Jump to Navigation

Bitte Argumente, keine Angriffe!

Die Reaktionen auf die Veröffentlichung einer Untersuchung des französischen Molekularbiologen Gilles-Eric Séralini führt zu einer Welle der Kritik. Diese Kritik wird vor allem durch Wissenschaftler angeführt, die sich seit langem für eine Lockerung der europäischen Gentechnikgesetze einsetzen - und zeigt einen erstaunlichen Mangel an wissenschaftlichem Tiefgang.

ENSSER begrüßt die Untersuchung „Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize“, die von einer Forschunsgruppe des französischen Komitee für Forschung und unabhängige Information über die Gentechnik (CRIIGEN) durchgeführt wurde. CRIIGEN ist ein institutionelles Mitglied von ENSSER. Séralini und Kollegen berichten in dem Fachmagazin Food and Chemical Toxicology von einer zwei Jahre währenden, über die gesamte Lebenszeit dauernden Untersuchung mit Ratten, in der der gentechnisch veränderte Glyphosat-tolerante Mais NK603 von Monsanto und dessen korrespondierendes Herbizid Roundup untersucht worden ist.1
Die Gruppe der Forscher, die von Prof. Séralini geleitet wurde, hatte zuvor bereits toxikologische Untersuchungen von Roundup und seinem aktiven Bestandteil Glyphosat durchgeführt. Die Wissenschaftler hatten zudem Daten aus früheren Untersuchungen der Industrie ausgewertet. Diese Daten aus Fütterungsstudien mit Ratten waren zur Unterstützung des Antragsdossiers für die Zulassung des Imports als Lebens- oder Futtermittel in die Europäische Union eingereicht worden. Bei der erneuten Analyse der Roh-Daten fanden die Wissenschaftler Hinweise auf toxikologische Effekte in der Leber und den Nieren der Ratten. Sie waren aufgetreten, nachdem die Ratten für 90 Tage mit gv-Mais gefüttert worden waren - unter anderem mit gv-Mais NK603, der auch in der neuen Untersuchung getestet wurde.
Wiederholte Aufforderungen an die Regulierenden, striktere Langzeit-Untersuchungen von den Entwicklern der gv-Pflanzen einzufordern, sind mit fragwürdigen Begründungen konsequent ignoriert oder zurückgewiesen worden. Noch 2011 hatte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Forderung nach verpflichtenden 90-Tage-Fütterungsstudien als Teil des Zulassungsprozesses gentechnisch veränderter Futter- wie Lebensmittel zurückgewiesen.2 Die wenigen Untersuchungen, die von den Entwicklern durchgeführt wurden, waren freiwillig und zudem mit Studienprotokollen durchgeführt, die nicht an der EU-Gesetzgebung ausgerichtet sind.

Kampagne mit wissenschaftlichen Prinzipien nicht vereinbar

Die Veröffentlichung der neuen Untersuchung hat eine orchestrierte Kampagne zur Diskreditierung der Autoren und ihrer Arbeit ausgelöst. Diese ähnelte früheren Kampagnen gegen vergleichbare Untersuchungen, die negative Effekte aufgezeigt haben. Diese Strategie ist seit vielen Jahren analysiert und mehrfach beschrieben worden, zum Beispiel im Fachmagazin Nature 3 und von Hilbeck und Kollegen 4. Auch wenn die Kampagne aufgrund der genannten Vorgeschichte nicht überraschend kam, so wollen wir doch festhalten, dass derartiges Verhalten mit den wissenschaftlichen Prinzipien nicht vereinbar ist - es ist im Gegenteil absolut unwissenschaftlich. ENSSER verurteilt alle ad hominem Attacken und Argumente, sowie die emotionale, oft brutale Form der Debatte, wie sie zum Beispiel in einem Artikel von John Vidal in der britischen Tageszeitung Guardian thematisiert wird.5 Weitere Beispiele sind die Pressemitteilung des Rates für Biotechnologie-Information der US-amerikanischen Biotech-Industrie und ein Beitrag im Wirtschaftsmagazin Forbes. In Forbes wurde ein Beitrag von zwei Wissenschaftlern in öffentlichen Institutionen, einer davon ehemaliger Mitarbeiter der Regulierungsbehörden veröffentlicht. Letzterer ist bekannt für seine Attacken gegen das unter dem Dach der Vereinten Nationen verabschiedete Biosicherheitsprotokoll für eine spezifische GVO-Regulierung.
Miller und Chassy 6 attackieren die verschiedenen Publikationen, die von CRIIGEN-Forschern in respektablen, internationalen wissenschaftlichen Magazinen veröffentlicht worden sind: „Séralini hat eine Spezialität für methodisch zweifelhafte, irrelevante, un-interpretierbare, aber über-interpretierte Experimente entwickelt, die dazu bestimmt sind, in sehr ausgeklügelten Szenarien den Schaden, der von gentechnisch veränderten Pflanzen und dem Herbizid Glyphosat ausgeht, nachzuweisen.“ (...)

