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Bienen

Bienen

Die Bienen sind schuld. Und wenn nicht die Bienen, dann sind es die Imker. Wenn es um Koexistenz und Kontamination von gentechnikfreier Landwirtschaft geht, dann werden die sonst wegen der Bestäubung beliebten Insekten zum Problem. Die Wochenzeitung "Die Zeit" widmete sich diesem Thema und die Autorin kam zu einem Schluss, der nicht von allen geteilt wird, zum Beispiel nicht von einem Berufsimker. Ein nicht veröffentlichter Leserbrief.
Bienenvölker, die gleichzeitig mit dem Parasiten Nosema befallen waren und den Pollen des gentechnisch veränderten Mais MON810 zu fressen bekamen, brachen in einer Untersuchung deutlich früher zusammen als solche, die mit konventionellem Maispollen gefüttert worden waren.
Ob und bis zu welchem Grad geringe Mengen genetisch veränderten Materials auch in gentechnikfreien Erzeugnissen geduldet werden müssen, ist bislang ungeklärt. Einige Imker lassen diese Frage gerichtlich klären.
Honig gilt in der öffentlichen Wahrnehmung als ein besonders gesundes und naturbelassenes Lebensmittel. Doch die Kontamination von Honig mit Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen ist bei weitem keine Ausnahme mehr.
Bienen und Imkerei werden möglicherweise zum Bauernopfer bei der Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen in die Landwirtschaft. Aber es gibt auch einen anderen Blick auf ein sehr spezielles „Miteinander“ von Pflanzen und Tieren.
Was haben genetisch modifizierte Pflanzen (GMO), DNA-Kriminalistik und Bienenster­ben miteinander zu tun?