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Syngenta

Syngenta

Es begann im vergangenen Frühjahr mit dem Angebot des Branchenprimus Monsanto, den schweizerischen Agrarkonzern Syngenta zu übernehmen. Daraus ist ein Schachern und Feilschen geworden, das die TOP Sechs der Branche bei gleichen Marktanteilen auf drei beteiligte Konzerne zusammenschmelzen könnte.

Über den Sommer versuchte der US-Konzern Monsanto den Schweizer Konkurrenten Syngenta gegen den Willen von dessen Vorstand zu übernehmen. Das Unterfangen scheiterte letztendlich, wirft aber trotzdem einige Fragen auf, die wir mit François Meienberg von der Erklärung von Bern besprechen.

Alle Welt kennt Monsanto. Viele kritisieren den Konzern - zu Recht. Doch eine Handvoll weiterer Unternehmen folgt ihm auf dem Fuße. Woran arbeiten sie und was sind ihre Strategien für die Zukunft?

Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) startet mit Unterstützung der GEKKO Stiftung (Hamburg) und der grassroots foundation (Warendorf) im September 2013 ein Projekt zu der Rolle von Konzernen in der Agro-Gentechnik.

Die Auseinandersetzung zwischen der Landlosenbewegung MST und dem Agrar-Konzern Syngenta um eine GVO-Versuchsfarm im brasilianischen Bundesstaat Paraná haben mit dem Tod von zwei Menschen eine neue Qualität erreicht.

Der schweizerische Agrar- und Chemiekonzern Syngenta musste zugeben, dass seit dem Jahre 2001 in den USA gentechnisch veränderter Mais in den Verkehr gebracht wurde, der nicht zugelassen ist. Der Mais mit dem Genkonstrukt Bt10 ist insektenresistent und trägt ein Antibiotika-Resistenzmarkergen gegen
Ampicillin.

Anläßlich der europäischen Konferenz zu gentechnikfreien Regionen, Biodiversität und ländlicher Entwicklung fand im Januar einer Podiumsdiskussion statt. TeilnehmerInnen waren Matthias Berninger (parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft - MB), Christiane Graefe (Moderation, Die Zeit - CG), Hans-Theo Jachmann (Syngenta - HTJ), Maria-Grazia Mammucini (Leiterin der toskanischen Behörde für Innovation und Forschung in der Landwirtschaft - MGM), Vera Mora (Ungarische Stiftung für Umwelt-Partnerschaft - VM).