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    DNA-Sammelwut 2. Auflage

    Im April 2014 erschien die erste Auflage des Sammelbandes Identität auf Vorrat - zur Kritik der DNA-Sammelwut über forensischen DNA-Datenbanken.
    Herausgeber: Gen-ethisches Netzwerk, Redaktion: Susanne Schultz und Uta Wagenmann

     

    Die zweite Auflage können sie gratis herunterladen [1,55 MB].

     

    Zum Buch:

    Das Bundeskriminalamt ist heute im Besitz von mehr als einer Million DNA-Profile, die in einer Datenbank gespeichert sind. Mit Hilfe dieser Spuren soll jeder »identifiziert« und sichtbar gemacht werden, noch Jahrzehnte, nachdem sie oder er irgendwo etwas hinterlassen hat. Spucketröpfchen, Schuppenschnipsel, ein unsichtbarer Hautabrieb an Dingen: Niemand kann verhindern, kleinste Körperspuren zu hinterlassen. Die staatliche Überwachung macht sich dies zunutze. Polizeiliche DNA-Datenbanken wachsen in beängstigender Geschwindigkeit und werden international vernetzt. Die eingängige Begründung: Spurensammeln gegen Gewaltverbrechen wie Mord oder Vergewaltigung. Doch das Hauptaugenmerk der biologischen Vorratsdatenspeicherung liegt längst nicht mehr auf Kapitalverbrechen. Im Gegenteil: Es geht um eine flächendeckende präventive Erfassung, die u.a. Bagatelldelikte wie Diebstahl, Grafittisprayen oder kleine Dealereien zum Anlass nimmt. Aber sowohl im bürgerlich-freiheitlich gesinnten Umfeld als auch in linken Zusammenhängen herrschen vor allem Ignoranz und Unwissenheit. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der DNA-Datenspeicherung. Die Autor_innen untersuchen die gefährliche Weiterentwicklung der DNA-Analyse. Sie entmystifizieren die »Wahrheitsmaschine« DNA und zeigen Grenzen und Fehlerquellen im kriminaltechnischen Alltag auf. Sie dokumentieren ermutigende Beispiele für Protest- und Widerstandsaktionen. Und nicht zuletzt bietet das Buch praktische und juristische Tipps, wie man sich gegen das Wattestäbchen im Mund und die Speicherung von DNA-Profilen wehren kann.
    Das Buch ist erschienen im Verlag Assoziation A, zu finden im Netz unter www.assoziation-a.de

  • Birgit Peuker: Der Streit um die Agrar-Gentechnik - Perspektiven der Akteur-Netzwerk-Theorie. Erschienen im August 2010, kartoniert, 370 Seiten. ISBN 978-3-8376-1502-9

  • Christoph Then: Dolly ist tot - Biotechnologie am Wendepunkt. Rotpunktverlag 2008. 288 Seiten, kartoniert. 19,80 Euro. ISBN 978-3-85869-368-6

  • Kein Industriezweig hat so direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden wie die Nahrungsmittelindustrie. Durch den Einsatz von Gentechnologie ist diese Industrie im Begriff sich tiefgreifend zu verändern.
    Das GenBuch Lebensmittel informiert kompakt und leicht verständlich über den aktuellen Stand dieser Entwicklung. Ein umfassender Serviceteil präsentiert darüber hinaus die aktuelle Situation bei einzelnen Grundnahrungsmitteln und Fertigprodukten.

  • "Warum sollte man nicht von einer genetischen Inquisition träumen?", schrieb Georges Canguilhem schon 1966. Thomas Lemke zeigt anschaulich, dass dieser Traum inzwischen teilweise Realität geworden ist. Er erläutert, wie genetische Informationen zu Ausgrenzung und Stigmatisierung führen können.

  • Auf etwa 200 Seiten gibt diese Schrift in mehreren Beiträgen verschiedener Autoren in allgemein verständlichen Worten einen Einblick in die Vielfältigkeit der Gentechnikanwendung und skizziert die damit verbundenen Hoffnungen, Interessen und Probleme.