Das Kind als Projekt

Ein Streitgespräch zwischen Rebecca Maskos (RM), Sarah Diehl (SD) und Ulrike Klöppel (UK).

Wie kann, wie sollte eine feministische und herrschaftskritische Perspektive auf reproduktionsmedizinische Verfahren aussehen, und wie positioniert sie sich zu der medialen Kritik an den Verfahren?

Verhelfen Reproduktionstechnologien zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung?

UK: Unter dem Gesichtspunkt, dass die Chancen in dieser Gesellschaft sehr ungleich verteilt sind, mit einem Kind zu leben - damit meine ich insbesondere LSBTIQ -, erhöhen Reproduktionstechnologien den Handlungsspielraum.1 Aber ich kann das nicht empathisch werten. Denn Reproduktionsmedizin erweitert Handlungschancen nur für die, die es sich leisten können. Grundsätzlich möchte ich immer auch einen Blick auf die strukturellen Bedingungen meiner Handlungsmöglichkeiten werfen. Und die Wahlfreiheit, die ich hinzugewinne, geht möglicherweise auf Kosten derer, die auf der anderen Seite der Reproduktionsbedingungen stehen. RM: Auch für mich ist da vor allem die Frage, welche Entscheidungen wir treffen, und unter welchen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Wir entscheiden nie völlig frei. Insofern finde ich schon die Frage falsch, weil darin Selbstbestimmung als etwas Positives erscheint. SD: Ich würde das immer im Verhältnis dazu sehen, dass die Natur nicht nur unsere Handlungsoptionen extrem beschränkt, sondern auch unsere Vorstellungen davon bestimmt, was Frauen können, was Männer können und deswegen auch, was von Frauen und was von Männern erwartet wird. Die Idealisierung der Natur unterfüttert Geschlechterhierachien, deshalb finde ich es interessant, zu schauen, wo mit technischen Mitteln Handlungsoptionen erweitert werden können.

Also bedeuten Reproduktionstechnologien, Technik überhaupt, Fortschritt?

RM: Na ja, ich finde es schon gut, dass Frauen nur noch selten im Kindbett sterben, ich will auf keinen Fall zurück zu einer Zeit, in der wir Lebensbedingungen nicht durch Technik erleichtern konnten! Schwierigkeiten habe ich mit diesem linken Diskurs, der Reprotechnologien als Mittel feiert, strukturelle Asymmetrien zu überwinden. Denn die Frage ist ja, welche Techniken sind warum in der Welt. Und künstliche Befruchtung oder auch Pränataldiagnostik sind nicht in die Welt gekommen, um zum Beispiel LSBTIQ Reproduktion zu ermöglichen, das ist eher ein Nebeneffekt, eher ein queeres Unterlaufen der eigentlichen, der bevölkerungspolitischen Zwecke. Die entstehen aus einem Zusammenspiel aus technischen Angeboten, aus staatlichen Förderungen und aus einer Nachfrage, die wiederum aus hegemonialen Ideologien von heiler Familie, Gesundheit und Prävention erwächst. Ich glaube, in einer postkapitalistischen Gesellschaft würde es Reproduktionsmedizin in dieser Form nicht geben, weil dann viele Gründe entfallen würden, sie zu nutzen. UK: Reproduktionstechnologien fördern einen individualistischen, ökonomischen Zugang - es geht darum, sich ein Kind zu beschaffen auf eine möglichst von sozialen Beziehungen, die über das Paar hinausgehen, befreite Weise. Reprotechnologien suggerieren, man müsse sich nur noch einem Minimum an sozialen Aushandlungsprozessen aussetzen. Dadurch wird soziale Elternschaft genau nicht gefördert. Familienbilder jenseits der Kleinfamilie gehören nicht zum Horizont dieser Techniken. Zudem werden Adoptionsrechte Schwulen und Lesben in Deutschland nach wie vor vorenthalten und Patchworkfamilien haben es oft schwer. Insofern sind die Reprotechnologien mit kapitalistischen Verhältnissen eng verbunden. SD: Ich denke, man wird dem Thema nicht gerecht, wenn man es nur auf der Folie von Kapitalismus liest. Zumindest wären die Asymmetrien zwischen den Geschlechtern mit dem Ende des Kapitalismus nicht überwunden. Gerade wenn es um die Erwartungshaltung an die Frau geht, zu gebären, und wie sie gebärt und was das für ihre Weiblichkeit bedeutet.

