unruhige Beine
Forscher aus dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München berichten in "Nature Genetics", dass sie vier Gene identifiziert haben, deren Varianten das Risiko steigern würden, an unruhigen Beinen zu erkranken. Es handelt sich damit um ein Risikogen für das Syndrom der ruhelosen Beine (Restless Legs Syndrom; RLS). Vermutlich verursachten die Gene eine frühe Entwicklungsstörung des zentralen Nervensystems. Das neu identifizierte Risikogen PTPRD etwa enthalte den Bauplan für ein Protein, das Motorneuronen während der Embryonalentwicklung hilft, ihren richtigen Platz im Organismus zu finden. Unruhige Beine verursachen bei Betroffenen ein unangenehmes Ziehen in den Waden, das sie zum häufigen Aufstehen zwingt.
dpa