Erwischt! Doppelte Standards in der Kritik

Die Kritiker Séralinis fordern die vollständige Veröffentlichung der Rohdaten. Zudem monieren sie die gentechnikkritische Einstellung der Geldgeber der CRIIGEN-Studie. Daraus ließe sich eine Motivation ablesen, das Versuchsdesign so zu gestalten, dass die Versuche mit hoher Wahrscheinlichkeit (falsche) negative Ergebnisse hervorbringen. CRIIGEN hat zugesagt, im Rahmen einer fairen und unabhängigen Evaluation Daten zu veröffentlichen, wenn Monsantos Rohdaten ebenfalls frei zugänglich gemacht werden.
In diesem Zusammenhang zeugen die vielen Aufrufe für eine vollständige Offenlegung der Rohdaten, wie sie zum Beispiel in einer Internet-Petition 7 gefordert werden, von den bekannten doppelten Standards: Keiner dieser Experten war zu hören, als Monsantos Daten im Kontext der Antragstellung für die Zulassung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen von Seiten der Zulassungsbehörden (und auf Wunsch der Antragsteller) geheim gehalten wurden. Viele dieser Experten haben sich durch eine Ablehnung grundlegender Prinzipien der EU-Gentechnikgesetzgebung in der Öffentlichkeit positioniert und opponieren gegen die derzeit durch die EU beförderte Anhebung der Standards für die Risikobewertung.
Folgt man der Logik des Arguments bezüglich der Finanzierung, muss festgestellt werden, dass es die Entwickler gentechnisch veränderter Pflanzen sind, die offensichtlich und legitimerweise als Gentechbefürworter alle bisherigen Untersuchungen bezahlen, die für den Zulassungsprozess notwendig sind. Also würden sie entsprechend dazu neigen, nach eigenem Ermessen Hypothesen aufzustellen, Methoden anzuwenden und Beurteilungen zu treffen, die negative Effekte maskieren. Die Anwendung dieser Logik würde alle bisher von den Regulierungsbehörden akzeptierten Untersuchungen, die von der Industrie bezahlt oder durchgeführt worden sind, als unbrauchbar klassifizieren. Vertreter der Industrie müssen sicherlich in die Untersuchungen der Risikobewertung einbezogen werden. Aber andere Experten, die weder finanziell von den Antragstellern abhängig sind noch deren Methodenansatz anwenden, müssen in eine unabhängige Risikobewertungen involviert werden. Dies macht neue institutionelle wie vermutlich auch rechtliche Arrangements in der Regulierung und der Forschungsfinanzierung nötig. Die zuständigen öffentlichen Institutionen sollten diese Debatte umgehend starten.

Wer muss was beweisen?

