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Kartoffeln

Kartoffeln

Geht es nach der Europäischen Kommission und dem Chemie- und Gentechnikunternehmen BASF, sollen schon bald gentechnisch veränderte Kartoffeln auf die Felder kommen, um industrielle Rohstoffe zu liefern. Am weitesten fortgeschritten in der Europäischen Union ist das Zulassungsverfahren für die BASF-Stärkekartoffel Amflora.
Im Rahmen einer Studie des Umweltbundesamtes wurden anhand von fünf Fallbeispielen gentechnische Lösungsansätze für pflanzenbauliche beziehungsweise verarbeitungstechnische Probleme den Strategien der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft gegenübergestellt. Im Folgenden werden die zentralen Punkte des Berichtes „Alternativen zu gentechnisch veränderten Pflanzen“ dargestellt.
Bei der EU liegt ein Zulassungsantrag von BASF für den Anbau einer gentechnisch veränderten Kartoffel vor, über den die EU-UmweltministerInnen am 20. Februar entscheiden sollen. Die BASF scheint zuversichtlich, hat sie doch bereits Mitte Januar über 150 Hektar für den Anbau in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern angemeldet. Und dennoch regt sich kein Sturm der Entrüstung, geht kaum jemand auf die Barrikaden. Fünf gute Gründe, sich dennoch gegen die Zulassung der BASF-Gentech-Kartoffeln zu engagieren.