Jump to Navigation

Neue Sequenziertechnologien

GID_Titel231
231 - August 2015
Neue Sequenziertechnologien

Verfahren zur DNA-Sequenzierung werden immer schneller und billiger, ganze Genome bereits zu diagnostischen Zwecken analysiert. Das wirft eine Menge Fragen auf.

 
Cussins, Jessica

Seit Anfang 2014 wird das 1.000-Dollar-Genom gefeiert. Aber ist die billige und schnelle Sequenzierung wirklich so revolutionär, wie behauptet wird? Ein Blick auf die Ökonomie der Gesamtgenomanalyse.

Wagenmann, Uta

Probleme, die mit der Gesamtsequenzierung im Behandlungskontext verbunden sind, wurden schon diskutiert, bevor die Verfahren bei PatientInnen zum Einsatz kamen. Welche Lösungen liegen hierzulande auf dem Tisch?

Interview mit Sabine Rudnik-Schöneborn

Der GID sprach  mit der Humangenetikerin Sabine Rudnik-Schöneborn über Hochdurchsatzverfahren - Panelsequenzierung, Genomsequenzierung (WGS) und Exomsequenzierung (WES) -, ihren Nutzen für PatientInnen aus Sicht der Humangenetik und über den Umgang mit den daraus resultierenden Informationen.

Müller-Reible, Clemens

Der Einsatz von Hochdurchsatzverfahren in der genetischen Diagnostik ist erst seit wenigen Jahren möglich. In welchem Ausmaß er stattfindet, hängt von Kostenerstattungssystemen und gesetzlichen Bestimmungen ab - das zeigt ein Blick auf europäische Nachbarländer.

Diekämper, Julia & Hümpel, Anja

Hochdurchsatzverfahren finden auch bei direkt angebotenen Gentests (direct-to-consumer, DTC) Anwendung. Auf diesem Markt kommt es nicht nur zu Rechtskonflikten, dort wird auch die alte Geschichte vom Wissen der Gene erzählt.

Landwirtschaft & Lebensmittel

Potthof, Christof

Der gentechnisch veränderte RTDS-Raps der Firma Cibus wird in Deutschland in diesem Jahr nicht auf die Felder kommen. Das verhindert ein Gerichtsverfahren. Für Großbritannien und Schweden kommt dies zu spät.

Mensch & Medizin

Voill, Edeltraud

In Österreich ist das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) reformiert worden. Die Novelle bietet Selektion und Schwangerschaftskontrolle neue Einfallstore.

Politik & Wirtschaft

Conrad, Ferdinand

Im Juni hat die Nichtregierungsorganisation Testbiotech in Berlin zu einer Konferenz über die Rahmenbedingungen der Forschung mit gentechnisch veränderten Tieren - insbesondere Menschenaffen - geladen. Zusammenhänge zwischen der Patentierung von gentechnisch veränderten Tieren, ihrer Nutzung in Tierversuchen und neuen Entwicklungen in der molekularen Manipulation des Erbguts wurden aufgezeigt.

Achtelik, Kirsten

Auch auf der dritten Pride-Parade in Berlin Mitte Juli demonstrierten Menschen mit psychiatrischer Diagnose und mit Behinderung für mehr Selbstbestimmung. Deutlich und laut kritisiert wurde diesmal die deutsche Inklusionspolitik.

Volling, Annemarie

Nach der Kritik an seinem ersten Entwurf zur Umsetzung neuer EU-Vorgaben zum möglichen Verbot des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen legt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt einen neuen Entwurf vor. Dieser enthält jedoch keine wesentlichen Verbesserungen.

Dokumentation: Aus GID 3, Mai 1985

Editorial

Unweit vom GeN-/GID-Büro gibt es einen kleinen Bioladen, in dem wir uns regelmäßig mit den Lebensnotwendigkeiten versorgen. Kollege C. stand neulich nach vollendetem Einkauf noch für einen Plausch an der Kasse, als ein junger Mann in den Laden kam und zielstrebig auf dessen Besitzer zueilte. In der Hand hatte er einen kleinen grün-gelben Schnipsel, den er dem Ladner hinhielt. „Hier, J.,...

GID-Ausgabe bestellen

GID_Titel231
231 - Neue Sequenziertechnologien
8,50 €

Impressum

GID 231, August 2015, 31. Jahrgang, ISSN 0935-2481, Redaktion: Theresia Scheierling (ViSdP), Kirsten Achtelik, Anne Bundschuh, Ferdinand Conrad, Monika Feuerlein, Christof Potthof, Uta Wagenmann