Eugenik - gestern und heute
GID Spezial:
2
Dezember 2001
Kennen Sie jemanden, der sich als Eugeniker bezeichnet? Wohl kaum. Jedenfalls niemanden in Deutschland. "Drohende Entartung des Volkskörpers, notwendige Aufartung unserer Rasse, Förderung der Fruchtbarkeit der gesündesten Träger des Volkstums" der schrille Ton der alten eugenischen und rassenhygienischen Bewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist längst verklungen, ihre grausame Verwirklichung in der Nazizeit ist Geschichte. Eine eugenische Bewegung gibt es nicht mehr. Eugenik ist geächtet. Was also soll die Rede von einer neuen Eugenik? Handelt es sich nicht bloß um unpassende, aufgeregte, haltlose Verdächtigungen?
Inhaltsverzeichnis
Von Darwin zu Hitler
Die Geschichte der alten Eugenik
Hans-Walter Schmuhl
Von der Schwangerenvorsorge zur Menschenzüchtung
Pränataldiagnostik und Reproduktionsmedizin am Scheideweg
Michael Wunder
Im Land der begrenzten Möglichkeiten
Die Situation der Humangenetikdebatte in Nordamerika
Gregor Wolbring
Mittendrin
Einblicke in praktische Nicht-Eugenik
Roland Kipke
"Da hört der Spaß auf"
Nachdenken über Eugenik
Interview mit Robert Spaemann
Glossar
Die Geschichte der alten Eugenik
Hans-Walter Schmuhl
Von der Schwangerenvorsorge zur Menschenzüchtung
Pränataldiagnostik und Reproduktionsmedizin am Scheideweg
Michael Wunder
Im Land der begrenzten Möglichkeiten
Die Situation der Humangenetikdebatte in Nordamerika
Gregor Wolbring
Mittendrin
Einblicke in praktische Nicht-Eugenik
Roland Kipke
"Da hört der Spaß auf"
Nachdenken über Eugenik
Interview mit Robert Spaemann
Glossar
Impressum
GID Spezial Nr. 2, Beilage zu GID Nr. 149, Dezember 2001, 16. Jahrgang, ISSN 0935-2481, Redaktion: Sabine Riewenherm (ViSdP), Roland Kipke


