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Lebensmittel

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In Lebensmittelgeschäften sind zunehmend Produkte zu finden, die gentechnisch veränderte (gv) Bestandteile enthalten. Untersuchungen in fünf Bundesländern ergaben: Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) werden in der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Die gute Nachricht: Es sind nach wie vor praktisch keine Lebensmittel auf dem Markt, die hauptsächlich aus GVO bestehen. Die schlechte: Etwa jedes vierte sojahaltige Nahrungsmittel enthält auch transgene Anteile. Diese Anteile liegen im Endprodukt in der Regel unter der europaweit geltenden Kennzeichnungsschwelle von 0,9 Prozent.
Von Genfood und Designerbabies
Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts findet die Wissenschaft mit der Gentechnologie den Schlüssel, sich die Erde und vor allem ihre Geschöpfe endgültig untertan zu machen. Plötzlich schien alles möglich!
20 Jahre später begeben sich Bertram Verhaag und Gabriele Kröber auf eine Weltreise um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden:
Von Genfood und Designerbabies
Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts findet die Wissenschaft mit der Gentechnologie den Schlüssel, sich die Erde und vor allem ihre Geschöpfe endgültig untertan zu machen. Plötzlich schien alles möglich!
20 Jahre später begeben sich Bertram Verhaag und Gabriele Kröber auf eine Weltreise um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden:
Kein Industriezweig hat so direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden wie die Nahrungsmittelindustrie. Durch den Einsatz von Gentechnologie ist diese Industrie im Begriff sich tiefgreifend zu verändern.
Das GenBuch Lebensmittel informiert kompakt und leicht verständlich über den aktuellen Stand dieser Entwicklung. Ein umfassender Serviceteil präsentiert darüber hinaus die aktuelle Situation bei einzelnen Grundnahrungsmitteln und Fertigprodukten.
Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) gehören nicht auf den Teller, denn sie bergen unvorhersehbare Risiken für die Gesundheit.
In einer neuen Untersuchung wurde zutage gefördert, dass Eiweiß-Moleküle aus gentechnisch veränderten Pflanzen deutliche Immunreaktionen, zum Beispiel Entzündungen, auslösen können. Doch damit nicht genug: Die gentechnisch erzeugten Proteine sind auch in der Lage, andere, bis dato keine Immunantwort auslösenden Eiweiße, „anzustecken”. Aktuelle Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind jedoch nicht zuverlässig geeignet, diese Erscheinungen aufzuspüren.
Die Bush-Regierung feiert den Spruch des WTO-Gerichtes gegen die EU. Dabei können Staaten laut Urteil Importe gentechnisch veränderter Lebensmittel verhindern.
In deutschen Lebensmittelgeschäften sind zunehmend Produkte zu finden, die gentechnisch veränderte (gv) Bestandteile enthalten. Untersuchungen in fünf Bundesländern ergaben: Jedes vierte sojahaltige Nahrungsmittel enthält gv-Soja.
Beim Zusammentreffen der verschiedenen Zweige der Peoples Caravan in Nepal hat die Bewegung der asiatischen Landbevölkerung eine Erklärung zum Internationalen Jahr des Reises abgegeben. Im Folgenden dokumentieren wir diese Erklärung in Auszügen.
Ein Biotechnologie-Unternehmen in den USA möchte den kommerziellen Anbau einer gentechnisch veränderten Reissorte vorantreiben, die in ihren Körnern zwei menschliche Proteine produziert. Verbraucher- und Umweltschützer sowie Reisproduzenten in den USA sind dagegen. In diesem Jahr gab es (noch) keine Genehmigung.
Mit der Gründung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit sollten Lebensmittelskandale wie BSE vermieden oder möglichst früh erkannt werden. Zwei Jahre nachdem die EFSA ihre Arbeit aufgenommen hat, scheint von diesen hehren Idealen nichts mehr übrig geblieben zu sein.