Genetic Engineering and Food Sovereignty
Im Rahmen der Entwicklungsarbeit des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) geraten dessen Partnerorganisationen auf der ganzen Welt zwangsläufig regelmäßig mit Fragen zur Agro-Gentechnik in Berührung. Die Organisationen widmeten ihre Aufmerksamkeit nicht zuletzt dem Cartagena Protokoll für Biologische Sicherheit unter dem Dach der Konvention über Biologische Vielfalt (CBD). Als Ergebnis dieser Kooperationen veröffentlicht der EED nun „Genetic Engineering and Food Sovereignty - Sustainable Agriculture is the Only Option to Feed the World”, eine 122-seitige Aufsatzsammlung in englischer Sprache. Zum kostenlosen Download von den Seiten:
www.eed.de und „in begründeten Einzelfällen” auch als gedruckte Version beim EED kostenlos zu beziehen; eMail:
vertrieb@eed.de.
Vorbildliches Saatgutgesetz
Der neue Bericht von Suman Sahai, Direktorin der indischen Nichtregierungsorganisation Gene Campaign, liefert eine Übersicht des indischen Saatgutgesetzes, das bereits 2001 verabschiedet wurde. Durch aktuelle Freihandelsverhandlungen zwischen Indien und Europäischer Union ist das Gesetz in Gefahr geraten. Die Autorin vertritt die Ansicht, dass das Gesetz geschützt werden muss, und dass es ein Vorbild für derartige Regulierungen in (anderen) Entwicklungsländern sein kann. Herausgegeben wurde die in englischer Sprache verfasste 40-seitige Studie „The Rights of the Farmers over Seed - the Indian Seed Law as a Model for Developing Countries” vom Forum Umwelt und Entwicklung, dem Evangelischen Entwicklungsdienst EED und der indischen EED-Partnerorganisation Gene Campaign. Die Studie findet sich zum Herunterladen auf den Internetseiten des Forum:
www.forumue.org > Publications. Einzelne gedruckte Kopien sind kostenlos und können bestellt werden bei: Forum Umwelt & Entwicklung, Am Michaelshof 8-10, 53177 Bonn, Tel.: 0228/359704, Fax: 0228/92399356, eMail:
info@forumue.de.
Lebensmittel - eine Welt voller Spannungen
Die Forschungsgruppe der Deutschen Bank „DB research“ hat eine Studie zum Thema Lebensmittelversorgung veröffentlicht. In der Studie mit dem Titel „Lebensmittel - eine Welt voller Spannungen“ wird vor allem die Herausforderung für die Lebensmittelversorgung in Hinblick auf die Wirtschaft, das Klima und das Bevölkerungswachstum analysiert und interpretiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: „Wie kann die Weltbevölkerung in umweltverträglicher Weise ernährt werden?“ Das Angebot, die Nachfrage und der Zugang zu Lebensmitteln, sowie die Sicherung der Lebensmittelversorgung sind weitere Themen, die aufgegriffen werden. Zum Herunterladen steht die Studie auf
www.dbresearch.de kostenlos bereit.