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Gentechnik-Kritik

April 2008
Italienische Verbände hatten sich während der Überarbeitung der EU-Bio-Verordnung sehr für eine Null-Toleranz gegenüber gentechnischen Verunreinigungen stark gemacht. Das zeigte, wie auch die starke Beteiligung an einer Befragung von unten im vergangenen Jahr, dass die Kritik an der Agro-Gentechnik hier in speziellen Bahnen verläuft, die Luca Colombo nachzuzeichnen versucht.
April 2008
Österreich gilt vielen in der Agro-Gentechnik-Debatte als Vorbild auch für wünschenswerte deutsche Politik. Nicht nur, dass es seit Jahren genau die gentechnisch veränderten Sorten verboten hat, die in der Europäischen Union zum Anbau zugelassen sind. Auch haben österreichische Akteure einen - nicht unumstrittenen - pragmatischen Weg gefunden, 400 Nahrungsmittel als Gentechnik-frei zu kennzeichnen.
April 2008
Gentechnikkonzerne erwecken gerne den Eindruck, als könnten sie tun und lassen, was sie wollen. Dass dem nicht so ist, hat eine kleine Gemeinde in Hessen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Juni 2010
Manche Gentechnik-KritikerInnen tun es, andere tun es nicht: sich explizit auf Ökonomie-Kritik beziehen. Wir haben uns deshalb gefragt, wie viel Ökonomie in der Gentechnik-Kritik steckt.
Juni 2010
Die erste GID-Nummer erschien 1985. Damals es gab noch keine Freisetzungsversuche, noch kein Gentechnikgesetz und auch keine Gentechnik-kritische Bewegung im eigentlichen Sinne. Welche Rolle spielte vor 20 Jahren innerhalb der Gentechnik-Kritik im GID die Kritik an der Ökonomie und der Ökonomisierung? Welche Argumente wurden angeführt? Ein Blick ins GID-Archiv zeigt, dass viele Themen, die damals aktuell waren, es auch noch heute sind.
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