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Materialien

Register GID 2009

Das Register der GID-Ausgaben 192 bis 197 (Jahrgang 2009) ist erschienen und kann als pdf angefordert werden beim Gen-ethischen Netzwerk, Brunnenstr. 4, 10119 Berlin, Tel.: 030/6857073, Fax: 030/6841183 oder per eMail unter: gen@gen-ethisches-netzwerk.de

Brüsseler 1x1

Der Deutsche Naturschutzring hat die Broschüre „Brüsseler 1x1 für Umweltbewegte” herausgebracht. Sie soll allen, die sich umweltpolitisch einmischen wollen, als Orientierungskarte durch den Dschungel der europäischen Institutionen dienen. Sie bietet einen kurzen Überblick über die Institutionen der EU, die Entwicklung und die Prinzipien der europäischen Umweltpolitik, Gesetzgebungs- und Gerichtsverfahren. Außerdem enthält sie wertvolle Hinweise für die Suche nach Informationen und Dokumenten, ein Glossar, Kontaktdaten europäischer Umweltorganisationen sowie zahlreiche Tipps für eigene Lobbyaktivitäten. Sie steht als pdf bereit unter www.eu-koordination.de/PDF/Bruesseler1x1.pdf.

Biowaffen-Kontrolle

Regelmäßig unregelmäßig erscheint der Arbeitsbericht der Forschungsgruppe für die Kontrolle biologischer Waffen an der Universität Hamburg. In der aktuellen Ausgabe finden sich zum Beispiel Hinweise auf Neuerscheinungen in diesem Kontext. Verfügbar sind die „Activity Reports“ im Netz unter www.biological-arms-control.org.

Amfloras Anbauzulassung

Greenpeace hat anlässlich der Anbauzulassung der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora zwei Gutachten veröffentlicht. Das erste behandelt die juristische Frage, ob nach der Zulassung auf der europäischen Ebene ein Verbot durch die Bundesregierung möglich sei. Die AutorInnen kommen zu dem Schluss, dass dies sowohl formell, durch die Umsetzung der so genannten „Schutzklausel“ der EU-Freisetzungsrichtlinie in das deutsche Gentechnikgesetz, wie auch inhaltlich, wegen der unzureichenden Umweltrisikobewertung, möglich ist. Dass die Umweltrisikobewertung unzureichend ist, ist das Ergebnis des zweiten Gutachtens. Beide Gutachten stehen auf der Internetseite von Greenpeace unter www.greenpeace.de zum kostenlosen Herunterladen bereit.

FoE-Bericht

Mittlerweile eine Tradition: Who benefits from GM crops? Der Bericht der Freunde der Erde (Friends of the Earth International) wirft einen Blick auf die weltweiten Entwicklungen in der Agro-Gentechnik, in diesem Jahr mit besonderem Augenmerk auf den weltweit wachsenden Widerstand. Der in englischer Sprache verfasste 42-seitige Bericht findet sich zum kostenlosen Herunterladen auf den Internetseiten von FoEI unter www.foei.org > resources > publications > food sovereignty.

GB: Forschung in den Lebenswissenschaften

Die britische Nichtregierungsorganisation GeneWatch UK hat einen Bericht zur Forschung in den Lebenswissenschaften und dem Konzept der so genannten „wissensbasierten Bioökonomie“ (knowledge based bio economy) veröffentlicht. Die Autorin, GeneWatch-Direktorin Helen Wallace, kommt zu dem Schluss, dass Milliarden Englische Pfund verschwendet wurden, um eine neue Biotech-Ökonomie zu schaffen. Das Konzept der „wissensbasierten Bioökonomie“ ist unter anderem Teil der EU-Strategie zur Stärkung Europas als Wirtschaftsstandort. Es soll zudem Wege aufzeigen, wie eine Ökonomie ohne Erdöl auskommen kann. Der Bericht „Bioscience for Life? Who decides what research is done in health and agriculture?“ ist in Englisch verfasst und hat 213 Seiten. Er steht zum kostenlosen Herunterladen auf den Internetseiten www.genewatch.org.

Agro-Gentechnik in Spanien

Spanische Bauern- und Umweltorganisationen haben einen gemeinsamen Bericht über die sozioökonomischen Effekte der Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen veröffentlicht. Er hat 47 Seiten und kann in seiner englischen Version über das Gen-ethische Netzwerk bezogen werden. Questionnaire about the socio-economic implications of the placing on the market of GMOs for cultivation - A diagnosis by Spanish organizations: COAG, Ecologistas en Acción, Friends of the Earth, Greenpeace and CECU. Kontakt: Gen-ethische Netzwerk, Brunnenstraße 4, 10119 Berlin, eMail: gen@gen-ethisches-netzwerk.de, Tel.: 030/6857073, Fax: 030/ 6841183.
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April 2010
S. 50