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plötzlichen Herztod

Die Genveränderung Gen NOS1AP führt zu einer verlängerten Herzkontraktion und erhöht damit das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. Arne Pfeufer von der Universität München stellte auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Humangenetik eine Studie vor, bei der zunächst rund 100.000 Genvarianten mit der Herzkontraktionszeit von 200 Probanden und Probandinnen verglichen wurden. Anschließend wurden 8.500 Testpersonen auf diejenigen Mutationen getestet, die bei der ersten Testreihe aufgefallen waren. Der Zusammenhang zwischen der Herzaktivität und NOS1AP sei sehr deutlich gewesen. Die Studie war vom deutschen Herzkreislaufnetz im Nationalen Genomforschungsnetz gefördert worden.
www.sueddeutsche.de, 07.05.06