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KWS Saat AG - nachhaltig?

 

KWS investiert in Gentechnik-Forschung in USA (2. Februar 2015, www.keine-gentechnik.de)

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Wann wird die KWS Saat AG von Monsanto übernommen?

(Berlin und Witzenhausen, 17. Dezember 2014; gemeinsame Pressemitteilung vom Gen-ethischen Netzwerk und der Initiative Witzenhäuser Agrar-Studierende, Landwirte und Gärtner für eine gentechnikfreie Landwirtschaft)

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KWS Saat AG - nachhaltig? (18. Dezember 2013, hier unten)

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KWS und Vilmorin & Cie intensivieren Zusammenarbeit (August 2013, click)

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KWS hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt (7. Februar 2012, click)

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KWS Saat AG - nachhaltig?

(Berlin, Göttingen, Einbeck, 18. Dezember 2013) Anlässlich der Hauptversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre des Saatgutkonzerns KWS Saat AG am morgigen Donnerstag, veranstaltet das Gen-ethische Netzwerk e.V. gemeinsam mit der Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Südniedersachsen heute in Göttingen eine Diskussion zu der aktuellen Gentechnik-Debatte mit besonderem Augenmerk auf die Rolle der KWS Saat AG: Mittwoch, 18. Dezember 2014, 19 Uhr im Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum, Geiststraße 2, Göttingen (GUNZ).

Am 19. Dezember werden wir auch auf der KWS-Hauptversammlung präsent sein.

Auszug aus unserem aktuellen Aktionärsbrief:

2013 fand in Deutschland kein Anbau von gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen statt. Dies ist eine Folge der anhaltend starken Ablehnung der Gentechnik durch die Mehrheit der Bevölkerung. Scheinbar sind Gentechnik-Forschung und kommerzielle Anbieter gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa auf dem Rückzug. Jedoch haben sich die Saatgutunternehmen, die in diesem Bereich seit Jahren aktiv sind, mitnichten von der Gentechnik verabschiedet. Hierzulande setzt sich unter anderem die KWS öffentlich nach wie vor mit Nachdruck für den Einsatz von bio- und gentechnologischen Methoden in der Züchtung ein. Der eigene Umgang mit der Gentechnik wird dabei als reflektiert und abwägend dargestellt: sie sei „kein Alles-Löser für jegliche Probleme“ und nach dem Motto „individuelle Lösungen für jeden Landwirt“ gibt es für die gentechnikkritischen deutschen und europäischen Märkte ein Saatgutangebot im konventionellen und sogar ökologischen Bereich. Wir vom Gen-ethischen Netzwerk halten das für fadenscheinig. Schließlich hält die KWS hartnäckig an der Gentechnik fest und plant den weiteren Ausbau. Damit wird aber der Ökolandbau gefährdet, für den Gentechnikfreiheit ein absolutes Muss ist. Der Grund: die Gentechnik rechnet sich kurzfristig für die KWS. Heute schon sind es rund 30 Prozent des Umsatzes des Unternehmens, der durch gentechnisch veränderte Produkte erzielt wird. Ein Teil der Ernte aus diesen Produkten landet übrigens als Futtermittel bei uns.

Nachhaltigkeit

Die KWS präsentiert sich in der Öffentlichkeit als unabhängiges und global orientiertes Familienunternehmen, das auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Auch die Anwendung der Gentechnik wird mit gesellschaftlicher Verantwortung begründet. Doch was steckt hinter dieser Kulisse?
Lüften wir das Mäntelchen der Selbstpräsentation, zeigt sich, dass der Konzern momentan seinen Umsatzerfolg durch einen scharfen globalen Expansionskurs v.a. im Bereich Mais generiert. Es wird Saatgut entwickelt und verkauft für eine Monokulturlandwirtschaft, die nachweislich für eine Reihe ökologischer und sozialökonomischer Probleme verantwortlich ist.

Wir werden auf dieser Seite immer wieder (in unregelmäßigen Abständen) news zur KWS Saat AG sammeln. Schauen Sie mal wieder vorbei.

 

Zu den sogenannten neuen Züchtungstechnologien:

Gen-ethischer Informationsdienst (GID): Neue Technologien (2012) www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/212/potthof/neue-technologien

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Weitere Informationen:

Witzenhäuser Agrar-Studierende, Landwirte und Gärtner für eine gentechnikfreie Landwirtschaft: www.kws-gentechnikfrei.de
Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Südniedersachsen: www.gentechnikfreies-suedniedersachsen.de

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Das GeN unterstützen:

www.gen-ethisches-netzwerk.de/gen/2013/online-spenden
 

AnhangGröße
1312_GeN_kws_aktionaersbrief.pdf3.57 MB
131218_Gegenantrag2013.pdf65.65 KB
Stellungname_der_Verwaltung_HV_2013_131218.pdf73.14 KB