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Nach wie vor steckt die Gentechnikpolitik der Europäischen Union fest. Kommission, Parlament und Mitgliedstaaten kommen beim Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen auf keinen gemeinsamen Nenner.
Ende Juni veröffentlichte die Nichtregierungsorganisation Testbiotech Unterlagen der Industrie, die den Mais „SmartStax“ betreffen. Daraus geht nach Ansicht von Testbiotech hervor, dass die Risiken dieser gentechnisch veränderten Maislinie von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA nicht ausreichend geprüft wurden.
Mehr als einhundert Nichtregierungsorganisationen, darunter auch das Gen-ethische Netzwerk, haben sich mit einem Offenen Brief an den Kommissionspräsidenten der Europäischen Union, Manuel Barroso, gewandt. Die Gruppen fordern einen radikalen Wandel bei der Forschungsförderung der EU.
In der Europäischen Union formieren sich die Positionen zur Berücksichtigung sozioökonomischer Aspekte des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen im Zuge der Marktzulassung - Anmerkungen zu einem ambitionierten Unterfangen.
Die Gentechnik-Regulierung in der Europäischen Union steht vor einem radikalen Wandel: Geht es nach Parlament und Kommission der EU, dann haben die Mitgliedstaaten in Zukunft deutlich erweiterte Möglichkeiten zu entscheiden, ob gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auf ihrem Territorium angebaut werden oder nicht.
Gen-ethisches Netzwerk, Berlin. Eine öffentliche DNA-Entnahme bei den Teilnehmern des 14. Europäischen Polizeikongresses veranstaltete das Gen-ethische Netzwerk () am 16. Februar 2011. Ein überdimensioniertes Wattestäbchen hat die Probensammlung überwacht.
Das Gen-ethische Netzwerk hat - gemeinsam mit Friends of the Earth Europe, GENET - Europan NGO Network on Genetic Engineering, Greenpeace, The Greens/ European Free Alliance (European Parliament), IFOAM EU unit, Save our Seeds und der GLS Treuhand - Zukunftsstiftung Landwirtschaft - zur Konferenz Gentechnikfreies Europa 2010 - 6. Konferenz der Gentechnikfreien Regionen in Europa, 16-18 September in Brüssel und Gent eingeladen. Hier ein paar Eindrücke ...
Der für Agro-Gentechnik zuständige EU-Kommissar John Dally hat die gentechnisch veränderte BASF-Kartoffel „Amflora“ für den Anbau in der Europäischen Union zugelassen. Damit wurde das seit zwölf Jahren existierende Moratorium beendet.