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Aktion

Transparenz bei Zuwendungen von Pharmaunternehmen

Auf der Internetseite des Deutschen Bundestages besteht bis zum 16. Januar die Möglichkeit, eine Petition für eine "Auflistung der Zuwendungen von Pharmaunternehmen" zu unterzeichnen. Mit der Petition wird gefordert, dass alle BundesbürgerInnen uneingeschränkten Zugang zu Informationen haben, betreffend finanzieller Unterstützung seitens der Pharmaunternehmen für Patientenorganisationen. Solche Unterstützung diene vor allem Marketingzwecken und einer Einflussnahme auf politische Entscheidungen im Gesundheitswesen. Mitmachen können Sie unter http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionI...

Elektronische Gesundheitskarte stoppen

Seit September dieses Jahres läuft eine Kampagne gegen die Einführung der „elektronischen Gesundheitskarte“, an der die Bundesregierung und die Krankenkassen festhalten. Die Aktion wird unter anderem von der Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) geleitet. Bei der geplanten Einführung der neuen Gesundheitskarte im April 2008 würden die gesamten Patientenakten aller Versicherten langfristig in einem zentralen Datennetz gespeichert werden. Das würde die ärztliche Schweigepflicht und damit auch die vertrauliche Arzt-Patient-Beziehung massiv beeinträchtigen. Bis Anfang 2008 werden online noch Unterschriften gesammelt. Tel.: 030/69807414, eMail: hessmann@ippnw.de

Christian Velot unterstützen!

Der Wissenschaftler an der Universität Paris-Süd, Christian Velot, soll seinen Arbeitsplatz an der Universität verlieren, weil er in seiner Freizeit zum Thema Biotechnologie Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit organisiert hat. In diesen hatte der Molekularbiologe auf Risiken und Unwägbarkeiten hingewiesen und eine demokratische Debatte gefordert. Seine Forschungsgelder für 2008 wurden eingezogen und Hilfskräfte in andere Arbeitsgruppen verlagert. Eine Petition zur Unterstützung findet sich auf der Internetseite http://sciencescitoyennes.org.

Burger bewegen

Das Rindfleisch, das Mc Donald's zu Hamburgern verarbeitet, stammt von Tieren, die genveränderte Nahrung aufgenommen haben. Ein Großteil des Sojas, welches acht bis zehn Prozent des Futters ausmacht, ist nämlich gentechnisch modifiziert. Foodwatch, eine unabhängige Organisation für Verbraucher-Rechte, ruft deshalb zur so genannten „Burgerbewegung“ auf, mit der Gentechnikkritiker den Konzern dazu auffordern, auf die Produktion gentechnikfreier Burger umzusteigen. Mc Donald´s müsse den Wünschen seiner Kunden nachgehen, und es gebe genug konventionell hergestelltes Futter für einen sofortigen Umstieg, argumentiert die Organisation. Weitere Informationen und Teilnahme unter www.burgerbewegung.de; foodwatch e.V., Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Tel.: 030/2404760, Fax: 030/2404762
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