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Ohne Gentechnik keine Patente - ohne Patente keine Gentechnik?!

„Ohne Gentechnik keine Patente - ohne Patente keine Gentechnik?!‟ unter diesem Titel wird Christof Potthof, Mitarbeiter des GeN, am 22. Juni 2011 in der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt Universität Berlin (Invalidenstraße 42, 10099 Berlin, Hörsaal 7) einen Vortrag halten.



In der Debatte um die Anwendung gentechnisch veränderten Pflanzen spielen die Patente eine wichtige Rolle. Ohne Gentechnik keine Patente, ohne Patente keine Gentechnik.


Erst die abgesteckten genetischen Einheiten, die Gene und Genkonstrukte machen Patente auf biologisches Material möglich. Aber auch im Alltag der gv-Pflanzen sind die Patente von großer Bedeutung. 2009, nach mehr als 15 Jahren Forschung, Entwicklung und Anwendung beklagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den USA die Behinderung ihrer Untersuchungen der mit gv-Pflanzen verbundenen Risiken. (Siehe dazu in der New York Times.) Derzeit geht die Patentierung deutlich weiter: Auch konventionelle Pflanzen werden patentiert, wie auch aktuelle Beispiele zeigen. Zuletzt wurde dem Gentech-Branchenprimus ein Patent auf Melonen mit einer natürlichen Resistenz gegen einen Virusbefall zugesprochen.

Einen anderen Aspekt bei der Patentierung von Genen hebt die kanadische Nichtregierungsorganisation etc group hervor. In Zeiten des Klimawandels werden zunehmend solche Gene und Genprodukte zum Ziel der Konzerne, die mit dem Wasser- und dem Trockenheitshaushalt der Pflanzen in Verbindung gebracht werden.

Ausgehend von diesen Schwerpunktthemen soll in der Veranstaltung das Verhältnis von Wissenschaft, Behörden und Konzernen beleuchtet werden.


Eine Linkliste zum Vortag findet sich hier.







Weitere Informationen:

www.keinpatent.de

www.no-patents-on-seeds.org

Mitmachen gegen Patente auf Pflanzen und Tiere




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