Aber können diese Erwartungen mit den Reproduktionstechnologien überwunden werden oder werden sie nicht eher bestätigt? Das ganze Geschäftsmodell baut doch darauf auf, dass Leute biologisch eigene Kinder wollen.

UK: Ja, aber warum sind Menschen auf ein biologisch eigenes Kind fixiert? Ist es der Wunsch, dass das Kind so aussehen soll wie ich, oder sind damit nicht eher starke Sicherheitsbedürfnisse verbunden? Ich bin selbst Pflegemutter, und die Unsicherheiten, denen man sich damit aussetzt, sind etwas, das sich viele gar nicht vorstellen können. Im Unterschied dazu kann dir ein biologisch eigenes Kind niemand wegnehmen. Beim Pflegekind kann dir reingeredet werden, denn Pflege bedeutet auch staatliche Kontrolle, da muss man sich nichts vormachen. Dass ein biologisch eigenes Kind Sicherheit verspricht und ein „übernommenes“ Verunsicherung bedeuten muss, ist aber kein Naturgesetz, sondern dahinter stehen rechtliche Situationen und ein starker gesellschaftlicher Diskurs, wodurch soziale Elternschaft gegenüber biologischer abgewertet wird - und Arbeits- und Lebensbedingungen. Sie machen es sehr schwer, eine soziale Treue zu halten, die gleichwertig neben eine biologische Verknüpfung treten könnte. Ich denke, da muss man gesellschaftlich gegensteuern.

Es ist ja nicht nur die Biologisierung von Elternschaft. Überhaupt werden alte Vorstellungen - von Paarbeziehung, von Familie, vom Gebären als Bestimmung der Frau - mit Eizellspende und Leihmutterschaft doch nur erneuert und verstärkt.

SD: Ja, das sehe ich. Aber ich will Frauen nicht absprechen, dass sie Lust auf ein Kind haben, und wenn sie meinen, zu ihren Optionen sollte das egg freezing gehören, so wie andere Vereinbarkeitsmaßnahmen, warum nicht? Persönliche Vorstellungen der Lebensgestaltung immer gleich in den Zusammenhang von Kapitalismus und Lohnarbeit zu stellen, ist aus der individuellen Perspektive auch ausgesprochen paternalistisch - zu sagen, ihr wisst gar nicht, was ihr da tut, ihr macht das ja nur, weil eure Arbeitgeber das wollen. RM: Grundsätzlich stimme ich da zu, natürlich dürfen Frauen mit ihrem Körper machen, was sie wollen. Aber das Wollen ist vom Kapitalismus nicht zu trennen. Wenn Frauen sagen, ich möchte nicht jetzt schwanger werden, sondern erst in fünf Jahren, dann hat das immer auch damit zu tun, dass sie noch was verwerten wollen oder sollen oder müssen. SD: Aber das Verwertungsargument passt im Grunde doch auf alles, was die so genannte Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleisten soll. Auch Kinderbetreuung oder Elternzeit machen die Arbeitskraft flexibler. Vorgebracht wird das Argument aber nur bei den Reprotechnologien. UK: Also ich verstehe und respektiere das Mitdenken der individuellen Perspektive durchaus. Aber nicht für alle Technologien gleichermaßen. Beim egg freezing rechnen sich Menschen individuell Chancen aus, keine Frage. Das kann dann vor allem ideologisch ein Dammbruch sein, im Sinne einer Vision von technologischer Machbarkeit, die mit Individualisierung und Biologisierung einhergeht, und dem würde ich gerne durch eine gesellschaftliche Debatte entgegenwirken wollen. Was Leihmutterschaft und Eizellspende angeht, bin ich schon weitaus strenger und möchte deren Verbot aufrecht erhalten. Denn da sind die sozialen und gesundheitlichen Kosten für die Dritten, die daran beteiligt sind - die Eizellproduzentinnen beziehungsweise die Leihmütter - einfach zu hoch.

