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Biodiversität

GID-Titel185
185 - Dezember 2007
Biodiversität

Bonn wird im Mai 2008 zwei UN-Konferenzen beherbergen: Die der Vertragsstaaten der Konvention über die Biologische Vielfalt und das Treffen der Mitgliedsstaaten des Biosicherheits-Protokolls.

 
GID-Redaktion

Bonn wird im Mai 2008 zwei UN-Konferenzen beherbergen: Die der Vertragsstaaten der Konvention über die Biologische Vielfalt und das Treffen der Mitgliedsstaaten des Biosicherheits-Protokolls.

Interview mit Degawan, Minnie & Mulenkei, Lucy & Rattanakrajangsri, Kittisak

Indigene, ihre Gemeinschaften und deren Rechte und Interessen sind wesentlicher Teil der Konvention über die Biologische Vielfalt unter dem Dach der Vereinten Nationen.

Seixas Corrêa, Luiz Felipe de

Im Rahmen der Konvention über Biodiversität hat sich Brasilien mit 16 anderen Ländern zusammengeschlossen, die ebenfalls über eine sehr große Artenvielfalt verfügen. Der Botschafter des Landes verdeutlicht die Erwartungen an die Verhandlungen, die im Mai 2008 in Bonn stattfinden werden.

Meyer, Hartmut

International mussten in der Vergangenheit dicke Bretter gebohrt werden, bis dem vorsorg-lichen Handeln zu seinem buchstäblichen Recht verholfen wurde. Das Cartagena-Protokoll über biologische Sicherheit ist wesentliches Ergebnis dieses Prozesses.

Riekeberg, Andreas

Bei den Vertragsstaaten der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) steht derzeit die Entwicklung einer Regulierung der Nutzung genetischer Ressourcen weit oben auf der Agenda. Nichtregierungsorganisationen aus sieben Ländern unterstützen mit ihrem Forderungskatalog die Positionen von Netzwerken indigener Gruppen. Die Kritik an der CBD kann jedoch darüber hinaus gehen.

Potthof, Christof

Die Konferenz der Vertragsparteien (Conference of the Parties - COP) der UN-Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD) wird im kommenden Jahr vom 19. bis zum 30. Mai in Bonn stattfinden. Ein Überblick über die Verhandlungsthemen.

Landwirtschaft & Lebensmittel

Palme, Christoph

Verwaltungsgerichte in Brandenburg bestätigten im Sommer die Anordnung der Behörden an einen Landwirt, seinen gentechnisch veränderten Mais unterzupflügen. Er hatte die transgene Saat in einem Schutzgebiet ausgebracht, in dem Biozide nicht gestattet sind.

Potthof, Christof

In die Diskussion um die Kennzeichnung von Produkten von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert worden sind, kommt endlich Bewegung. Der Verbraucherzentrale Bundesverband legte im November einen konkreten Vorschlag vor und trifft damit im Bundeslandwirtschaftsministerium auf offene Ohren.

Mensch & Medizin

Schwerin, Alexander von

Die Nachricht: Drei Biomediziner, die Erfinder der so genannten „Knockout-Mäuse“ sind mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden! Jetzt stellen Sie sich vor, Sie wären RedakteurIn einer Tages- oder Wochenzeitung. Sie hätten nur noch wenige Sekunden Zeit, um eine Schlagzeile zu finden, bevor es weiter geht.

Nicklas-Faust, Jeanne

Anfang November 2007 wurde in Berlin eine Tagung der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmediziner gemeinsam mit Stammzellforschern durchgeführt. Aus diesem Anlass hier ein Überblick über die aktuellen Anliegen und Probleme der RepromedizinerInnen.

Lüthi, Theres

Seit kurzem verkaufen zwei Firmen Gentests online an zahlungswillige Kunden. Diese können sich dann im Internet über ihr genetisches Schicksal informieren. Updates inbegriffen.

Politik & Wirtschaft

Blum, Naima

Die Auseinandersetzung zwischen der Landlosenbewegung MST und dem Agrar-Konzern Syngenta um eine GVO-Versuchsfarm im brasilianischen Bundesstaat Paraná haben mit dem Tod von zwei Menschen eine neue Qualität erreicht.

Wagenmann, Uta

Nachdem zwei Arbeitsgruppen in den USA und Japan erstmals spezialisierte Zellen reprogrammiert haben wollen, war die embryonale Stammzellforschung Ende November nach langer Abwesenheit wieder in den Schlagzeilen. Die Meldung hat dazu beigetragen, auch die CDU programmatisch auf eine Änderung des Stammzellgesetzes einzuschwören.

Heinrichs, Harald & Petersen, Imme

Ohne Expertise geht in der Politik heute nichts mehr. Wissenschaftliches Expertenwissen schöpfen PolitikerInnen – wie andere Bürger auch - aus Tageszeitungen, wie eine neue Studie für die Themenfelder „Stammzellforschung“ und „Public Health“ herausfand. Haben sie keinen exklusiveren Zugriff auf Expertise

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Rezensionen

 

Impressum

GID 185, Dezember 2007, 23. Jahrgang, ISSN 0935-2481, Redaktion: Theresia Scheierling (ViSdP), Monika Feuerlein, Christof Potthof, Naima Blum