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BASF

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Bayer will Monsanto übernehmen. Dow und DuPont wollen fusionieren, und Syngenta soll von ChemChina gekauft werden. Wenn alle derzeit geplanten Übernahmen und Fusionen zustande kommen, werden drei Konzernkonglomerate bald über 60 Prozent des globalen Saatgutgeschäfts kontrollieren.

Das GeN hat anlässlich der "Wir haben es satt!"-Demonstration im Januar 2017 ein kleines Faltblatt veröffentlicht. Es stellt die beteiligten Konzerne und ihre Lobbyarbeit zugunsten einer verfehlten Landwirtschaftspolitik kurz vor.

(Berlin, 26. Februar 2016) Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge „streicht“ der BASF-Konzern seine „Forschung in der Gentechnik zusammen“. Das kommentiert Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk (GeN) in Berlin: „Wir begrüßen diesen Schritt natürlich außerordentlich. Gleichzeitig warnen wir vor neuen gentechnischen Verfahren.“

(Berlin und Köln, 1. Mai 2014) Anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung der BASF-Aktionärinnen und -Aktionäre am 2. Mai wird das Gen-ethische Netzwerk gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionäre und Aktiven von ATTAC aus Ludwigshafen und Mannheim gegen die Konzernstrategie des BASF-Konzerns protestieren. Zwar hat der Konzern Anfang des vergangenen Jahres die Zentrale der Pflanzenbiotechnologie-Tochterfirma „BASF Plant Science“ in die USA verlegt. „Damit ist das Problem der Nutzung der Gentechnik in der Land- und Lebensmittelwirtschaft nicht aus der Welt. Das Gen-ethische Netzwerk und andere werden den Konzern nicht aus den Augen lassen“, versichert Christof Potthof, Mitarbeiter des GeN in Berlin.

(Berlin und Hamburg, 17. November 2013) Das Gen-ethische Netzwerk und das Rechtshilfebüro Hamburg streiten in Karlsruhe für den Schutz des Versammlungsrechts. Am 19. November findet vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe unser Prozess zur Durchsetzung des Rechts auf freie Wahl eines Versammlungsortes auch im zunehmend privatisierten öffentlichen Raum statt.

Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) startet mit Unterstützung der GEKKO Stiftung (Hamburg) und der grassroots foundation (Warendorf) im September 2013 ein Projekt zu der Rolle von Konzernen in der Agro-Gentechnik.

(Berlin, Bern und Köln, 24. April 2013) Bei der Hauptversammlung am Freitag in Mannheim muss sich BASF unbequemen Fragen des Dachverbands der Kritischen Aktionäre, des Gen-ethischen Netzwerks (GeN) und der Schweizer AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften (ACTARES) stellen. Die drei Organisationen kritisieren den weltgrößten Chemiekonzern wegen seines Engagements in der Pflanzen-Biotechnologie, wegen massiver Einflussnahme auf politische Prozesse und wegen des Abbaus von 350 Arbeitsplätzen in der Region Basel beim 2008 übernommenen Spezialchemiekonzern Ciba.

Ende letzten Jahres rief der Rat für Nachhaltige Entwicklung, der die Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit berät, einen Ideenwettbewerb aus. Gewonnen hat eine Arbeitsgruppe der BASF, die eine Methode zur Nachhaltigkeitsmessung in der Landwirtschaft entwickelt hat. Der landwirtschaftliche Experte im Rat war jedoch nicht an der Auswahl beteiligt.

(Berlin, 10. September 2012) Der Chemie- und Gentechkonzern BASF unterstützt in den USA eine Kampagne gegen die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel.
Die BASF hat sich direkt mit mehr als 1,5 Millionen US-Dollar an der Finanzierung der Kampagne beteiligt und liegt damit an vierter Stelle der unterstützenden Unternehmen.

(Berlin, 25. April 2012) Der BASF-Konzern hat sich in einem guten Jahrzehnt zu einem der wichtigsten Agro-Gentechnik-Konzerne entwickelt - in Deutschland wie auch weltweit. Aus Anlass der Aktionärs-Hauptversammlung des Konzerns werden wir am kommenden Freitag, 27. April, vor dem Rosengarten in Mannheim unsere Kritik an der Pflanzen-Biotechnologie-Strategie der BASF vorbringen.