Wie ist das mit den Rechten dieser Dritten? Es ist ja der Körper einer anderen Frau, der die Schwangerschaft austrägt beziehungsweise die Eizelle produziert und auf den ich einen Anspruch erhebe, wenn ich sage, diese Technologien sind Instrument meiner Selbstbestimmung. Was ist mit der Selbstbestimmung der anderen?

SD: Es ist ein grundsätzliches Problem, dass die Entscheidungen, die ich treffe, und der Markt, den ich kreiere, andere betrifft. Insofern unterscheiden sich Eizellspende und Leihmutterschaft vom egg freezing. Aber mit Verboten kommen wir da nicht weiter. Die Leute wandern dann in andere Länder und machen es dort und zwar unter für die Frauen schlecht regulierten Bedingungen. UK: Dass ausgewichen werden kann, gilt doch aber für viele andere Regulierungen auch. Wichtiger ist die Frage, warum Leute das tun. Schwule Paare zum Beispiel sollen Leihmutterschaft angeblich öfter in Anspruch nehmen. Da müssen wir dann aber erst mal über deren fehlende Chancen in Deutschland sprechen, mit einem Kind leben zu dürfen und zu können. Ein Verbot der Leihmutterschaft müsste deshalb gekoppelt sein an Maßnahmen, die Adoption und Pflege auch für LSBTIQ leichter machen beziehungsweise fördern. Ein isoliertes Verbot macht keinen Sinn, hinzu kommen muss das Eröffnen anderer Chancen auf ein Kind. SD: Ich glaube, das Problem bei der Leihmutterschaft liegt noch tiefer. Da bekommst du ja zwei Signale vom Staat. Das eine ist: Pflanzt Euch fort, macht Familie! Und das andere ist: Bestimmte Methoden, um das zu machen, sind verboten. Deshalb wird das Verbot der Leihmutterschaft auch umgangen - den Leuten wird ja ständig vermittelt, dass es ein menschlicher Drang sei, sich fortzupflanzen und es richtig ist, dafür alles zu tun. Das Verbot existiert letztendlich doch nur, weil Leihmutterschaft moralisch verpönt ist. Wenn überhaupt, dann wäre die Ausbeutung von Leihmüttern oder auch von Eizellspenderinnen ein Argument für ein Verbot - aber müsste dann nicht auch Sexarbeit verboten werden, weil einige Frauen dazu gezwungen werden? Denn schließlich gibt es ja auch Frauen, die sagen, sie sind gern Leihmütter, weil sie damit Geld verdienen - ich will das nicht idealisieren, aber auch nicht ignorieren. RM: Ja, es gibt Ähnlichkeiten - da sind ähnliche Beweggründe, zumeist ökonomische, und aus meiner Sicht ist es auch in beiden Bereichen falsch, moralisch zu urteilen oder zu argumentieren. Gerade bei der Reproduktion gibt es ja auch Abmachungen, die ohne Unternehmen oder Geldtransfers auskommen. Wenn beispielsweise eine Freundin für ein schwules Paar ein Kind austrägt, habe ich damit überhaupt kein Problem. Auch Sexarbeit ist solange ok, wie die Sexarbeiterin dazu nicht genötigt wird, sondern das als Job sieht. Bei Leihmutterschaft und Eizelltransfer kommt aber noch die ganze Familienideologie dazu. SD: Ja, das finde ich ja auch kritikwürdig: Man will kein Kind aus dem Heim haben, da weiß man nicht, wo das herkommt, sondern ein biologisch eigenes. Aber das individuelle Verhalten oder die Entscheidung der Frau zu verdammen, die Leihmutterschaft als Job macht, ist grundfalsch. Mir geht es bei den ganzen Debatten darum, von der Lebensrealität der Frauen auszugehen und der moralischen Dämonisierung dieser Techniken entgegenzusteuern. UK: Da muss man aber aufpassen, dass man nicht in die Falle der Marktförmigkeit tappt, weil man versucht, einen medialen Diskurs zu demaskieren! Die öffentliche Debatte verortet ja alles immer wieder in der individuellen Lebenssituation und Verantwortung von Frauen. Dem müssen wir auf jeden Fall entgegensteuern, aber nicht, indem wir uns der liberalen Gegen-Geld-ist-Alles-möglich-Fraktion anschließen! RM: Ja, das finde ich auch problematisch - dass wieder die Einzelne mit ihrem Körper das Problem lösen soll. Das ist ja Teil der neoliberalen Ideologie, da gibt es kein soziales Problem, sondern nur meine individuelle Aufgabe, zum Beispiel Reprotechniken als Chance anzusehen, als Erweiterung meiner Möglichkeiten. Dass das System total beknackt läuft, spielt keine Rolle. Das passiert in der Debatte zum egg freezing gerade: Über das soziale Problem, dass Familie und Beruf nach wie vor - und vielleicht systemimmanent - kaum miteinander vereinbar sind, wird nicht gesprochen, stattdessen heißt es vielmehr: Frauen, plant Eure Fruchtbarkeit und verschiebt sie auf später. SD: Aber planen müssen Frauen doch so oder so! Gebärfähigkeit ist zeitlich begrenzt, und das ist ein grundsätzliches, von der Gesellschaftsform unabhängiges Problem, ein psychologischer Nachteil Männern gegenüber.

