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"Bioprodukte ohne Gentechnik"
Das Praxishandbuch "Bioprodukte ohne Gentechnik" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und Öko-Institut. Wie verhindert man Kontamination und was tut man, wenn es schon zu spät ist? Wie sichert man Beweise und wer muss im Schadensfall zahlen? Praxisnah und übersichtlich werden Möglichkeiten aufgezeigt, dabei wird klar, wie umständlich und kostspielig ein Nebeneinander von gentechnisch veränderten (gv) und nicht-gv-Pflanzen ist und, dass man gv-Pflanzen schwerlich kontrollieren kann. Ein 400 Seiten starker Leitfaden. Im Internet kostenlos zum Download unter www.bioxgen.de oder als Druckversion für 50 Euro inklusive Versand. Kontakt: Peter Röhrig, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW), Marienstraße 19-20, 10117 Berlin, Tel.: 030/28482-306, Fax: 030/28482-309Pharmakogenetik
Der Bericht des Büros für Technikfolgenabschätzung des Bundestags (TAB) fasst die Ergebnisse einer Auswertung von TA-Studien zu den Entwicklungsperspektiven sowie den möglichen gesellschaftlichen und ökonomischen Wirkungen von Pharmakogenetik und Pharmakogenomik zusammen. Der Vergleich zeigt eine Vielzahl unterschiedlicher Einschätzungen und Bewertungen hinsichtlich der zukünftigen Bedeutung dieses Ansatzes in der Arzneimittelentwicklung. Im Vergleich zu der noch vor wenigen Jahren vielfach geäußerten Erwartung einer tiefgreifenden Veränderung der medizinischen Praxis durch eine auf die individuelle Disposition der Patienten abgestellte Medikamentierung überwiegen eher nüchterne und abwartende Einschätzungen. Weder der eher bescheidene derzeitige Stand von Forschung und Entwicklung hochspezifischer Medikamente noch die vorliegenden Erkenntnisse über die durch Pharmakogenetik möglicherweise vermeidbaren unerwünschten Arzneimittelwirkungen lassen für die nahe Zukunft eine umfassende Nutzung pharmakogenetischer Tests und Medikamente erwarten. Handlungsbedarf sehen die in den Vergleich einbezogenen Studien in der Zukunft vor allem bei der Zulassung pharmakogenetischer Tests und der Qualifizierung medizinischen Personals. Für die Zulassung pharmakogenetischer Medikamente werden die bestehenden Zulassungsverfahren als weitgehend ausreichend eingeschätzt. TAB-Hintergrundpapier Nr. 13, Februar 2006, als pdf-Datei unter www.tab. fzk.de/Reform der Arzneimittelzulassung
Die neue Bundesregierung beabsichtigt, das Zulassungsverfahren für Medikamente in Deutschland schneller und effizienter zu gestalten. Bereits im April 2005 hatte die alte Regierung einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem die Arzneimittelzulassung in Deutschland auf eine neue Grundlage gestellt werden sollte. Die bevorstehende Umstrukturierung geht über organisatorische Neuerungen hinaus. Mit ihr wird der Charakter der Zulassungsbehörde von einer staatlichen Regulierungsinstanz zu einer Dienstleistungsagentur für die Pharmahersteller verändert. Diese Entwicklung ist allerdings nicht nur in Deutschland zu beobachten. Sie vollzieht sich in der gesamten Europäischen Union (EU) und wird durch die europäische Gesetzgebung zur Arzneimittelzulassung geprägt. Es kommt zu einer Interaktion zwischen der nationalen und der europäischen Ebene, in deren Ergebnis der Anpassungsdruck auf die nationalen Zulassungsbehörden wächst.Oberstes Ziel ist die Steigerung der Schnelligkeit und der Effizienz der Zulassungsverfahren, nicht zuletzt im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pharmaindustrie gegenüber ihren nordamerikanischen Konkurrenten. Rolf Schmucker vom Institut für medizinische Soziologie am Klinikum der Goethe-Universität in Frankfurt am Main erläutert in seinem Artikel "Die deutsche Arzneimittelzulassung im europäischen Wettbewerb" diesen Prozess. Als pdf unter www.kgu.de/zgw/medsoz/Papers.htm, als Papierversion für 1,50 Euro beim Institut für Medizinische Soziologie, Tel.: 069-63017611, Fax: 069-63016621, eMail: Christiane.Steiner@em.uni-frankfurt.de



