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Bayer

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Bayer will Monsanto übernehmen. Dow und DuPont wollen fusionieren, und Syngenta soll von ChemChina gekauft werden. Wenn alle derzeit geplanten Übernahmen und Fusionen zustande kommen, werden drei Konzernkonglomerate bald über 60 Prozent des globalen Saatgutgeschäfts kontrollieren.

Das GeN hat anlässlich der "Wir haben es satt!"-Demonstration im Januar 2017 ein kleines Faltblatt veröffentlicht. Es stellt die beteiligten Konzerne und ihre Lobbyarbeit zugunsten einer verfehlten Landwirtschaftspolitik kurz vor.

Jetzt ist es fast soweit: Der Chemiekonzern Bayer wird den Gentech-Branchenprimus Monsanto übernehmen, sobald AktionärInnen und Kartellbehörden ihre Zustimmung gegeben haben.

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Bayer nutzt neue Gentechnik-Verfahren in Landwirtschaft und Medizin und meldet zudem fleißig Patente an. Ein Überblick.

Es begann im vergangenen Frühjahr mit dem Angebot des Branchenprimus Monsanto, den schweizerischen Agrarkonzern Syngenta zu übernehmen. Daraus ist ein Schachern und Feilschen geworden, das die TOP Sechs der Branche bei gleichen Marktanteilen auf drei beteiligte Konzerne zusammenschmelzen könnte.

Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) startet mit Unterstützung der GEKKO Stiftung (Hamburg) und der grassroots foundation (Warendorf) im September 2013 ein Projekt zu der Rolle von Konzernen in der Agro-Gentechnik.

(Berlin und Köln, 25. August 2013) Das Zulassungsverfahren für den gentechnisch veränderten Reis LL62 der Firma BAYER CropScience muss gestoppt werden. Das fordern die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) und das Gen-ethische Netzwerk (GeN) von der Europäischen Kommission und dem BAYER-Konzern. Mit dem Anbau des Reis ist die Nutzung des hochgiftigen, als reproduktionstoxisch klassifizierten Unkrautvernichtungsmittels Glufosinat verbunden.

(Berlin, Hamburg, Köln, 16. Mai 2013) Gemeinsame Presse-Information von Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU), Gen-ethisches Netzwerk e.V. (GeN)

Das Verhütungsmittel-Implantat Jadelle von Bayer, das fünf Jahre lang Hormone in den Körper abgibt, wird derzeit subventioniert und in aller Welt verbreitet. Hintergrund: Der Kampf um Marktanteile und ein Rollback in der Bevölkerungspolitik.

(Köln und Berlin, 21. März 2013) Das Gen-ethische Netzwerk und die Coordination gegen BAYER-Gefahren fordern in einem Offenen Brief an EU-Verbraucherkommissar Tonio Borg und Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, den Antrag auf Importzulassung für genmanipulierten Reis der Sorte LL62 abzulehnen. Zur Hauptversammlung der BAYER AG am 26. April haben die Verbände zudem einen Gegenantrag eingereicht, in dem ein Verzicht auf LL62 gefordert wird.

Köln und Berlin. 17. April 2009. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren und das Gen-ethische Netzwerk fordern die Bundesregierung auf, eine Importzulassung für die genmanipulierte Reis-Sorte LL62 abzulehnen. Der EU-Ausschuss für Lebensmittel und Tiergesundheit wird sich in seiner Sitzung am Montag mit dem Antrag der Firma BAYER befassen.