Aber ist Gebärfähigkeit wirklich so zentral? Ist das Kinder-Haben-Wollen also doch die außergesellschaftliche „Natur“ derjenigen, die mit einem weiblichen Körper geboren wurden, wie in der Debatte um egg freezing immer wieder mitschwingt?

SD: Jedenfalls ist es keine Nebenfrage, inwieweit die eingeschränkte zeitliche Gebärfähigkeit von Frauen Asymmetrien zwischen den Geschlechtern herstellt - inwiefern Frauen sich als Liebesobjekt, als Begierdeobjekt definieren, sich also abhängig von Männern machen, weil es diese Asymmetrie gibt. Frauen werden nach wie vor entwertet, wenn sie nicht mehr gebären können und deshalb unter Druck gesetzt, ihr Leben auf Familie auszurichten. Klar ist das ein Problem der Ideologie und nicht der „Natur“, aber trotzdem stecken die Frauen jetzt da drin. Die Asymmetrien zwischen den Geschlechtern werden immer wieder dadurch aufgebaut, dass es Asymmetrien in den Optionen gibt, Familie zu planen. RM: Trotzdem, ich finde, egg freezing macht Fortpflanzung zu einem Problem, da wird noch mehr reguliert und optimiert, anstatt zu sagen: Hey, es ist wie es ist und es kommt wie es kommt. Die eine kriegt Kinder, die andere nicht, und es ist auch kein Drama, wenn es zum „falschen“ Zeitpunkt passiert. UK: Ja, da wird die Planungsperspektive noch mehr eingezogen. Man muss nicht nur fertig werden mit fiesen Arbeitsbedingungen und sich verschärfenden ökonomischen Verhältnissen, sondern noch dazu sollen wir eine familiäre Lebensplanung machen und in die Zukunft projizieren. Der social freezing-Diskurs spitzt diese - vor allem weibliche - Selbstführungsaufgabe besonders zu. SD: Diese Lebensführung wird doch aber längst von Frauen verlangt. Ständig heißt es: Eure biologische Uhr tickt, mit 40 müsst ihr damit fertig sein - einen Mann finden, dem gefallen, Kind kriegen, eure Lohnarbeit darauf ausrichten - das ist ganz massiv! Egg freezing macht genau das entspannter, ich verstehe nicht, inwiefern es den Druck verschärfen soll. UK: Mir geht es gar nicht so sehr um das Mehr oder Weniger, es ist vielleicht einfach eine andere Art von Druck: Zum einen musst du dich weiterhin früh darum kümmern, deine Eizellen einzufrieren - im Übrigen auch finanziell nicht einfach, das Geld muss man erst mal aufbringen in dem Alter. Zum anderen wird die Zukunft von Frauen noch stärker mit einem Kind und in einem familiären Bezugsrahmen entworfen. Zufälle, neue Möglichkeiten des Miteinanders, soziale Elternschaft - was im Leben so entstehen kann - werden nicht mitgedacht. Mit dem egg freezing wird eine hetero-normative Zukunft geplant, nur eben zeitlich versetzt. Aus queerer Perspektive jedenfalls keine gesellschaftliche Utopie! RM: Ich frage mich auch, was mit Frauen ist, die Eizellen aus irgendwelchen Gründen nicht einfrieren können oder wollen, wenn das Verfahren mal Standard werden sollte. Dann wird es sicher problematischer, „einfach so“ Kinder zu kriegen. SD: Es kann Frauen aber auch mehr Zeit geben, diesen ganzen Druck in den 30ern zu hinterfragen und dann kinderlos zu bleiben oder andere Konzepte zu leben.

