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synthetische Biologie

synthetische Biologie

Die „synthetische Biologie“ versteht sich als Ingenieursdisziplin: Sie will das Leben in einzelne Bauteile und Schaltkreise zerlegen und von Grund auf selbst gestalten. In letzter Zeit konnten einige ihrer Vertreter erste Erfolge vorweisen.
Gentechnologie war früher - heute kommen WissenschaftlerInnen aus Forschung und Industrie als Synthetische BiologInnen daher.
Die Synthetische Biologie verspricht Kraftstoffe auf der Basis von Biomasse mit neuer Wirkungseffizienz. Doch bleiben viele Fragen offen.
(15. Juni 2010) Das GeN unterstützt den von Testbiotech initiierten Aufruf zum Schutz der Umwelt vor künstlichen Organismen. Die Unterzeichner halten eine breite politische und gesellschaftliche Debatte über die Synthetische Biologie für unabdingbar, bevor Fakten geschaffen oder politische Entscheidungen getroffen werden.
(Berlin, Januar 2011) Es war und ist nicht damit zu rechnen, dass die Entwicklung von Molekularbiologie und Gentechnologie einfach stehen bleibt. Übergänge in neue Kapitel der Geschichte der Biologie sind zwangsläufig. Ob wir uns derzeit noch in einer Übergangsphase befinden oder mit der so genannten Synthetischen Biologie bereits in einer neuen Phase angekommen sind, wird mit letzter Sicherheit vermutlich erst in ein paar Jahrzehnten festgestellt werden können.
Die Richtung für den Umgang mit der Technologie ist vorgezeichnet, die Debatten um ethische Aspekte bleiben oft genug beschränkt.
Verbände veranstalten am Freitag, 21. Oktober 2011 (10 bis 16:30 Uhr) gemeinsam eine Tagung zur Synthetischen Biologie.

Ort: Kulturinitiative im Anthroposophischen Zentrum Kassel e.V., Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel. Online-Straßenkarte