Gen-ethisches Netzwerk
Gen-ethisches Netzwerk
Köln und Berlin. 17. April 2009. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren und das Gen-ethische Netzwerk fordern die Bundesregierung auf, eine Importzulassung für die genmanipulierte Reis-Sorte LL62 abzulehnen. Der EU-Ausschuss für Lebensmittel und Tiergesundheit wird sich in seiner Sitzung am Montag mit dem Antrag der Firma BAYER befassen.
(Berlin, 29. Januar 2010) Am 1. Februar tritt das Gendiagnostik-Gesetz (GenDG) in Kraft. Es regelt erstmals in Deutschland den Umgang mit Gentests. Welche dieser Tests aber genau unter die Schutzbestimmungen des Gesetzes fallen werden, ist noch unklar.
Das Gen-ethische Netzwerk fordert einen Stopp der Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln. Ein internationales Bündnis gegen Patente auf Saatgut, Pflanzen, landwirtschaftliche Nutztiere und Lebensmitteln startet in dieser Woche globale Aktivitäten.
Am 20. Mai 2010 um 19:00 Uhr findet im Büro des Gen-ethischen Netzwerks in Berlin-Mitte eine Veranstaltung mit Jayakumar Chelaton, dem Gründer und Direktor der indischen Nichtregierungsorganisation THANAL, statt.
(Berlin und München, 11. Mai 2010) Eine Koalition aus vierzig Verbänden geht juristisch gegen die EU-Anbauzulassung für die gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffel des deutschen Chemiekonzerns BASF vor. Die Aktion GEN-Klage, an der das Gen-ethische Netzwerk beteiligt ist, ist der festen Überzeugung, dass die Zulassung an verschiedenen Stellen gegen europäisches Recht verstößt. Das Verfahren stellt zudem eine gute Gelegenheit dar, ein neues Werkzeug auszuprobieren: die Aarhus-Konvention.
(15. Juni 2010) Das GeN unterstützt den von Testbiotech initiierten Aufruf zum Schutz der Umwelt vor künstlichen Organismen. Die Unterzeichner halten eine breite politische und gesellschaftliche Debatte über die Synthetische Biologie für unabdingbar, bevor Fakten geschaffen oder politische Entscheidungen getroffen werden.
!!! Jetzt anmelden !!! Am ersten Wochenende im Dezember, am 4. und 5. Dezember, treffen sich Aktive und Aktivistinnen, Bäuerinnen und Bauern, Mitglieder von Umwelt- und Naturschutzgruppen und andere UnterstützerInnen der gentechnikfreien Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zu einem gemeinsamen Treffen in Leipzig.


