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Nein zum PraenaTest!

An den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und die Bundestagsausschüsse für Gesundheit und für Familie und Frauen
(1. September 2014) Die vorgeburtliche Fahndung nach Abweichungen wertet Menschen mit Behinderungen ab, weil Beeinträchtigungen in der Praxis der Schwangerenvorsorge als „Risiken‟ und damit als zu vermeidendes Unglück erscheinen. Insbesondere nicht-invasive Testverfahren wie der PraenaTest haben das Potential, sich zu pränatalen Reihenuntersuchungen zu entwickeln und damit die Vermeidung der Geburt von Menschen mit Beeinträchtigungen ins Zentrum der Schwangerenversorgung zu stellen. Die Bluttests gehören deshalb nicht in die Regelversorgung, auch nicht zu „Studienzwecken‟!
Mit meiner Unterschrift fordere ich den Gemeinsamen Bundesausschuss auf, die Entscheidung für eine probeweise Einführung des Verfahrens in die Schwangerenversorgung zurückzunehmen. Außerdem erwarte ich von den zuständigen Ausschüssen im Bundestag, tätig zu werden, damit in Zukunft solche Entscheidungen nicht erneut im Verborgenen und ohne öffentliche Diskussion getroffen werden können. Es kann und darf nicht sein, dass Testverfahren mit so weit reichenden Konsequenzen wie der PraenaTest quasi auf dem Verwaltungsweg Eingang in die Regelversorgung finden!

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