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Materialien

„Präimplantationsdiagnostik – Praxis und rechtliche Regulierung in sieben ausgewählten Ländern“

ist ein Arbeitsbericht des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB), der den Umgang mit der PID in Norwegen, den USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien und Dänemark untersucht. Die Zielsetzung des Projektes war es, auf der Basis von Länderfallstudien einen Vergleich der rechtlichen Regulierungen und praktischen Anwendungen der PID zu erarbeiten. Die Zusammenfassung des Berichts ist verfügbar unter www.tab.fzk.de/de/arbeitsberichte.htm, der vollständige Bericht kann unendgeldlich im Sekretäriat des TAB bestellt werden: Fax: 030 • 28491119, eMail: buero@tab.fzk.de„Gentechnik im Einkaufskorb“
ist eine Broschüre, die Verbrauchern Informationen über gentechnisch veränderte Lebensmittel bietet. Darüber hinaus wird Laien die Thematik anhand einer fiktiven Geschichte über eine Familie, die versehentlich Gen-Chips kauft, näher gebracht. Preis: 2 Euro. Bestellbar unter www.aid-medienshop.de/index.cfm?action=show&bestellnr=1376

„Holes in Biotech Safety Net“

ist ein Bericht des Wissenschaftlers Doug Gurian-Sherman, veröffentlicht vom US-amerikanischen Center for Science in the Public Interest. Die Fähigkeit der US-amerikanischen Food and Drug Agency (FDA), die Sicherheit gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen zu bewerten, wird darin in Frage gestellt. Die FDA beurteilt die Nahrungsmittelsicherheit fast aller gv Pflanzen in den USA. Anhand von 14 Fallbeispielen stellt der Autor die Sicherheit von gv Pflanzen, überprüft durch die FDA, in Frage. Als pdf unter www.cspinet.org/news/pdf/fda_report__final.pdf

„Wachsende Versprechen“

lautet der Titel des ersten Dokumentarfilms der BUKO Agrar Koordination, in dem es um Gentechnik in Mittelamerika geht. Der Film verbindet die Themen Grüne Revolution, Grüne Gentechnik, Erweiterung des Freihandelabkommens und Nahrungsmittelhilfe und ist demnächst auf VHS und DVD bestellbar bei der BUKO Agrar Koodination, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg, Tel.: 040 • 392526, Fax: 040 • 39900629, eMail: bukoagrar@aol.com, www.bukoagrar.de

„Das Nachbarrecht der Gentechnik – Ein Ratgeber für Landwirte“

ist eine Broschüre des Freiburger Rechtsanwalts Hanspeter Schmidt, die die wichtigsten Grundsätze des Nachbarrechts der Gentechnik für Landwirte formuliert und Fragen zur Haftung beantwortet. Infos unter www.organicfoodlaw.de/nachbarrechtfuerbauern.html. Preis: 1 Euro. Bestellbar bei: agravivendi, Projektbüro für internationale Agrarkultur, Heiligenbreite 52, 88662 Überlingen, Tel.: 07551 • 91200, eMail: info@agravivendi.org

In der „Delphi-Studie – Die Zukunft der Stammzellforschung in Deutschland“

, herausgegeben vom Max-Delbrück-Zentrum für molekulare Medizin und dem Forschungszentrum Jülich, äußern sich Experten aus Forschung, Kliniken und Industrie zu medizinischen und wirtschaftlichen Aussichten der Stammzellforschung. Als pdf unter www.mdc-berlin.de/ueber_das_mdc/presse/pressemitteilungen/2004/delphi2.pdf

„Entwicklung, Risiken und therapeutischer Nutzen der Gentherapie“

ist der Titel einer Analyse des Tübinger Forschers Perikles Simon, herausgegeben von der Friedrich Ebert Stiftung, in der die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Aspekte der Gentherapie untersucht werden. Als pdf unter http://fesportal.fes.de/pls/portal30/docs/FOLDER/STABSABTEILUNG/ENDFASSU...

„Widerstand keimt auf!“

ist eine Mitmachaktion der BUKO Kampagne gegen Biopiraterie, bei der es darum geht, sich durch das freie Aussäen von Saatgut gegen die „Waffen“ der Agrarkonzerne (Nachbaugebühren, Sortenschutz, Patente und Gentechnik) und für die Rechte von BäuerInnen weltweit einzusetzen. Ziel der Kampagne ist es, 2500 Menschen zu mobilisieren und dokumentierte Aussaataktionen zu erhalten. Einsendeschluss ist der 10. Oktober 2004. Saatgut und Infos: BUKO Kampagne gegen Biopiraterie, c/o BUKO Agrar Koordination, Nernstweg 32, 22765 Hamburg, Tel.: 040 • 392526, eMail: bukoagrar@aol.com, www.biopiraterie.de

„Die wahren Kosten der Gen-Patente“

heißt eine Studie von Greenpeace, die die ökonomischen Folgen der Vergabe von Patenten auf menschliche pflanzliche und tierische Gene dokumentiert. Die AutorInnen kommen zu dem Schluss, dass die Vergabe von Gen-Patenten unter anderem erhöhte Kosten für Arzneimittel und Diagnosetests, Behinderung ärztlicher Arbeit sowie Beeinträchtigung von Forschung und Entwicklung nach sich zieht. Als pdf unter www.greenpeace.org/multimedia/download/1/464154/0/Studie_Kosten_Genpaten...
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Juni 2004
S. 53 - 54