Sportlichkeit
Australische Sportwissenschaftler haben ein Gen identifiziert, das die Sportlichkeit eines Menschen mitbestimmen soll: Während ein Träger mit der einen Variante des Gens ACTN3 eher zum Sprinter neige, befähige die zweite Variante zu Ausdauersportarten, so das Ergebnis einer Studie. Da abgesehen von den Genen auf den Geschlechtschromosomen jedes Gen in zwei Kopien vorliegt, gebe es auch Menschen, die beide Veranlagungen haben. Entscheidend für die Eignung zum Sprinter sei die Bildung eines Muskelproteins, das vermutlich eine bessere Umsetzung der Kraft ermöglicht. Insgesamt beruhe die Sportlichkeit eines Menschen aber auf dem Zusammenspiel vieler Gene, schreiben die Forscher Kathryn North et al. im New Scientist.
New Scientist 30.08.03



