Mensch & Medizin
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Deutschland ist internationaler Champion beim Einsatz von Ultraschall in der Schwangerenvorsorge – für die internationale Gesundheitswissenschaft ein interessantes Phänomen. Dr. Susan L. Erikson hat empirisch an deutschen Kliniken danach geforscht, was GeburtshelferInnen und was schwangere Frauen mit dem Begriff des Risikos und mit den Ultraschallbildern verbinden.
Viele pränataldiagnostische Untersuchungen werden heute als privat zu bezahlende „Individuelle Gesundheitsleistungen“, kurz IGeL, von FrauenärztInnen angeboten und inzwischen in großem Umfang von Schwangeren in Anspruch genommen. Welche marktwirtschaftlichen Dynamiken prägen den aktuellen Boom der Pränataldiagnostik?
Pränataldiagnostik ist das Feld der Humangenetik, das sich am meisten im Alltag etabliert hat. Die Politik dazu stagniert oder beschränkt sich auf den Aktionsradius Schwangerenberatung. Als Marktgeschehen ist Pränataldiagnostik umso dynamischer.
Dokumentation
Seit Ende 2006 ist in Europa ein Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV) auf dem Markt. Er wird als nahezu sichere Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs beworben. Nachdem der GID dem Thema bereits einen Schwerpunkt widmete, dokumentieren wir in leicht gekürzter Fassung die im Mai verabschiedete Stellungnahme des bundesweiten Aktionskreises Frauengesundheit(AKF).
Seit Ende 2006 ist in Europa ein Impfstoff gegen humane Papillomviren (HPV) auf dem Markt. Er wird als nahezu sichere Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs beworben. Nachdem der GID dem Thema bereits einen Schwerpunkt widmete, dokumentieren wir in leicht gekürzter Fassung die im Mai verabschiedete Stellungnahme des bundesweiten Aktionskreises Frauengesundheit(AKF).
Die erste vergleichende Nutzen-Risiko-Analyse zu abbaubaren und nicht-abbaubaren Nano-Transportsystemen legt nahe, Nanomaterialien wie Fullerene und Kohlenstoffröhrchen aus Sicherheitsgründen vorerst nicht einzusetzen.
Vor einem Jahr beschäftigte sich ein Schwerpunkt des GID 180 mit den neuen Impfstoffen gegen zwei Typen von Humanen Papillom-Viren (HPV), die als Verursacher von Gebärmutterhalskrebs gelten. Just im selben Monat verabschiedete die Ständige Impfkommission (StIKo) in Deutschland ihre Empfehlung an die Krankenkassen, die HPV-Impfung als generelle Reihenimpfung zu etablieren. Ein Jahr später haben bereits 700.000 Mädchen mindestens eine der drei Impfdosen hinter sich.(1) Jedoch: Der Nutzen der Impfung kann bis heute nicht zweifelsfrei belegt werden. Zwei Todesfälle mit unklarer Ursache sorgten in diesem Zusammenhang für zusätzliche Irritation.
Für große Empörung sorgte im September 2007 die gesetzliche Einführung von DNA-Tests bei Familienzusammenführungen von MigrantInnen in Frankreich. Wenig später wurde bekannt, dass in Deutschland seit über zehn Jahren solche DNA-Tests durchgeführt werden - und dies sogar ohne gesetzliche Grundlage.
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