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Futtermittel

Futtermittel

(Berlin, Dezember 2009) Umweltverbände, Organisationen aus der Landwirtschaft und andere fordern gemeinsam mit dem Gen-ethischen Netzwerk: Keine Schwellenwerte für in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen!
Die Agrarindustrie versucht, die Nulltoleranz der Europäischen Union gegenüber nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen zu kippen.
Oktober 2008. Umwelt- und Verbraucherverbände tadeln die falsche Kritik an „ohne Gentechnik“- Kennzeichnung.(Das Verbändepapier wurde im Februar 2009 aktualisiert!)
Mit der Einführung der Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ bietet sich ein echter Anreiz für Bauern, gentechnikfreies Futter zu nutzen. Aber es gibt auch andere gute Gründe.
In die Diskussion um die Kennzeichnung von Produkten von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert worden sind, kommt endlich Bewegung. Der Verbraucherzentrale Bundesverband legte im November einen konkreten Vorschlag vor und trifft damit im Bundeslandwirtschaftsministerium auf offene Ohren.
Mit dem Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen soll sichergestellt werden, dass nur unbedenkliche Lebens- und Futtermittel auf den Markt kommen. Verfahrensmängel und fehlende wissenschaftliche Erkenntnisse führen jedoch zu fragwürdigen Entscheidungen.
Futtermittel mit Gentechnik-Anteil müssen seit April gekennzeichnet werden. Die Firma Bunge kennzeichnet sogar gentechnikfreies Soja und zieht damit den Ärger von Bäuerinnen und Bauern auf sich.