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Feminismus vs. Reprotech

GID_Titel242
242 - August 2017
Feminismus vs. Reprotech

Kinderwunschmesse, Positionspapiere, Bioethik-Foren - die Diskussion um eine mögliche Liberalisierung bisher in Deutschland verbotener Reproduktionstechniken hat in diesem Jahr an Fahrt aufgenommen.

 
Schultz, Susanne

Leihgebären und Eizellverkauf versus Sexarbeit - ein Thesenpapier

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Rebecca & Wilbertz

Die erste Staffel von „The Handmaid´s Tale", der Verfilmung des 1985 von Margaret Atwood geschriebenen dystopischen Romans (deutsch: Report der Magd) wird in den Feuilletons als aktueller Kommentar zu Trumps Amerika diskutiert.

Wichterich, Christa

Feministische Argumente gegen Leihmutterschaft.

Achtelik, Kirsten

Die übergroße Mehrheit der Menschen, die versuchen, ihren Kinderwunsch mit in Deutschland verbotenen Reproduktionstechniken zu befriedigen, sind heterosexuelle Paare. Menschen mit Behinderung und queere Menschen werden von Legalisierungsbefürworter*innen allerdings überproportional häufig als Zielgruppe genannt.

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Kirsten Achtelik

Spanien ist ein Zielland des europäischen Reproduktionstourismus, Eizellabgabe ist legal, Wunscheltern verbinden das gerne mit einem Strandurlaub. In diesem Jahr gab es auf mehreren Ebenen Versuche, die verbotene „Leihmutterschaft“ zu legalisieren, aber auch Protest.

Baureithel, Ulrike

Über Eizell„spende“ wird auch in Deutschland zunehmend diskutiert. Ist sie nur altruistisch? Was bedeutet die Abgabe dieser Zellen im Spannungsfeld zwischen Gabentausch und Markt?

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Landwirtschaft & Lebensmittel

Bundschuh, Anne

Eine neue Open-Source-Lizenz schützt Saatgut vor Sortenschutz und Patenten. Die Initiative dahinter sieht in der Lizenz einen möglichen Ausweg aus der zunehmenden Monopolisierung und der Vereinheitlichung von Saatgut, Pflanzenzüchtung und Landwirtschaft.

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Mensch & Medizin

Bartram, Isabelle

Genome Editing an Keimzellen und Embryonen ist aufgrund ethischer Bedenken und methodischer Probleme noch weit entfernt von einer ersten klinischen Anwendung am Menschen. Somatisches Genome Editing an lebenden Menschen - mit nicht-vererbbaren Genomveränderungen - hat dagegen längst die Klinik erreicht.

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Politik & Wirtschaft

Riekeberg, Andreas

Die aktuellen Konzernfusionen im Agrarsektor sind Ausdruck des Versuchs, die sinkenden Umsätze mit Pestiziden durch das Geschäft mit Saatgut auszugleichen. Doch nur die einzelnen Fusionen zu skandalisieren, führt nicht über das bestehende System hinaus.

Bartram, Isabelle

Das „genetische Phantombild” soll kommen. Auf einem Symposium in Freiburg tauschten Befürworter_innen und Kritiker_innen erweiterter DNA-Analysen ihre Argumente aus.

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Achtelik, Kirsten

Seit der letzten Stellungnahme des GeN und anderer Organisationen gegen die Einführung des Bluttests auf Trisomien in die Krankenkassen-Regelversorgung im Februar fanden mehrere Tagungen und Treffen zum Thema statt - ein Überblick.

Dokumentation: Europaparlament gegen Freisetzung

Aus GID 22, April 1987

Editorial

Sehr wahrscheinlich haben Sie es schon durch die Vielzahl an Medienberichten mitbekommen: Die Spekulation mit Immobilien und ihre Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt hat in Berlin in den letzten Jahren rasant zugenommen. Auch immer mehr kleine Läden und Büros müssen dem Profitinteresse der Immobilienbranche weichen. In der Brunnenstraße, wo das GeN seit 18 Jahren sein Büro hat, haben wir diese...

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Impressum

GID 242, August 2017, 33. Jahrgang, ISSN 0935-2481, Redaktion: Theresia Scheierling (ViSdP), Kirsten Achtelik, Isabelle Bartram, Anahita Bidjanbeg, Anne Bundschuh, Christof Pott­hof