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post-traumatischen Stress

Ein Team an der Emory Universität in Atlanta erforschte, dass ein bestimmtes Gen namens FKBP5 kombiniert mit Missbrauchs-Erfahrungen in der Kindheit ein erhöhtes Risiko bewirke, post-traumatische Belastungsstörungen (PTBS) nach schockierenden Erlebnissen zu entwickeln. 900 nicht-psychiatrische PatientInnen eines Krankenhauses in Atlanta hatten dafür Angaben gemacht und Speichelproben abgegeben. KritikerInnen befürchten, dass solche Forschungsergebnisse dafür eingesetzt werden können, Rekruten genetisch zu screenen. Tatsächlich arbeiten einige Mitglieder des Teams schon länger an der Frage, wie SoldatInnen Kriegserlebnisse verarbeiten. Eine Autorin der Studie, Rebekah Bradley, ist Direktorin am Gesundheitszentrum für VeteranInnen in Atlanta. Und seit 2006 forscht ein weiterer Autor der Studie, Kerry J. Ressler, an einem Medikament gegen post-traumatischen Stress für VeteranInnen. Der Wirkstoff D-Cycloserin (DCS), für den Ressler im Übrigen Inhaber eines Patentes ist, soll Neurotransmitter hemmen, die mit Angstreaktionen in Verbindung gebracht werden. Nach einer Studie des US Departments of Veterans Affairs leiden etwa 30 Prozent der VietnamveteranInnen und bisher 18 Prozent der IrakveteranInnen an PTBS.
Journal of the American Medical Association, 19.3.08; PM Emory University, 29.06.06 und 18.03.08; The Times, 24.03.08