Euthanasie gestern und heute
Zum Gedenken an die Opfer der so genannten Aktion T 4, bei der im Nationalsozialismus schätzungsweise 300.000 Menschen mit medizinischen und psychiatrischen Diagnosen ermordet wurden, ist am 9. November ein Internetportal freigeschaltet worden, dessen Besuch unbedingt zu empfehlen ist. Denn hier finden sich nicht nur eine Menge Informationen über den auch als „Euthanasie-Aktion” bekannten Massenmord, sondern auch einige übersichtliche und wohl sortierte Texte zur Gegenwart von Eugenik und Sterbehilfe. Die gelungene Synthese von Vergangenheit und Gegenwart wird ergänzt durch ein Forum für Angehörige der Opfer, die sich hier vernetzen und austauschen können. Ein Blog erlaubt außerdem auch interessierten NutzerInnen Austausch und Diskussion. Das im Rahmen des EU-Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ geförderte und von den Stiftungen „Parität” und „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit finanzierte Projekt ist ein Muss für alle, die sich mit der Geschichte von Biopolitik befassen:
http://vm.gedenkort-t4.eu/de.