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Bt-Mais

Februar 2004
Im Rahmen einer Studie des Umweltbundesamtes wurden anhand von fünf Fallbeispielen gentechnische Lösungsansätze für pflanzenbauliche beziehungsweise verarbeitungstechnische Probleme den Strategien der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft gegenübergestellt. Im Folgenden werden die zentralen Punkte des Berichtes „Alternativen zu gentechnisch veränderten Pflanzen“ dargestellt.
Juni 2004
Der Mais ist gesät, soviel ist schon mal sicher. Wo er aber langsam aus der Kruste sprießen wird, ist derzeit unklar. Die Standorte bleiben geheim. Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Bt-Mais in Deutschland. Ein kurzer Einblick.
Juni 2006
Die Anbaufläche für gentechnisch veränderten Mais in Deutschland wächst schwach, aber sie wächst. Regional bilden sich große und kleine Bündnisse, oft um den Anbau überhaupt öffentlich zu machen. Nicht selten mit dem Erfolg, den Anbau zu verhindern.
Heutzutage sind mehrere hundert Resistenzen von landwirtschaftlichen Schädlingen gegen Insektizide bekannt. Auf landwirtschaftliche Systeme zugeschnittene Resistenzmanagement-Programme in den USA dienen dazu, Resistenzentwicklungen der Schädlinge zu vermeiden beziehungsweise hinauszuzögern. Was aber, wenn die Festlegung einer Refugien-Strategie auf dünner wissenschaftlicher Basis erfolgt und die Bauern die Vorschriften teilweise ignorieren?
August 2006
Insektenresistenter Bt-Mais ist die einzige gentechnisch veränderte Pflanze, die in Deutschland kommerziell angebaut wird. Die Zulassung erfolgte 1998. Ein Überblick über wissenschaftliche Untersuchungen aus den letzten fünf Jahren zeigt aber, dass der Mais nicht als sicher gelten kann.
August 2007
Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland hat in diesem Jahr erneut zugenommen. Über die Gründe lässt sich trefflich spekulieren. Die Rahmenbedingungen haben sich gegenüber den Vorjahren hier und da geändert.
Dezember 2007
Verwaltungsgerichte in Brandenburg bestätigten im Sommer die Anordnung der Behörden an einen Landwirt, seinen gentechnisch veränderten Mais unterzupflügen. Er hatte die transgene Saat in einem Schutzgebiet ausgebracht, in dem Biozide nicht gestattet sind.
Dezember 2007
In die Diskussion um die Kennzeichnung von Produkten von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert worden sind, kommt endlich Bewegung. Der Verbraucherzentrale Bundesverband legte im November einen konkreten Vorschlag vor und trifft damit im Bundeslandwirtschaftsministerium auf offene Ohren.
August 2007
Vor rund 10.000 Jahren begannen Mexikos BewohnerInnen, Mais zu kultivieren. In diesem Ursprungszentrum wollen nun transnationale Unternehmen den experimentellen Anbau von transgenem Mais vorantreiben. Eine Kontamination der mehr als 60 heimischen Landsorten wäre gewiss.
Februar 2009
Pollenmonitoring kann eine hilfreiche Methode sein, um herauszufinden, auf welchem Wege geschützte Tierarten mit dem Gift aus gentechnisch veränderten insektenresistenten Maissorten in Kontakt kommen. Dafür liegen nun standardisierte Messmethoden vor, die in Brandenburg bereits angewandt werden.
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