Das egg freezing bringt mich zu einem letzten Thema, nämlich zu dem Erwartungsdruck, der dadurch entsteht, dass für die Reproduktion ein nicht geringer technischer Aufwand betrieben wird. Führt das nicht zu „Qualitätsanforderungen“ an den Nachwuchs, machen Reprotechnologien die Türen zu vorgeburtlicher Selektion noch weiter auf?

UK: Ja, gerade beim egg freezing soll die In-Vitro-Befruchtung ja erst in einem höheren Lebensalter stattfinden, und spätestens dann hat man auch den Qualitätscheck des Embryos dabei, da reicht schon die von ReproduktionsmedizinerInnen gern ins Feld geführte Begründung, so ließe sich die Chance auf eine Geburt verbessern. Aber auch die anderen Techniken und Praxen zielen unterm Strich darauf ab, dass die „Richtigen“ sich fortpflanzen, die Gesunden, die Weißen, eben die, die es sich leisten können. SD: Das ist die einzige Kritik am egg freezing, die ich komplett unterschreiben kann. RM: Auch wenn neue Formen von Eugenik im Moment nicht Teil der Debatte sind - außer bei der Leihmutterschaft, da haben wir ja in den letzten Monaten gehört, dass die Dienstleistung der Leihmutter aus Sicht der „Bestelleltern“ offensichtlich darin besteht, ein gesundes Kind auszutragen -, das liegt total nahe. Kinder werden mit der Repromedizin einfach noch mehr zum Projekt, und das heißt auch, dass sie noch mehr zu erfüllen haben, wenn sie mal auf der Welt sind. Was wohl passiert, wenn mit einer aufgetauten Eizelle ein behindertes Kind entsteht? Werden die Eltern dann die Eizellbank verklagen? Oder gar den Arbeitgeber?

Das Gespräch führte Uta Wagenmann.

  • 1. LSBTIQ ist die Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*(-sexuelle/-gender …), Inter*(-sexuelle/-geschlechtliche Menschen) und queer lebende Menschen.

Rebecca Maskos ist freie Journalistin und promoviert an der Hochschule Bremen zu Ableism und Hilfsmittelnutzung.

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Sarah Diehl arbeitet als Autorin, Publizistin und Filmemacherin zu reproduktiven Rechten im internationalen Kontext, etwa in ihrem Dokumentarfilm „Abortion Democracy: Poland/ South Africa“, in dem es um die Auswirkungen von Abtreibungsgesetzen auf die Lebensrealität von Frauen geht, oder in dem im November erschienenen Sachbuch Die Uhr, die nicht tickt über kinderlose Frauen und die Kontinuität negativer Stereotypen über sie.

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Ulrike Klöppel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ an der HU Berlin und Beiratsmitglied der Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen.

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GID Meta
Erschienen in
GID-Ausgabe
227
vom Dezember 2014
Seite 11 - 14