Die Beweislast liegt klar auf der Seite der Entwickler. Sie müssen zeigen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen mit hinreichender Aussagekraft als sicher gelten können. Von einer Gruppe von Forschern in öffentlich geförderten Institutionen, die weder mit den notwendigen Daten, Untersuchungsmaterialien oder Ressourcen versorgt wird, kann unter diesen Umständen kaum ein endgültiger Beweis der Risiken verlangt werden.
ENSSER fordert darüber hinaus eine systematische Untersuchung und Zusammenstellung aller Einzelberichte, Studien und Beobachtungen von Bauern, Tierhaltern, Tiermedizinern oder Ärzten, die sich in den vergangenen 15 Jahren in den verschiedenen Ländern - vor allem in der „grauen” Literatur - angesammelt haben.

Dies empfiehlt sich aus zweierlei Gründen:
1. Aus den Daten der Gruppe von Prof. Séralini ergibt sich dieses Vorgehen als notwendiger nächster Schritt.
2. Somit würde zum ersten Mal eine gewissenhafte Umsetzung dessen stattfinden, was die Autoren der im Auftrag der Europäischen Umweltagentur verfassten Studie „Late Lessons from Early Warnings“ gefordert haben: eine umfassende und vielfältige Zusammenstellung von Beobachtungen interdisziplinärer und erfahrener Fachleute, die auf mögliche unerwartete, negative Effekte der neuen Technologien hinweisen - Technologien, deren Einsatz oft beschlossen wird, ohne die Folgen absehen zu können oder die nur unter Laborbedingungen getestet worden sind.
Wie in der Studie für die EEA gezeigt wird, kann ein solcher, explizit vorsorglicher Ansatz nicht mit der Behinderung der Nutzung von Wissenschaft und Technologie für die Gesellschaft beziehungsweise von Innovationen gleichgesetzt und verurteilt werden. Vielmehr stimuliert dieser Ansatz neue, verantwortlichere, wissenschaftlich fundiertere und gesellschaftlich nützlichere Wege technologischer Entwicklung.
Auch das beste, teuerste und gründlich erarbeitete Wissen wird niemals für sich genommen ausreichend sein, um verantwortliche Entscheidungen über komplexe Angelegenheit des öffentlichen Interesses zu fällen, wie es die Zulassung und die Kontrolle industrieller Innovationen für die Landwirtschaft ist. Immer müssen normative, gesellschaftliche wie auch ethische Prioritäten und Notwendigkeiten das verfügbare Wissen hinterfragen, zugleich aber auch darauf aufbauen, damit darüber diskutiert und demokratisch entschieden werden kann.
ENSSER betont, dass eine Neubewertung und Veränderung der europäischen Strukturen von Wissenschaft und Politik im Bereich landwirtschaftlicher Biotechnologie und Innovation sowie ihrer Regulierung notwendig ist. Dazu muss eine politische, normative und vor allem öffentliche Diskussion über die Schutzziele und die Prinzipien der Risikobewertung ökologischer und gesundheitlicher Risiken geführt werden. Zukünftige Regeln und Prozesse müssen der Anwendung doppelter Standards entgegenwirken und auf nachvollziehbaren Grundlagen beruhen. Ein Wechsel ist dringend erforderlich - und machbar.



Übersetzung: Christof Potthof und Uta Wagenmann



Der hier verwendete Text beruht auf einer Stellungnahme des European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility (ENSSER) mit dem Titel „ENSSER Statement on Séralini et al. (2012) publication and reactions evoked Questionable Biosafety of GMOs, Double Standards and, once again, a 'Shooting-the-Messenger' style Debate“. Die englische Version ist online verfügbar auf der Internet-Seite der Organisation www.ensser.org. Für weitere Quellen wenden Sie sich an den GID.

