Gen-ethischer Informationsdienst (GID)
Der Gen-ethische Informationsdienst (GID) ist die Fachzeitschrift des Gen-ethischen Netzwerk.
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Der GID wurde 1985 als Informationsdienst für diejenigen Gruppen gegründet, die sich kritisch mit den Entwicklungen in der Gen- und Biotechnologie befassen. Ziel des Redaktionsteams war - und ist! - es, den Aufbau dieser Gentechnik-Gruppen in der Bundesrepublik zu unterstützen, beispielsweise durch Terminankündigungen, Presseübersichten, Literaturhinweise, Gruppenvorstellungen sowie Unterstützungsaufrufen bei Aktionen und Recherchen.
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Direkt mit dem Erscheinen der Druckausgabe stellen wir etwa ein Viertel des Inhaltes kostenfrei online zur Verfügung. Mehr als ein Jahr alte Ausgaben des Gen-ethischen Informationsdienst sind vollständig und kostenfrei online verfügbar. Bitte prüfen Sie, ob die Lektüre Ihnen trotzdem etwas wert ist.
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2011 wurde die Redaktion des Gen-ethischen Informationsdienst (GID) wurde mit dem Salus-Journalistenpreis (Sonderpreis) ausgezeichnet. Der Preis wurde am 27. Oktober im Münchener Presseclub verliehen. Er ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert.
Wir danken der Jury und dem Stifter Otto Greither (Geschäftsführender Firmeninhaber der Salus-Gruppe). Hier geht es zu der Pressemitteilung des GeN.
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GID |
Titel | |||
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| 217 | April 2013 |
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Demografie | Dass Menschen in ihrer Zahl als „Bevölkerung“ zum Objekt politischen Handelns werden, hat gravierende Konsequenzen: Demografie als alte und wieder neu erstarkende Leitwissenschaft geht einher mit Kriterien der Differenz: Manche gehören zum planenden „Wir“, andere zur Biomasse. |
| 216 | Februar 2013 |
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Forschung schlägt hohe Wellen | Die Forschungsarbeit einer Arbeitsgruppe an der Universität der französischen Stadt Caen, die im vergangenen September veröffentlicht wurde, schlägt bis heute hohe Wellen - in Wissenschaft und Politik. Ein Zwischenbericht. |
| 215 | Dezember 2012 |
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Patentkritik | Die Gründung der Initiative „Kein Patent auf Leben!" war - im deutschsprachigen Raum, vielleicht auch in ganz Europa - der Beginn der systematischen Beobachtung und Kritik der Patentierungspraxis in den Bereichen Bio- und Gentechnologie, Medizin und Landwirtschaft. Nicht zuletzt aus diesem Grund steht „Kein Patent auf Leben!" im Zentrum dieses GID-Titelthemas. Daneben gab es aber auch andere Versuche der Auseinandersetzung mit der Patentierung von Genen, Geweben, Pflanzen, Tieren und so weiter. Auch diese sollen hier ihren Platz finden. |
| 214 | Oktober 2012 |
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Gentechnisch veränderte Tiere | Gentechnisch veränderte Tiere führen im Gegensatz zu den transgenen Pflanzen ein Schattendasein. Ins Licht der Öffentlichkeit geraten sie in der Regel leider meistens nur durch Zufall. |
| 213 | August 2012 |
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Individualisierte Medizin | Die Begriffe „individualisierte“ oder „personalisierte“ Medizin sind im Alltagsverständnis doppelt positiv besetzt: Sie versprechen neue, „maßgeschneiderte“ Behandlungsmöglichkeiten, und sie suggerieren ärztliche Aufmerksamkeit für die Situation der einzelnen Kranken. Die Realität sieht gänzlich anders aus - ein Grund, zu fragen, warum diese Begriffe trotzdem Konjunktur haben. |
| 212 | Juni 2012 |
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Saatgut | Die Saat ist ein umkämpftes Gut. Für die einen eine Lizenz zum Gelddrucken, für die anderen vor allem die Basis allen gärtnerischen und landwirtschaftlichen Tuns, die es zu pflegen gilt. Die agrarindustriellen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und die Einführung der Agro-Gentechnik hinterlassen ihre Spuren. |
| 211 | April 2012 |
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Der getestete Embryo | Dieses Jahr sind wir in Deutschland mit zwei Neuerungen konfrontiert, die uns einmal mehr mit den selektiven Potenzialen der Humangenetik konfrontieren. Die eine ist technischer Natur: Die Markteinführung eines Testverfahrens ist angekündigt, mit dem es möglich wird, die DNA eines Embryo aus dem Blut der Schwangeren zu filtern und sehr früh in der Schwangerschaft schon auf Down-Syndrom zu testen. Die andere ist rechtlicher Art: Das Gesetz zur Präimplantationsdiagnostik (PID) soll demnächst via Rechtsverordnung in die Praxis umgesetzt werden. |
| 210 | Februar 2012 |
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Wissenschaft und Medien | Es gilt als eine ausgemachte Sache, dass WissenschaftlerInnen sich nicht mehr in ihren Elfenbeintürmen verstecken dürfen: Kommunikation ist angesagt. Doch wie kommt das biotechnologische Wissen aus den Laboren dieser Welt zu uns? Dieser Frage gehen wir in diesem Schwerpunkt nach. |
| 209 | Dezember 2011 |
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Hunger | „Gentechnik kann den Hunger bekämpfen“ - das ist so etwas wie ein universelles Standardargument in der Debatte um den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen. In Verbindung mit Hinweisen auf die wachsende Weltbevölkerung und den Klimawandel wird es zum Totschlagargument. |
| 208 | Oktober 2011 |
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Psychopharmaka |
Die Psychiatrie, so scheint es, ist aus modernen westlichen Gesellschaften kaum noch wegzudenken: Sie ist im Krisenfall zur Stelle und trägt zugleich recht diskret dazu bei, dass die Menschen im Alltags- und Arbeitsleben funktionieren. Was also ist gegen sie vorzubringen? Download der gesamten Ausgabe hier. (1,54 MB, pdf-Dokument, direkter Link) |
| 207 | August 2011 |
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Agrarreform | Die Landwirtschaft steht vor enormen Aufgaben. Von allen Seiten werden ihre Akteure mit Forderungen und Wünschen konfrontiert. Gleichzeitig wurde in den vergangenen Jahren immer deutlicher, dass sie selbst große Probleme verursacht. Download der gesamten Ausgabe hier.. (2 MB, pdf-Dokument, direkter Link) |
| 206 | Juni 2011 |
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Evolutionspsychologie | Die Forschungsrichtung Evolutionspsychologie könnte einfach der Versuch sein, den menschlichen Geist aus der Perspektive seiner evolutionären Entwicklung zu verstehen. Doch in der Praxis verbindet sie Überzeugungseifer und mangelnde Selbstreflexion. |
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