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Mensch & Medizin

Mensch & Medizin

(Berlin, 30. November 2015) Aus aktuellem Anlass erneuert das Gen-ethische Netzwerk (GeN) seine grundsätzliche Kritik an der Anwendung gentechnischer Verfahren beim Menschen. Insbesondere die Veränderung des menschlichen Erbguts, das sich in der Keimbahn findet und an folgende Generationen weitergegeben wird, muss weiter verboten sein.

Der erste Kongress Frauen gegen Gentechnik und Reproduktionstechnik jährt sich 2015 zum 30. Mal - so wie die Gründung des GeN im kommenden Jahr. Anlass genug für eine feministische Spurensuche.

(Berlin, 2. November 2015) Die im Rahmen der Nationalen Kohorte (NaKo) gesammelten Daten sollen zwar nicht verkauft, Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Partnern aus der Industrie jedoch unterstützt werden. Das ist das einzig Neue im Antwortschreiben von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) auf unsere Fragen zur NaKo vom August dieses Jahres. Wir wollten diese Auskunft nicht auf sich beruhen lassen - und haben nachgehakt.

(Berlin, 9. Oktober 2015) Pünktlich zur bundesweiten Demonstration gegen TTIP und CETA am 10. Oktober in Berlin macht das GeN auf die verheerenden Auswirkungen von Freihandelsabkommen auf Gesundheitsschutz, Medizin und Krankenversorgung aufmerksam - in der Bundesrepublik, der EU und weltweit. Unsere soeben erschienene Broschüre mit Beiträgen aus Ländern dies- und jenseits des Atlantik zum Thema zeigt: Freihandelsabkommen gefährden die Gesundheit, Widerstand ist nötig!

In Österreich ist das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) reformiert worden. Die Novelle bietet Selektion und Schwangerschaftskontrolle neue Einfallstore.

(Berlin, 18.8.2015) Ein Schreiben mit Fragen zur Nationalen Kohorte (NAKO) hat das GeN gestern an Bundesforschungsministerin Wanka sowie an die Bundestagsausschüsse für Gesundheit und für Forschung geschickt. Dabei setzen wir auf die parlamentarische Sommerpause, in der Ministerin und Ausschussmitglieder genug Muße haben sollten, sich unseren Fragen mit der gebotenen Aufmerksamkeit zu widmen.

Wenig dringt nach außen über die Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur geplanten Übernahme des PraenaTest in die Regelversorgung. Auch die Bundesregierung gibt nur vage und wenig fundierte Auskünfte.