  • 1. Séralini et al. (2012): Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize. Food and Chemical Toxicology http://dx.doi,org/10.1016/j.fct.2012.08.005.
  • 2. European Food Safety Authority (2011): Guidance for risk assessment of food and feed from genetically modified plants. EFSA Journal 9 (5): 2150.
  • 3. Waltz E. (2009): Battlefield. Nature 461, S. 27-32.
  • 4. Hilbeck A., M. Meier, M. Trtikova (2012): Underlying reasons of the controversy over adverse effects of Bt toxins on lady beetle and lacewing larvae. Environmental Sciences Europe 24: 9.
  • 5. John Vidal (2012): Study linking GM maize to cancer must be taken seriously by regulators. The Guardian, 28.09.12. Im Netz unter www.kurzlink.de/gid216_w.
  • 6. Miller H.I., B. Chassy (2012): Scientists smell a rat in fraudulent genetic engineering study. Forbes, 25.09.2012. Im Netz unter www.kurzlink.de/gid216_v.
  • 7. Prakash C. S. et al. (2012): Dr. Seralini - Please release data from your biotech corn study. Im Netz unter www.ipetitions.com/petition/dr-seralini-please-release-data.
European Network of Scientists for Social and Environmental Responsibility
216
Februar 2013
S. 11 - 14

Thesen von ENSSER:

1. Die Forschung von CRIIGEN war sehr wichtig, um 2012 eine politische Reaktion der zuständigen Behörde in den EU-Mitgliedsländern und der Generaldirektion Gesundheit der Europäischen Kommission, hervorzulocken. (...)


2. Nach einer sorgfältigen, vergleichenden Analyse sowohl der Studien, die von der Industrie publiziert wurden, wie auch der Untersuchung von CRIIGEN kommt ENSSER zu dem Schluss, dass die meisten Argumente, die versuchen, die Ergebnisse der Studie von Séralini zu entwerten, einer genaueren Überprüfung nicht standhalten. Die geäußerte Kritik ist in weiten Teilen falsch oder Ausdruck der Anwendung von doppelten Standards. (...)


3. Die Kontroverse und die von der Studie hervorgerufenen, ätzenden Attacken machen einen grundlegenden Aspekt deutlich: Das Fehlen geeigneter und anerkannter Methoden für die Durchführung von Langzeitstudien, um die Effekte des lebenslangen Konsums gentechnisch veränderter Nahrung wissenschaftlich zu prüfen.


4. Die Entwicklung einer solchen Methodologie und entsprechender Tests, die schon seit der Einführung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel in die internationalen Märkte von besorgten Wissenschaftlern gefordert wird, ist durch die Lobby-Arbeit der Industrie und der ihr angeschlossenen Wissenschaftlern systematisch blockiert worden. (...)


5. Die Akzeptanz der von der Industrie entwickelten Modelle stellt konzeptionell eine Rechtfertigung zur Verfügung, Studien zu den mit der Einführung neuer Technologien in Verbindung stehenden Risiken für die Sicherheit von Lebensmitteln zu umgehen und negiert die klar formulierten Ansprüche europäischer Bürgerinnen und Bürger. Das hat dazu geführt, dass sich Wissenschaft wie auch Regulierung in einer Krise befinden, die nun in ihrer ganzen Größe zu erkennen ist.


6. Aufgrund der bestätigten engen Beziehungen zwischen der Industrie und den Risiko-Gutachtern der EU und dem dokumentierten Ungleichgewicht im Einfluss auf die Regulierung durch die Entwickler und Eigentümer der gentechnisch veränderten Pflanzen ist es vorhersehbar -, und wird entsprechend auch nicht anders erwartet - dass diese Behörden, die EFSA eingeschlossen, nicht in der Lage sein werden, ihre bisherige Bewertung des gentechnisch veränderten Mais NK603 (wie auch von anderen Verfahren) zu korrigieren, weil sie damit ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen würden. (...)

Shitstorm?

