10 mal höheren Wahrscheinlichkeit ausgesetzt sein, dass sie an Lungenkrebs erkranken, als andere Raucher. Außerdem haben sie eine 120 mal höhere Erkrankungs-Wahrscheinlichkeit als Nicht-Raucher, die die entsprechende genetische Konstellation nicht haben. Zur Feststellung der Aktivität des Reparaturenzyms wurde ein Bluttest durchgeführt.
idw online, 03.09.03



