Sauter, Arnold
Sauter, Arnold
Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag legte im Februar einen Bericht vor, der die so genannte zweite und dritte Generation gentechnisch veränderter Pflanzen in Augenschein nimmt. Fazit des Berichtes: Die Erwartungen sind bislang zu großen Teilen nicht erfüllt worden.
Die zukünftigen transgenen Pflanzen sollen’s auch in Europa endlich bringen: Nutzen, Akzeptanz und Profit. Gesundheitsfördernde Lebensmittel, Medikamente vom Acker, Biokunststoffe und schneller nachwachsende Energiepflan-zen könnten die bestehende Ablehnung überwinden – so lautet eine verbreitete Annahme. Doch welche Produkte sollen mit den nächsten Generationen gentechnisch veränderter Pflanzen ermöglicht werden? Und welche neuartigen Gefahren könnten daraus resultieren? Ein Projekt des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) untersucht diese Fragen.
Das kommerzielle Angebot genetischer Tests im Internet wächst. Eine Untersuchung für das Europäische Parlament hat massive Qualitätsmängel im Beratungsangebot der Anbieterfirmen festgestellt und legt eine stärkere Regulierung nahe.
Ein neuer Bericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag belegt, wie wenig über die bisherigen sozioökonomischen Effekte transgener Pflanzen bekannt ist, und plädiert für eine strikte Problemorientierung bei der Suche nach zukunftsfähigen Agrartechnologien und Bewirtschaftungsweisen.
Dies war eine der Kernfragen des Gendoping-Projekts, das das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) auf Initiative des Sportausschusses durchführte.