Im Januar haben die Arbeitsgruppe von Gilles-Eric Séralini und das Wissenschaftsnetzwerk CRIIGEN Klagen gegen Jean-Claude Jaillette and Claude Allègre formuliert. Die beiden Autoren hatten in Beiträgen in den französischen Zeitungen Marianne und La Provence ihre Kritik an der neuesten Publikation der Gruppe zum Ausdruck gebracht und sich dabei nach Einschätzung der WissenschaftlerInnen in der Wortwahl vertan. Konkret geht es um die Begriffe „Betrug“ und „verfälschte“ beziehungsweise „gefälschte Daten“ („fraude“ und „données falsifiées“).(1) Dabei erinnert insbesondere die Beteiligung von Claude Allègre an einen Fall, der im Jahre 2011 für Aufsehen gesorgt hat. Damals war Marc Fellous, der Präsident der französischen Wissenschafts-Organisation AFBV, zur symbolischen Zahlung von einem Euro verurteilt worden, weil er Séralini in unerlaubter Weise diffamiert hatte. Allègre ist ebenfalls Mitglied von AFBV.
Damit ist aber nur die Spitze der aktuellen Diffamierungs- und Diskreditierungs-Kampagne angesprochen. Eines der Ziele von Séralinis KritikerInnen ist, dass die Publikation von Seiten der Redaktion der Zeitschrift Food and Chemical Toxicology zurückgezogen wird. Zu diesem Zweck ist die Redaktion mit einer Flut von Briefen überschwemmt worden. Etwa 20 Briefe wurden veröffentlicht. Die darin vorgebrachte inhaltliche Kritik an der Untersuchung von Séralini und KollegInnen deckt sich in weiten Teilen mit den in dieser GID-Ausgabe diskutierten Argumenten. Gleichzeitig ist dort aber eben auch explizit formuliert, dass WissenschaftlerInnen schriftlich aufgefordert worden sind, sich für einen Rückzug des Séralini-Artikels an die Redaktion zu wenden. So schreibt zum Beispiel der australische Wissenschaftler Peter Langridge in seinem Brief: „I was concerned to receive a message from colleagues encouraging scientists to write to you urging retraction of the paper.“



„Eine bizarre Studie“
„‚Dies ist keine unschuldige wissenschaftliche Publikation‘, sagt Dr. Bruce M. Chassy, emeritierter Professor für Lebensmittel-Wissenschaften an der Universität des US-Bundesstaates Illinois. ‚Es ist ein gut geplanter und clever orchestrierter Medien-Event.‘“

Council for Biotechnology Information (CBI 2012) of the U.S. biotechnology industry (20.09.12, www.whybiotech.com)



„[Séralini] hat eine lange und schmutzige Geschichte des Aktivismus gegen Gentechnik und Agrar-Chemikalien; und seine Forschung wird gefördert von großen französischen ‚gentechnikfreien‘ Supermarkt-Ketten, Vertretern von ökologischen und homöopathischen Produktes und wer weiß von welchen bisher nicht veröffentlichten Quellen, die von dieser Schmierenkampagne gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel profitieren.“
„Die Studie wurde genau so designed, um genau diese falschen Ergebnisse zu produzieren, die jetzt beobachtet wurden. Sie wurde absichtlich so lange durchgeführt, bis diese großen, grotesken Tumore sich entwickelt hatten.“

Forbes (25.09.12, www.forbes.com)



„Kommentatoren bezeichneten die Studie wahlweise als
‚voreingenommen‘ [‚biased‘, auch: befangen, nicht repräsentativ, parteiisch],
‚schlecht ausgeführt‘ [‚poorly performed‘],
‚gefälscht‘ [‚bogus‘, auch: betrügerisch, simuliert],
‚arglistig‘ [‚fraudulent‘, auch: betrügerisch],
‚minderwertig‘ [‚sub-standard‘, auch: unter der Norm],
‚schlampige, nicht ergebnisoffen durchgeführte Wissenschaft‘ [‚sloppy agenda-based science‘, auch: schlampige, an einer Agenda orientierte Wissenschaft],
‚inadäquat‘ [‚nicht angemessen‘]
‚unbefriedigend‘ [‚unsatisfactory‘].
Séralini wurde nachgesagt, er habe den Ratten bewusst Schaden zugefügt [‚sought harm‘], die Experimente wurden als ‚unmenschlich‘ und die Forschungsgruppe als voreingenommen [‚partisan‘, auch: parteiisch] abgetan [‚dissmissed‘, auch: abgelehnt].“

The Guardian (28.09.12, www.guardian.co.uk)



Fußnote:
(1) www.criigen.org/SiteFr//index.php?option=com_content&task=view&id=459&It...



Christof Potthof