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Probleme mit Humaninsulin: Erfahrungsaustausch

Seit der Umstellung auf Humaninsulin erlebt manch ein Diabetiker Berg- und Talfahrten: Fehlende Unterzuckerungswahrnehmungen, Apathie und stark schwankende Blutzuckerwerte nehmen teils bedrohliche Ausmaße an. Für PatientInnen, die derart auf das gentechnisch synthetisierte menschliche Insulin reagieren, bietet sich das altbewährte tierische Insulin als einzige Alternative an. Weil die Hersteller hierzulande die Produktion einstellten, ist dieses aber nur noch aus dem Ausland zu bekommen. Für viele Betroffene bedeutet dies lange Auseinandersetzungen mit Ärzten, Apothekern, Krankenkassen (siehe dazu auch die Beiträge in GID 170 und 179). Laut einem Schreiben des Bayrischen Gesundheitsministeriums vom 27.11.2009 ist der Bezug tierischer Insuline aus dem Ausland nun vereinfacht worden. Darin heißt es: „…Patienten (haben) die Möglichkeit, über ihre Apotheke zugelassenes tierisches Insulin aus dem Ausland, (z.B. Australien, Canada, Großbritannien, Schweiz) zu beziehen. Die Kosten für die Behandlung werden in der Regel von den gesetzlichen Kassen übernommen. Nach unseren Informationen geschieht dies meist problemlos.” Für einen Erfahrungsaustausch können Betroffene sich an den Betreiber der Webseite www.modernes-tierisches-insulin.de wenden. Es werden auch Erfahrungsberichte veröffentlicht. Kontakt: Daniel Györe, admin@modernes-tierisches-insulin.de
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Februar 2010
S. 48