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Gendiagnostikgesetz

Gendiagnostikgesetz

In Finger weg von meiner DNA - Teil 1 machte das auf Entwicklungen im Kontext von staatlicher Migrationskontrolle aufmerksam.


Auf dieser Seite finden Sie die Dokumentation der Kampagne gegen DNA-Tests in der Migrationskontrolle im Zeitraum November 2008 bis April 2009.

-> Zu Finger weg von meiner DNA - Teil 2 DNA-Sammelwut stoppen!

Im Bundestag diskutieren die Abgeordneten; doch hören sie auch auf die Stimmen von Außen?

(April 2010) Seit rund zehn Jahren boomt der Gentest-Markt: Kliniken und Arztpraxen, aber auch private Labore bis hin zur Internetfirma Google bieten Gentests an. Dabei ist die Aussagekraft und der Nutzen dieser Tests äußerst zweifelhaft. Seit 1. Februar 2010 gibt es nun ein Gesetz, das diese Praxis regeln soll - viele entscheidende Punkte sind jedoch noch ungeklärt.

(Berlin, 29. Januar 2010) Am 1. Februar tritt das Gendiagnostik-Gesetz (GenDG) in Kraft. Es regelt erstmals in Deutschland den Umgang mit Gentests. Welche dieser Tests aber genau unter die Schutzbestimmungen des Gesetzes fallen werden, ist noch unklar.

Das geplante Gendiagnostik-Gesetz steht - wie bereits mehrfach in den vergangenen zehn Jahren - kurz vor der Verabschiedung. Auch diesmal ist ungewiss, ob die amtierende Regierung eine Verabschiedung vor den Bundestagswahlen zustande bekommt. Sie hat gute Chancen, vor allem, weil sie ein umstrittenes Feld kategorisch aus dem Regelungsbereich des Gesetzes ausschließt: Die Verwendung von DNA-Proben und den dazugehörigen Patientendaten für die Forschung.

(Berlin, 2. März 2009). In einer gemeinsamen Pressemitteilung kritisieren das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN), PRO ASYL und der Deutsche Anwaltverein den Regierungsentwurf für ein Gendiagnostikgesetz (GenDG). Das geplante Gendiagnostikgesetz untergräbt das ursprüngliche Ziel, vor Diskriminierung zu schützen.