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Materialien

Studie zur Biotechnologie in Deutschland

Die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie hat eine Studie herausgegeben. Hier soll anhand von Zahlen und „Fakten“ gezeigt werden, wie wichtig die Biotechnologie für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland und vor allem für die Chemie- und Pharmaindustrie sei. Erhältlich als PDF-Dokument unter: www.igbce.de

Bericht zur Akzeptanz von Agro-Gentechnik

Theodor Fock und Heidrun Schniedewind von der Hochschule Neubrandenburg stellen einen Bericht zur Akzeptanz von Agro-Gentechnik bei Landwirten in Mecklenburg-Vorpommern vor. Eine schriftliche Befragung soll zeigen, inwieweit sich diese mit der Thematik Agro-Gentechnik beschäftigen, welche Vor- und Nachteile sie mit Technologe verbinden und insbesondere, ob sie bereit sind, in nächster Zeit gv-Pflanzen im eigenen Betrieb anzubauen. Der Bericht “Akzeptanz der Grünen Gentechnik in der Landwirtschaft” führt die Ergebnisse dieser Befragung aus, diskutiert diese und zieht Schlussfolgerungen. Erhältlich unter: www.hs-nb.de

Terminator-Technologie

Die kanadische Nichtregierungsorganisation ETC-group (erosion, technology and concentration) hat einen Bericht zu aktuellen Forschungen an der Terminator-Technologie (auch bekannt unter der Bezeichnung genetic use restriction technologies - GURTs) herausgegeben. Eine besondere Rolle kommt dabei den Forschungen und Entwicklungen des Transcontainer-Projektes zu, einem Forschungsprojekt, das im Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union gefördert wird und an dem 13 Projektpartner beteiligt sind. Darüber hinaus wird der aktuelle Forschungsstand erläutert. Das „Communiqué“ Nummer 95 der ETC-group mit dem Namen „Terminator: The Sequel“ ist in englischer Sprache erschienen und kann von der Internetseite der Organisation heruntergeladen werden. ETC-group im Netz unter: www.etcgroup.org.

Studie zur Synthetischen Biologie

Die Synthetische Biologie ist eine Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt, doch derzeit in aller Munde ist. Unter anderem werden dabei künstliche Basisorganismen hergestellt, die dann je nach Bedarf modifiziert werden können. Auf diese Weise sollen billige Energie und neue Medikamente produziert werden. Die Studie „Constructing life“ versucht einen Überblick über Entwicklungen und Potenziale dieser Technologie zu geben, sowie ihre politischen und gesellschaftlichen Folgen abzuschätzen. H. de Vriend, „Constructing life - Early social reflections on the emerging field of synthetic biology“, herausgegeben vom Rathenau Institut, ISBN-13: 978-9077364-11-6, im Internet
download unter www.rathenau.nl/showpage.asp?item=2106

Gentechnikfrei - T-Shirt

Für die etwas andere Art Gentechnik-Kritik nach außen zu tragen, hat der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) ein neues T-Shirt mit der Aufschrift „GEN technik FREIE ZONE“ produziert. Erhältlich für 19,90 Euro (plus Porto), wahlweise als Damen- oder Herrenshirt unter www.bundladen.de, (BUNDladen, im Menü unter BUND-Shirts) oder direkt Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin, Tel: 030 - 27 58 6-480.

Kontroverse um die Stammzellforschung

Zwei neue Veröffentlichungen der Evangelischen Kirche von Westfalen beschäftigen sich mit den aktuellen Diskussionen um eine Liberalisierung der Stammzellforschung in Deutschland. Der Sammelband „Der Mensch als Rohstoff? Die Kontroverse um die Stammzellforschung dokumentiert eine gemeinsame Fachtagung evangelischer Landeskirchen mit dem Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW. Er umfasst 168 Seiten und kann für 14,80 Euro direkt beim Institut für Kirche und Gesellschaft, Tel.: 02371/352152 oder im Buchhandel
(ISBN: 978-3-939115-05-2) bezogen werden. Außerdem hat eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eine offizielle Stellungnahme der Evangelischen Kirche von Westfalen veröffentlicht, die mögliche Wege zum Umgang mit den ethischen Implikationen der embryonalen Stammzellforschung formuliert. Im Internet unter www.ekvw.de.

Prädiktive Gentests in der Medizin

Die von der AOK herausgebrachte Broschüre vereint Artikel zu den medizinischen Möglichkeiten der prädiktiven genetischen Diagnostik, zu Fragen an die Gesundheitspolitik und zu ethischen Problemen. Die Beiträge entstanden aus Vorträgen, die auf einer Fachtagung vom AOK Bundesverband und der Katholischen Akademie Berlin am 23. November 2006 in Berlin gehalten wurden. Im Internet unter www.aok-bv.de > Veranstaltungen > AOK im Dialog

Pränataldiagnostik

Die Zeitschrift des BZgA FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung versammelt in einer aktuellen Ausgabe Artikel zur Praxis, Tendenzen und vielen einzelnen Aspekten der Pränatalen Diagnostik. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Beratung. Kostenlos zu beziehen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA, 51101 Köln, Bestell-Nr. 13329205, order@bzga.de.
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August 2007
S. 56 - 57