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Brokkoli

Brokkoli

Die Koalition um den Globalen Aufruf gegen Patente auf Pflanzen und Tiere wird am 23. Oktober in München gegen die zunehmende Patentierung von Saatgut, konventionellen Pflanzensorten und Nutztierrassen protestieren. Aus der ganzen Welt haben sich Bauernverbände und andere Gruppen dem Protest angeschlossen.
Eine Fachtagung in Berlin macht die Konflikte zwischen den Ansprüchen auf das geistige
Eigentum an Pflanzen und den Bauernrechten deutlich.
Im Juli fand in München am Europäischen Patentamt eine öffentliche Anhörung zu den umstrittenen Patenten auf Brokkoli und Tomaten statt - begleitet von zahlreichen Protestaktionen.
Grundsatzentscheidungen zu Patenten auf Pflanzen und Tiere sind gefallen. Die Politik befindet sich jedoch weiterhin auf einem beschwerlichen Weg.
Patentierung von Genen, Geweben, Tieren, Pflanzen und Pflanzensorten nimmt weiter zu. Das Europäische Patentamt hält nicht ein in seiner Praxis, das Europäische Patentübereinkommen weit auszulegen. Alles wird patentiert, zuletzt Sonnenblumen, die mit "normalen" Züchtungsmethoden erzeugt worden waren. Bauernorgananisationen und NGO aus der ganzen Welt wenden sich dagegen.
(München und Berlin, 19. Februar 2010) Das Europäische Patentamt (EPA) hat den Termin für die Verhandlung über das Brokkoli-Patent und das Matschtomaten-Patent auf den 20. und 21. Juli 2010 gelegt. Die Patente werden vor der Großen Beschwerdekammer des EPA verhandelt.
Am 20. Juli 2010 verhandelt das Europäische Patentamt über Patente auf Brokkoli und Tomaten aus traditioneller Zucht. Bauern-, Umwelt-, Entwicklungshilfe- und andere Organisationen - und natürlich auch das GeN - rufen gemeinsam zur Demonstration in München auf: Setzen wir zusammen ein deutliches Zeichen gegen Patente auf Pflanzen und Tiere, auf Gene, Zellen und Gewebe - Kein Patent auf Leben!
(München und Berlin, 2. August 2011) Anlässlich einer Anhörung zu den Patenten über konventionell gezüchteten Brokkoli und Tomaten im Europäischen Patentamt in München ruft die Koalition No Patents on Seeds zu einer Demonstration auf. Das Gen-ethische Netzwerk unterstützt diesen Aufruf.