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Uwe Schrader

Stand: August 2011

Studium & wissenschaftliche Arbeit:

1980 - 1985: Studium der Biologie
1985 - 1988: Promotion

Schrader formulierte als sogenannter Experte das „Konzeptpapier für die Biotechnologieregion Sachsen-Anhalt‟. Darin steht der Satz: „Die Aussicht, in dem stagnierenden Pflanzenschutzmittelmarkt durch Anwendung der Pflanzenbiotechnologie Positionsverbesserungen zu erzielen, erklärt die für das Marktvolumen und die Profitabilität der Branche unerwartet hohe interne und externe F&E- Intensität.“ (F&E = Forschung und Entwicklung)

aktuelle Position

April 2008 - Frühjahr 2011: Mitglied der FDP-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt (5. Legislaturperiode, nachgerückt). Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im März 2011 verpasste die FDP den Einzug in das Landesparlament.

Mitglied in Kommissionen & Arbeitsgruppen

1990 - 1994: Mitarbeiter bzw. Amtsleiter im Landkreis Börde, danach fünf Jahre Referent im Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt.
1999 - 2002: Geschäftsführer der Bioregion Halle-Leipzig Managment GmbH
2002 - 2006: Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt (4. Legislaturperiode)
(mehr zur Biographie; widersprüchliche Angaben zur Geschäftsführung der BioTech Farm GmbH, auf der Seite Landtages wird Schrader im Januar 2011 noch als Geschäftsführer geführt - "Veröffentlichungspflichtige Angaben zu Nebentätigkeiten: (...) zu 2.".)

Teilnahme an Forschungsprojekten

Innoplanta war beteiligt an dem Erprobungsanbau Koexistenz Bt-Mais (2004 und 2005).

Mitglied in/Teilnahme an Lobby-Organisationen:

Vorstandsvorsitzender von Innoplanta.
Vorsitzender von Forum Grüne Vernunft.

Weiteres/Zitate:

Zum Parteitag der FDP im Bördekreis am 13.3.2010 brachte Schrader im Zusammenhang mit dem Ausbau der Autobahn A 14 folgenden Antrag ein (Auszug): "In diesem Zusammenhang tritt die FDP des Bördekreises für eine Vereinfachung und Beschleunigung im Planungsrecht ein. Hierbei sind das Raumordnungsverfahren zu vereinfachen, die Bürgerbeteiligungen zu entbürokratisieren und insbesondere das Verbandsklagerecht dahingehend einzugrenzen, dass 'die Naturschutzverbände ihre konkreten Betroffenheiten nachweisen müssen'. "

Horst Rehberger über Uwe Schrader im Buch "Unterwegs", S. 243 f.:
"Es gibt Menschen, mit denen man sich von der ersten Begegnung an versteht. Ohne zu wissen, warum. Man hat eben, so heißt es, die gleiche Wellenlänge. Uwe Schrader gehört für mich dazu. Trotz eines Altersunterschieds von 21 Jahren haben wir uns sofort verstanden. 1991 begegneten wir uns zum ersten Mal. Er war Vorsitzender des FDP-Keisverbandes Oschersleben und lud mich dorthin ein. Natürlich sagte ich zu. Inzwischen sind fast 17 Jahre ins Land gegangen. Auch in diesem Falle ist es kaum noch möglich, all die Begegnungen und politischen Veranstaltungen zu zählen, auf die wir gemeinsam zurückblicken. In den Jahren 2002 - 2006 war er als wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Magdeburger Landtag mein „Gegenpart". Wäre das schön, wenn man immer einen solchen „Gegenpart" hätte! Seit 1999 verbindet uns über die politische Leidenschaft hinaus die Leidenschaft für die Grüne Biotechnologie und die Grüne Gentechnik. ... Nach meinem Ausscheiden aus dem Ministeramt übernahm ich deshalb 2006 den Vorsitz im Beirat des InnoPlanta e.V. Gatersleben. Der Verein ist ein Netzwerk zur Förderung der Grünen Biotechnologie, in dem sich Wissenschaftler, Saatzüchter, Pflanzenbiotechnologie-Unternehmen, Landwirte und kommunale Gebietskörperschaften zusammengeschlossen haben. Er wurde 1999 auf meinen Vorschlag hin gegründet und ging ein Jahr später als Sieger aus dem InnoRegio-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervor. So standen für Forschung und Entwicklung rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Damit hat der Verein 38 Einzelforschungsvorhaben realisiert. Heute mausert er sich zu einer gemeinsamen Plattform innovativer Landwirte aus der ganzen Bundesrepublik. Vereinsvorsitzender ist Uwe Schrader. Mit ihm bin ich inzwischen in Europa unterwegs, um auch außerhalb Deutschlands die trotz aller Widerstände rasch wachsende Zahl zukunftsorientierter Landwirte EU-weit zusammenzuführen. Die Überzeugung eint uns: Technologiefeindlichkeit, Verzagtheit und Angst dürfen auch im 21. Jahrhundert das Handeln von uns Europäern nicht bestimmen!"

(20.11.2010) Ein besonders schönes Stück aus dem Engagement von Klaus Ammann und Uwe Schrader ist ihr Thesenanschlag an Toren der Umweltorganisation Greenpeace. Eine Aktion des Forum Grüne Vernunft dokumentier mit einem YouTube-Video.