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USA

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Manipulationen der Biotech-Industrie und deren Verbündung mit der Politik spielen eine durchaus entscheidende Rolle für den zunehmenden Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen in den USA. Konzerne nehmen Einfluss auf Politik, Wissenschaft und Medien. Es entstehen politische Rahmenbedingungen, die eine Etablierung der transgenen Sorten erheblich fördern.
Was vor wenigen Jahren noch als Randerscheinung in der Gentechnikdebatte und politisch naive Aktivität betrachtet wurde, hat sich spätestens im Laufe des letzten Jahres zu einer weltweit ernst zu nehmenden Bewegung entwickelt - die Ausrufung Gentechnik-freier Zonen. Im folgenden Artikel wird ein knapper Überblick über die weltweite Gentechnik-frei-Bewegung gegeben.
Hier eine gentechfreie Zone, dort großflächiger Gen-Anbau: Nicht alle neuen EU-Länder nutzen Gentechnik. Wer es aber tut, der pflanzt in großem Stil - gegen die EU-Regeln.
Die Republik Bulgarien hat am 14. Dezember 1995 ihren Beitritt zur Europäischen Union (EU) beantragt und soll 2007 aufgenommen werden. Hinsichtlich der Gentechnik befindet sich das Land zwischen allen Stühlen: US-amerikanische Produzenten wollen den Bauern ihr gentechnisch verändertes Saatgut andrehen, die Händler nehmen diesen aber wiederum nur gentechnikfreie Produkte für den EU-Markt ab.
Der US-amerikanische Präsident George Bush steht unter wachsendem Druck, die Förderung der Embryonenforschung auszuweiten. Ein unerwartetes Argument liefert dabei ausgerechnet der Tod seines großen Vorbilds, Ronald Reagan. Ein kurzer Überblick über die US-amerikanische Debatte zur embryonalen Stammzellforschung und zum Forschungsklonen.
In den USA hinken die gesetzlichen Regelungen der rasanten Entwicklung bei Reproduktionstechnologien und genetischen Diagnoseverfahren hinterher. Auch in absehbarer Zukunft scheint sich an dieser Situation nichts zu ändern. Im Juni diesen Jahres sprach Franz Seifert in Chicago mit der Bioethikerin Lori Andrews.
Im Januar 2005 kündigte das Agrarministerium von Bangladesh an, die kommerzielle Zulassung von Goldenem Reis in naher Zukunft erteilen zu wollen. Diese Zulassung hat in Bangladesh zu massiven Protesten von Bauern, Organisationen der Zivilgesellschaft und Wissenschaftlern geführt, welche die Nahrungssouveränität der Bevölkerung durch diese Entwicklungen aufs Schärfste bedroht sehen.
Im Dezember 2004 hat die zehnte Konferenz der Vertragsstaaten der UN-Klimakonvention in Buenos Aires stattgefunden. Seit 2003 werden unter ihrem Dach auch gentechnisch veränderte Bäume als Werkzeug zur Stabilisierung des Weltklimas diskutiert.
Heutzutage sind mehrere hundert Resistenzen von landwirtschaftlichen Schädlingen gegen Insektizide bekannt. Auf landwirtschaftliche Systeme zugeschnittene Resistenzmanagement-Programme in den USA dienen dazu, Resistenzentwicklungen der Schädlinge zu vermeiden beziehungsweise hinauszuzögern. Was aber, wenn die Festlegung einer Refugien-Strategie auf dünner wissenschaftlicher Basis erfolgt und die Bauern die Vorschriften teilweise ignorieren?