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Mensch & Medizin

Mensch & Medizin

Stellungnahme des GeN zu dem Referentenentwurf eines Gesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen (Gendiagnostikgesetz-GenDG) anlässlich der Anhörung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Bonn am 30. Juli 2008.
"Genetische Diskriminierung ist in ihrer Wertigkeit mit anderen Formen von Benachteiligung gleichzusetzen. Wir betrachten ein Gendiagnostikgesetz somit nur als ersten Schritt auf dem Weg zu umfassenderen Regelungen gegen Diskriminierung aufgrund medizinischer oder prädiktiver medizinischer Informationen."
(Juli 2008) Das Gen-ethische Netzwerk e.V. Berlin kritisiert die Erklärung der Deutschen Humangenetiker anlässlich des 75. Jahrestages der Verkündung des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ als historisch unausgegoren und kurzsichtig.
In dieser Woche (12.-17.7.2008) wird in Berlin der Internationale Kongress für Genetik (ICG) abgehalten – für das Gen-ethische Netzwerk e.V. Anlass, deutlich dagegen zu protestieren, welche Botschaften die Genomforschung und die Humangenetik transportieren und in welches gesellschaftliche und ökonomische Projekt sie eingebunden sind.
Bisher boten wir im GID die „Gene für…“ als bittersüße Bonbons in der Heft-Rubrik „Kurznachrichten zu Mensch und Medizin“ an. Nun verlagern wir diese Gen-Sammlung hier auf unsere Homepage: alphabetisch und chronologisch geordnet.
Für eine Mischung aus Belustigung und Schauder sorgen seit Jahren im GID die Kurznachrichten über wissenschaftlich ins Leben gerufene Gene jeder Art: Gene „für“ Alkoholismus, Nikotinsucht, Schizophrenie, Homosexualität, Parkinson, Sportlichkeit, ja sogar über Gene für Fröhlichkeit konnten wir berichten.
Siehe auch die Pressemitteilung und alle Gene im Alternativen Gen-Alphabet
Brustkrebs steht nach wie vor ganz oben auf der Liste der weit verbreiteten Erkrankungen, für die genetisches und molekulares Wissen angehäuft wird. War es zunächst die Suche nach Ursachen für in Familien gehäuft auftretenden Brustkrebs, geht es nun immer öfter um mit Genen verbundene Erkrankungsrisiken in der allgemeinen Bevölkerung. Aber auch für Therapien, Prognosen und Behandlungs-entscheidungen gewinnen Risikobestimmungen an Bedeutung. Dabei werden immer offener auch Kostenargumente ins Spiel gebracht.
Die Februar-Ausgabe des GID beleuchtete die Frage, wie sich Familienkonzepte und Vorstellungen von Verwandtschaft im Kontext der Reproduktionsmedizin verändern. Britta Pelters stellt in diesem Artikel heraus, dass es in einem anderen Bereich der Biomedizin, nämlich prädiktiven Gentests, nicht nur zu Dynamisierungen, sondern auch zu konservativen Trends der „Refamiliarisierung“ kommt. Ein positiver Gentest zum BRCA-Gen, das mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Verbindung gebracht wird, setzt die Betroffenen unter Druck, sich zu ihrer „biologischen“ Familie in Beziehung zu setzen. Eine Steigerung individueller Verantwortung geht mit einem Rückbezug auf die Familie einher.
Mit den „Genen für ...‟ dokumentieren wir, welche immer neuen Assoziationen die Genforschung zwischen Verhaltensmustern oder Krankheitsbildern einerseits und bestimmten Genen andererseits herstellt. Bisher boten wir in unserer Zeitschrift GID die „Gene für…“ als bittersüße Bonbons in der Heft-Rubrik „Kurznachrichten zu Mensch und Medizin“ an. Nun verlagern wir diese Gen-Sammlung hier auf unsere Homepage: alphabetisch und chronologisch geordnet.

Für eine Mischung aus Belustigung und Schauder sorgen seit Jahren im GID die Kurznachrichten über wissenschaftlich ins Leben gerufene Gene jeder Art: Gene „für“ Alkoholismus, Nikotinsucht, Schizophrenie, Homosexualität, Parkinson, Sportlichkeit, ja sogar über Gene für Fröhlichkeit konnten wir berichten.
In den letzten zehn Jahren erlebe ich eine deutliche Zunahme der pränatalen Diagnostik.
Der GID sprach mit Hanna Geier über die Positionen zu psychosozialer Beratung in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW).